Capt'N Coax
2004-02-25, 12:07:51
hey Folks,
mal wieder was gesehen, worüber man nur den Kopf schütteln kann.
Es gibt ja so Sachen, die kann man schon fast als Axiom bezeichnen, wie zum Beispiel Nase putzen. Dass dieses nützlich ist wird wahrscheinlich jedem erzählt der mal Mamas Cerankochfeld vollgesaut hat, und wie üblich wird nichts hinterfragt.
Und dann zappe ich mich durch meine drölfzig Kanäle nur um bei so 'nem typischen Fernsehdoktor hängenzubleiben, der mir erzählt, dass Naseputzen im besten Falle unbedenklich ist.
Sieh an sieh an, sollte sich Mama und die Millionenindustrie etwa geeirt haben? Sollten wir nun doch wieder neckische Auswurfgeräusche zum Besten geben und die Bürgersteige mit Reviermarken verzieren? Die Antwort ist: JA!
In der Tat "kann" Naseputzen, wenn es so praktiziert wird wie von den Meisten, zu Nasennebenhöhlen- Entzündungen führen, die wahrscheinlich dreizigmal schlimmer ist als der nervige aber zu ertragende Durschnittsschnupfen. Der Gedanke dahinter ist nicht schwer zu verstehen, wenn man sich unseren Gummikopf mal als Schaubild ansieht:
http://www.netdoktor.de/images/70033_sinusitis_veisland.jpg
Nasennebenhöhlen
http://www.medizinfo.de/immunsystem/images/nase.jpg
Nesennebenhöhlen Schnitt
Die Nasennebenhöhlen sind selbstverständlich mit den Nasengängen verbunden. Wer also den Wal spielt und auf jeder Elchhochzeit mitspielen kann, sollte seine Putztechnik mal totalsanieren und entweder
1. nur durch EIN Nasenloch abwechselnd ausschneutzen
2. sehr langsam schneuzen, wenn die Flüssigkeit dünn ist
3. die Nase einfach hochziehen.
Wobei ich bei 1 etwas ratlos bin, wieso durch ein Nasenloch schneuzen besser sein soll als durch 2, der Effekt ist IMO ja der selbe.
Wollte euch nur mal darauf aufmerksam machen.
Da ich persönlich im Anschluß eines Schnupfens öfter mal Probleme mit den Nebenhöhlen hatte, werde ich wenns geht aufs Schneuzen verzichten. :stolz:
Mich würde allerdings die Meinung eines Spezialisten interessieren. Amarok?
Bis dann,
Coax
mal wieder was gesehen, worüber man nur den Kopf schütteln kann.
Es gibt ja so Sachen, die kann man schon fast als Axiom bezeichnen, wie zum Beispiel Nase putzen. Dass dieses nützlich ist wird wahrscheinlich jedem erzählt der mal Mamas Cerankochfeld vollgesaut hat, und wie üblich wird nichts hinterfragt.
Und dann zappe ich mich durch meine drölfzig Kanäle nur um bei so 'nem typischen Fernsehdoktor hängenzubleiben, der mir erzählt, dass Naseputzen im besten Falle unbedenklich ist.
Sieh an sieh an, sollte sich Mama und die Millionenindustrie etwa geeirt haben? Sollten wir nun doch wieder neckische Auswurfgeräusche zum Besten geben und die Bürgersteige mit Reviermarken verzieren? Die Antwort ist: JA!
In der Tat "kann" Naseputzen, wenn es so praktiziert wird wie von den Meisten, zu Nasennebenhöhlen- Entzündungen führen, die wahrscheinlich dreizigmal schlimmer ist als der nervige aber zu ertragende Durschnittsschnupfen. Der Gedanke dahinter ist nicht schwer zu verstehen, wenn man sich unseren Gummikopf mal als Schaubild ansieht:
http://www.netdoktor.de/images/70033_sinusitis_veisland.jpg
Nasennebenhöhlen
http://www.medizinfo.de/immunsystem/images/nase.jpg
Nesennebenhöhlen Schnitt
Die Nasennebenhöhlen sind selbstverständlich mit den Nasengängen verbunden. Wer also den Wal spielt und auf jeder Elchhochzeit mitspielen kann, sollte seine Putztechnik mal totalsanieren und entweder
1. nur durch EIN Nasenloch abwechselnd ausschneutzen
2. sehr langsam schneuzen, wenn die Flüssigkeit dünn ist
3. die Nase einfach hochziehen.
Wobei ich bei 1 etwas ratlos bin, wieso durch ein Nasenloch schneuzen besser sein soll als durch 2, der Effekt ist IMO ja der selbe.
Wollte euch nur mal darauf aufmerksam machen.
Da ich persönlich im Anschluß eines Schnupfens öfter mal Probleme mit den Nebenhöhlen hatte, werde ich wenns geht aufs Schneuzen verzichten. :stolz:
Mich würde allerdings die Meinung eines Spezialisten interessieren. Amarok?
Bis dann,
Coax