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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie stellt ihr euch Gott vor?


Gast
2004-07-18, 01:55:52
Wie stellt ihr euch Gott bzw. das Göttliche vor ? Glaubt ihr an den alten Mann auf einer Wolke oder an was ganz anderes ?

Thowe
2004-07-19, 00:13:57
Gott ist für mich das rein spirituelle, das ausserhalb der Schöpfung steht und somit nicht Bestandteil des Universums ist. Das Universum ist seine Schöpfung, sein Kind, das wiederum materiell und spirituell ist und somit ein Teil von ihm darstellt.

Vicious
2004-07-19, 00:34:03
Gott ist für mich das Wissen, das ich nie erlangen, die Erfahrung, die ich nie machen und der Ort, den ich niemals erreichen werde. Wenn ich die ganze Welt in Zweifeln erstickt habe, ist er es, der übrig bleibt, und dennoch kein Lebewesen...

govou
2004-07-19, 00:35:03
Original geschrieben von Gast
Wie stellt ihr euch Gott bzw. das Göttliche vor ? Glaubt ihr an den alten Mann auf einer Wolke oder an was ganz anderes ?
http://www.big-stuff.com/behdevil.png
Spaß, für mich gibts nicht wirklich ein äußerlich beschreibbares Göttliche.

Schiller
2004-07-19, 00:37:24
Kurz und bündig: Gar nicht!

Blumentopf
2004-07-19, 07:35:43
Gott ist alles das was ist. Gott ist in jedem von uns, in jedem Tier, Stein und Pflanze. Unser Universum ist Gottes Traum.

Liquaron
2004-07-19, 07:38:36
Gott? Nein, den stelle ich mir nicht vor.
Entweder man spührt ihn oder nicht.
Allein aus meinen Gefühlen will und kann ich jedoch keine Beschreibung abgeben.

Mfg Liquaron

SKYNET
2004-07-19, 09:32:23
Original geschrieben von Schiller
Kurz und bündig: Gar nicht!

full ack.

Thowe
2004-07-19, 10:25:06
Wer sich Gott gar nicht vorstellt, der brauch auch gar nicht zu posten, schliesslich ist hier nicht die Frage des Threads, ob es einen Gott gibt oder nicht.

Abdul Alhazred
2004-07-19, 10:27:22
Ich stell mir Gott nicht vor, ich empfinde die Gottheit. Zu der Gottheit gehört alles was Sinnlich und Übersinnlich ist. Gott ist Energie (Chi), Atman's Atem, das Sein und das Nicht-Sein. Gott ist spirituell und materiell. Gott ist in jedem von Uns und ausserhalb alles was es gibt. Gott kann, deshalb, nicht dargestellt noch benannt werden.

Aquaschaf
2004-07-19, 12:48:29
Ich stelle mir Gott wie einen alten Wäschetrockner vor. Macht viel Krach, aber die Wäsche wird dann doch nicht trocken. Und Garantie ist schon lange keine mehr drauf.

Vicious
2004-07-19, 13:12:05
LOL...bei Indy 3 hätteste jetzt eine gewischt bekommen..."Das ist für die Blasphemie"

Tigerchen
2004-07-19, 19:53:58
Original geschrieben von Gast
Wie stellt ihr euch Gott bzw. das Göttliche vor ? Glaubt ihr an den alten Mann auf einer Wolke oder an was ganz anderes ?

Welchen Gott? Es gibt ja Unzählige.

cope
2004-07-19, 21:04:20
Ich stimme Tigerchen zu.
Desweiteren suggeriert die Frage, dass es den einen Gott gibt.

Thowe
2004-07-19, 21:06:27
Original geschrieben von Thowe
Wer sich Gott gar nicht vorstellt, der brauch auch gar nicht zu posten, schliesslich ist hier nicht die Frage des Threads, ob es einen Gott gibt oder nicht.

Ich zitiere mich mal selbst ?-)

Muss schwer sein zu lesen und zu interpretieren.

{655321}-Hades
2004-07-19, 21:21:53
Ich stelle mir Gott nicht vor, ich fühle Gott, ich empfinde ihn.

Wozu sollte ich ihn mir denn noch vorstellen wenn ich ihn wahrnehmen kann?

cope
2004-07-19, 21:50:37
@Thowe
"Muss schwer sein zu lesen und zu interpretieren."
Ich denke mal, das ich damit nicht gemeint bin.
Vorsichtshalber zur Richtigstellung:
"...dass es den einen Gott gibt."
Das 'einen' bezieht sich auf die Anzahl - nicht auf die Existenz des Gottes.
Den Bezug deines Postings kann ich nicht nachvollziehen.

Um posten zu dürfen:
Der Mensch ist Gott in jeglicher Götterzahl - er erschafft und zerstört seine(n)Götter/Gott.
So stell ich mir Gott und Götter vor.

Thowe
2004-07-19, 22:20:48
Die Frage des Threaderstellers ist: "Wie stellt ihr euch Gott vor". Das initiiert auch gleich, das es einen Gott gibt und nur einen, denn ansonsten hätte er von Göttern gesprochen. Also muss ich davon ausgehen, das er "den Gott" meint und damit verbunden (weil die Frage eben ist wie), welche Form bzw. Aussehen er hat.

Cadmus
2004-07-19, 22:25:49
Ohne Gestalt ... eben das Gefühl, nicht allein zu sein. Ich sehe ihn körperlos, um mich herum, nicht fokussiert. Geräuschlos, unsichtbar, unnahbar und dennoch tief in mir drin.

Winter[Raven]
2004-07-19, 23:03:06
Das ist eine sehr gute Frage, die einen zum Nachdenken anregt. In meinem Denken/Vorstellung, gibt es nicht so eine Gottestgestalt, ich sehe den ganzen Universum ehe als ein eigenständiges, selbstdenkendes wesen. Und wir sind ein Teil davon, ein Planet, ein Stern, ein Nebel ... das Alles ist das Universum und wir sind ein Teil davon.

Ohne Gestalt ... eben das Gefühl, nicht allein zu sein. Ich sehe ihn körperlos, um mich herum, nicht fokussiert. Geräuschlos, unsichtbar, unnahbar und dennoch tief in mir drin.

So ist es:)

Ich stelle mir öfters die folgende Frage:

Words have meaning and names have power. The universe begun with a word. But which came first: the word or the thought behind the word? You can't create language without thought .. and you can't conceive a thought without language. So which created the other and, thus, created the universe?

@ Exxtreme, du kennst die Frage ... du weißt woher :)

Blumentopf
2004-07-20, 15:29:34
Siehe schon dieser Thread:
http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?s=&threadid=19529

Al-CAlifAX
2004-07-20, 15:57:56
Original geschrieben von Tigerchen

Welchen Gott? Es gibt ja Unzählige.


Es gibt nur einen Gott und dieser ist in uns und um uns. Gott ist keine Person und kein lebewesen wie wir es in der materiellen welt wahrnehmen. Gott ist die materielle welt aber auch die spirituelle und geistliche welt. Wenn gott etwas ist dann licht. ;)

Alles andere an erfindungen von gott sind menschensbildungen und relegionen!!!

Tigerchen
2004-07-20, 16:48:36
Original geschrieben von Thowe
Die Frage des Threaderstellers ist: "Wie stellt ihr euch Gott vor". Das initiiert auch gleich, das es einen Gott gibt und nur einen, denn ansonsten hätte er von Göttern gesprochen. Also muss ich davon ausgehen, das er "den Gott" meint und damit verbunden (weil die Frage eben ist wie), welche Form bzw. Aussehen er hat.


Meine Frage sollte dazu anregen über diesen Punkt nachzudenken. Schließlich geht noch nicht mal das Christentum von einem Gott aus sondern von einer Dreifaltigkeit.

Aquaschaf
2004-07-20, 16:55:50
[B]Original geschrieben von Winter[Raven]
Words have meaning and names have power. The universe begun with a word. But which came first: the word or the thought behind the word? You can't create language without thought .. and you can't conceive a thought without language. So which created the other and, thus, created the universe?


Warum sollte ein Gedanke oder ein Wort für die Entstehung des Universums notwendig sein?

Blumentopf
2004-07-21, 10:13:47
Original geschrieben von Aquaschaf
Warum sollte ein Gedanke oder ein Wort für die Entstehung des Universums notwendig sein?

Wenn niemand da ist um zu Denken, wie könnte dann ein Universum zu existieren, d.h. erst deine Gedanke um die mögliche Entstehung des Universums machen so etwas möglich. So wie Huhn und Ei - was war zuerst.
So war das von Winter[Raven] IMO gemeint.

Aquaschaf
2004-07-21, 13:41:54
Das hab ich schon verstanden ;) Aber warum ist ein Gedanke dafür nötig, damit etwas existiert?

Blumentopf
2004-07-21, 13:47:01
Original geschrieben von Aquaschaf
Das hab ich schon verstanden ;) Aber warum ist ein Gedanke dafür nötig, damit etwas existiert?

Nein, offensichtlich hast du es nicht verstanden.

Matrix316
2004-07-21, 14:13:51
Original geschrieben von Al-CAlifAX
Es gibt nur einen Gott und dieser ist in uns und um uns. Gott ist keine Person und kein lebewesen wie wir es in der materiellen welt wahrnehmen. Gott ist die materielle welt aber auch die spirituelle und geistliche welt. Wenn gott etwas ist dann licht. ;)

Alles andere an erfindungen von gott sind menschensbildungen und relegionen!!!

Was unterscheidet deine Definition von den anderen?

Al-CAlifAX
2004-07-21, 17:42:11
Original geschrieben von Matrix316
Was unterscheidet deine Definition von den anderen?

Sie ist nicht anders. Sie ist nur nicht personifiziert. verstehen kann man dies nur, wenn man sich der materiellen Welt löst und sich dem spirituellen/geistlichem zuwendet, insofern dies wünscht. Ich habe viele Freunde die dies nicht glauben oder erleben. na und. respekt und toleranz füreinander. :)

Vedek Bareil
2004-07-23, 21:30:30
tja, mir geht es so, daß ich schwanke zwischen Atheismus und Pantheismus. Wobei das weniger bedeutet, daß ich zwischen zwei Vorstellungen schwanke als vielmehr zwischen zwei Semantiken.
Nämlich zwischen der, das was im Pantheismus als Gott bezeichnet wird Gott zu nennen, und der, dies nicht zu tun. Die Existenz einer göttlichen Realität im pantheistischen Sinne bestreite ich im einen wie im anderen Fall nicht. Allerdings ziehe ich Bezeichungen wie Tao, Atman-Brahman oder All-Einheit dem Begriff Gott vor.

Wie man sich Gott im Pantheismus vorstellt, wurde bereits von Blumentopf, Abdul Alhazred, Cadmus, Winter[Raven] und Al-Califax erläutert: Gott ist kein personales Wesen, das neben dem Universum existiert, als ein Ding neben anderen Dingen, Gott ist vielmehr die Gesamtheit alles Seienden. Das Universum ist nicht Schöpfung Gottes, sondern Ausfluß, Manifestation oder Emanation. Kosmologisch führt das dazu, daß das Universum ewig existiert und nicht etwa vor endlicher Zeit enstand oder geschaffen wurde.

Tigerchens Einwand, es gäbe ja unzählige Götter, ist aus pantheistischer Sicht unsinnig. Es ist nicht sinnvoll, zwischen einem einzigen Gott oder mehreren Göttern zu unterscheiden, Gott wird zu einem nicht zählbaren Ding. Was auch einer der Gründe dafür ist, daß ich einen pantheistisch gedachten Gott nicht gerne Gott nenne: der Begriff Gott hat von den theistischen Religionen her einen viel zu starken Anstrich von Zählbarkeit und Personalität.
In diesem Zusammenhang mal eine kühne These: viele Atheisten hängen dem Atheismus nur deswegen an, weil sie den Pantheismus nicht kennen ;)

Bei der Gelegenheit mal eine Rätselfrage: es gibt eine berühmte Science-Fiction-Trilogie, in der eine pantheistische göttlichen Realität propagiert wird. Wie heißt diese Trilogie? :)

Allerdings muß ich meinen Pantheisten-Kollegen auch zum Teil widersprechen:
von Abdul Alhazred
Ich stell mir Gott nicht vor, ich empfinde die Gottheit. Zu der Gottheit gehört alles was Sinnlich und Übersinnlich ist. Gott ist Energie (Chi), Atman's Atem, das Sein und das Nicht-Sein. Gott ist spirituell und materiell. Gott ist in jedem von Uns und ausserhalb alles was es gibt. Gott kann, deshalb, nicht dargestellt noch benannt werden. der erste und der letzte Satz widersprechen dem, was dazwischen steht. Denn dort spezifizierst du eine Gottesvorstellung, und du stellst Gott dar und benennst ihn ;)

von Al-CAlifAX
Gott ist keine Person und kein lebewesen wie wir es in der materiellen welt wahrnehmen.
[...]
verstehen kann man dies nur, wenn man sich der materiellen Welt löst und sich dem spirituellen/geistlichem zuwendet es ist nicht die materielle Welt, von der man sich lösen muß, sondern das dualistische Bild, das man von dieser hat. Die Transzendenz Gottes ist epistemisch (erkenntnismäßig), nicht ontologisch.
Die Idee einer ontologischen Transzendenz und eines Überwindenmüssens der materiellen Welt entspringt dem personifizierten theistischen Gottesbild, daß Gott ein Wesen ist, das von einer ihm nahen Sphäre (dem Jenseits bzw. der geistlichen Welt) und einer ihm ferneren Sphäre (dem Diesseits oder der materiellen Welt) umgeben ist. Aus pantheistischer Sicht ist eine solche Abgrenzung zwischen dem materieller und spirituellen nicht sinnvoll, insbesondere würde man durch eine auf dieser Abgrenzung aufbauenden Vorstellung Gott nicht näherkommen können. Um Gott zu verstehen, muß man die Abgrenzung überwinden.

Deswegen verführt die pantheistische Lehre auch nicht dazu, sich diesseitigen Freuden zu verwehren, denn pantheistisch gesehen sind sie ja gar nicht so diesseitig ;)

von Blumentopf
Wenn niemand da ist um zu Denken, wie könnte dann ein Universum zu existieren [ab hier gehen die size-Tags nicht mehr]
das ist eine philosophische Frage, die von unterschiedlichen Schulen unterschiedlich beantwortet wird. Die eine behauptet, das Universum könne nicht existieren ohne jemanden der über es nachdenkt. Die andere Schule propagiert, daß das Universum dies sogar sehr gut könne.
Auch aus der pantheistischen Lehre ergibt sich keine Festlegung auf einer der beiden Schulen.

Aus Sicht des Pantheimus stellt sich übrigens das Verhältnis der Relgion zur Wissenschaft ganz anders dar als etwa aus christlicher Sicht. Denn ein pantheistisches Göttliches ist natürlich durchaus physikalischer Erforschung zugänglich.

@Matrix316: der Pantheismus unterscheidet sich dadurch, daß er keine Menschensbildung ist :)
Das Göttliche wurde und wird immer wieder von Mystikern erfahren. Aber viele davon waren/sind allzu reich (an vorgefertigten Vorstellungen, die der Erkenntnis des Göttlichen im Wege stehen) und vermochten die wahre Natur des Göttlichen nicht zu erkennen. Deswegen zwängten sie es in eine Form, die ihrem begrenzten Verstand zugänglicher war, und erfanden das Bild eines personalen und ontologisch transzendenten Gottes.

@Hades: wenn du Gott wahrnehmen kannst, dann stellst du ihn dir zwangsläufig auch vor. Wo eine Wahrnehmung ist, da stellt sich auch immer eine Vorstellung des Wahrgenommenen ein ;)

bill
2004-07-24, 01:35:29
Gott bist du, Gott sind wir, Gott ist der Piepmatz in meinem Avatar, Gott ist die Fliege, die gerade auf meinem Schreibtisch krabbelt, Gott ist der alte, ehrwürdige Baum an der Ecke.

Gott ist die Existenz.

Wir sehen und spüren Gott wenn wir uns wohl fühlen, wenn wir lieben und Liebe geben. Wenn wir andere Menschen glücklich machen, wenn wir verzeihen, wenn wir Mitleid empfinden und uns das Schicksal anderer Menschen berührt, wenn wir einem Kind das Leben schenken, wenn wir ehrlich und aufrecht sind und bleiben. Wenn wir fleißig sind zum Wohle der Gemeinschaft und etwas schaffen.

Gott sehen und spüren wir aber auch wenn es uns schlecht geht, wir einsam sind, wir hassen, wir nachtragend sind, wir das Leid anderer Menschen ignorieren oder uns darüber lustig machen, wenn wir töten und lügen, wenn wir uns dem faulen Müßiggang hingeben und andere Menschen für unseren Profit arbeiten lassen.

Wie nun jeder von uns sein Leben lebt bleibt ihm überlassen. Die Bibel hat uns Menschen aber einen deutlichen Hinweis darauf gegeben, wie wir leben sollten. Würden wir Menschen diese Hinweise beherzigen so würden wir in einem wahrhaftigen Paradis leben. Wir verantworten uns nicht vor einem imaginären, leibhaftigen Wesen mit dem Namen Gott sondern vor uns selber und unserer Umwelt. Der göttlichen Existenz.

bill

hasufell
2004-07-24, 04:04:09
um mal für die Begriffsklärung gemäß Konfuzius einzutreten

Gott - unsterbliche, (all)mächtige Übernatur

D.h. es ist ein allgemeiner Begriff.

was der thread-Ersteller wahrscheinlich meint ist Jahwe...dies ist kein Name, sondern ein Wort mit Bedeutung, die allerdings umstritten ist

Luther schrieb "ich bin, der ich bin". Es wird auch übersetzt als "ich bin der ewig seiende".
Wörtlich ist vielleicht "ich werde mich als seiend erweisen" korrekter. Aber wie gesagt herrscht hier Uneinigkeit.

Ich frage mich...ist die Frage "wie stellt ihr euch 'Gott' vor?" überhaupt sinnvoll, wenn es um Jahwe geht? Wer der Gott der christlichen Religion ist steht doch in der Schrift selbiger...oder auch nicht. Aber alles andere ist selbst erdacht.
Daraus schliesse ich, dass die meisten ein wenig, vll durch Erziehung, an den christlichen Gott glauben, aber ebenso ihre eigenen Vorstellunen haben, die bei genauerer Vergleichsanalyse zur christlichen Bibel wahrscheinlich Unstimmigkeiten bezüglich selbiger aufweisen würden.

Ich selbst lehne das konkrete zum Gegenstand nehmen eines höchsten absolut ab.
Nur Überlegungen, die von Wirklichkeiten, Lebensrealitäten ausgehen und zu etwas kommen, wie einen 1. Beweger (ich müsste hier ein subjekt-objekt und aktiv-passiv neutrales Wort nehmen, finde ich aber nicht), diesen selbst aber nicht abstrahiert nehmen und darüber nachdenken/ihn zu definieren suchen, können Wahrheit innehaben. Denn diese Vorgehensweise ist keine Definition und endet genau dort, wo die Grenze liegt.
Alles andere verliert das Fundament, ist reine Spekulation, da es sich der Relativierung entzieht, also unwiderlegbar macht, aber ebensowenig belegt werden kann.

Fragt mich also jemand wer oder was ist der 1. Beweger antworte ich entweder mit "der 1. Beweger" oder zeige ihm die vorangegangene Überlegung auf.
Ebenso fragt mich jemand "wer ist Gott", antworte ich "Gott ist Gott". Fragt mich jemand "wer ist Jahwe", antworte ich vll noch nach der Bedeutung dieses Wortes aus der Bibel "der ewig Seiende".

zu dem muss ich sagen "der denkende Mensch ändert seine Meinung" ...meist entspringen solche Konkretisierungen meiner Gedanken spontanen Strömungen, zu denen ich mich gerade hingezogen fühle

Wer denkt ich würde nicht innerlich brennen, täuscht sich.
Jeder Gedanke ist ein qualvoller Schrei, der endlich die Fähigkeit der Erkennung und des Akzeptierens der Grenzen ersehnt.
Nicht des Aufhörens des Denkens.