Simius
2005-03-17, 22:34:15
Hi!
Nun folgt das versprochene Review zu meinem neuen "gebrauchten" Notebook.
Erstmals will ich allen danken, die mir bei meinen Problemen geholfen haben. Und besonders Frank, welcher mich hervorragend vor dem Kauf beraten konnte.
@Frank: Kannst du den Link zu meinem Bericht bitte in die Sticky Faq im Notebook Forum geben?
Nun denn ;)
Die Vorgeschichte
Ich hegte schon lange den Wunsch mir ein wirklich mobiles Notebook zu kaufen. Klein, fein und leicht. Auch wenn ich so etwas zur jetzigen Zeit nicht allzu oft brauche, überkam es mich und ich schlug zu: Bei einem Geschäft, welches gebrauchtes Elektronikzeugs jeglicher Art verkauft sah ich das Thinkpad 240x und schlug am nächsten Tag gleich zu.
Die technischen Daten bzw. was sonst noch dabei war:
10,4" Display
PIII 500 Mhz
192 Mb - Ram (Die Maximalkonfiguration)
12 Gb - Harddisk (He he, hätte mir eigentlich gereicht;) )
2 Mb Grafikkarte "Sylicon Motion Lynx EM+"
Soundkarte
Internes Modem, 1 Lautsprecher
Netzteil + externes Disketten-Lw von IBM
Externes CD-LW der Marke Freecom bzw. das Netzteil dazu.
Außerdem bietet das Thinkpad den für mich wichtigen USB Anschluss. Jedoch noch keinen 2.0er... Die weiteren Ports:
1 x Tastatur und Maus - (PS/2
1 x parallel
1 x seriell
1 x Infrarot - IrDA
1 x Mikrofon - Eingang - Mono-Jack-Stecker 3.5 mm
1 x Kopfhörer - Ausgabe - Stereo-Jack-Stecker 3.5 mm
1 x Audio - line-In - Stereo-Jack-Stecker 3.5 mm
1 x Modem - Telefonleitung - RJ-11
Dafür bezahlte ich 279€. Wer kann es hier nicht lassen, zuzuschlagen? Ich zumindest nicht!
Aufmerksame Forumsbesucher werden meine Geschichte schon kennen ;)
Als ich den Laptop bei dem Geschäft bootete kam eine Fehlermeldung. Allerdings wollte ich den PC ohnehin formatieren, deswegen dachte ich mir nix dabei. Doch es sollte anders kommen. Ich löschte die komplette Festplatte und kam erst nachher drauf, dass es praktisch unmöglich war mittels des USB-Laufwerkes zu booten. Also hieß es: Festplatte ausbauen und mit einem Adapter in einen normalen PC stecken. So wollte ich Win 98 raufspielen, doch die Festplatte wurde nicht erkannt. Nachdem ich die Harddisk wieder in das Thinkpad gesteckt hatte musste ich der Wahrheit ins Auge blicken: "Keine Harddisk vorhanden". Toll, wahnsinnig toll. Ich kann wirklich nicht sagen wodurch die Festplatte den Geist aufgegeben hat. Ich war wirklich vorsichtig bei meinen zahlreichen Einbauversuchen. Oder ob sie schon vorher kaputt war? Waren die Leute in unserer Hardwareabteilung, denen ich die Festplatte auch einmal gegeben hatte, nicht vorsichtig? Keine Ahnung, jetzt is es mir eh egal. Kann man nix mehr machen.
Eine Woche hatte ich mich damit geplagt, nun reichte es mir. Also übergab ich den Laptop einen PC-Händler welcher mir dann für 100€ eine neue Harddisk einbaute bzw. Win 98 installierte. Was ich hier noch anmerken möchte: Beim IBM Service in Graz hätte mich das 300€ gekostet! Und andere Pc-Händler wollten mir meinen Auftrag erst gar nicht erledigen. Gehts denen allen schon zu gut?
So, Ende gut, alles gut. Der Kunde zahlt ja eh alles ;) Nun hab ich halt 40 GB. Auch nicht schlecht.
Nun zum eigentlichen Test. Die technischen Daten hab ich oben schon hingeschrieben. Nun, allgemein kommt mir der Laptop recht schnell vor. Für den eigentlichen Einsatzzweck - also Office Programme - genügt die Leistung wirklich. Auch braucht er nicht so lang beim booten wie mein alter PIII 450, welcher mir im Grund eine gute Vergleichsmöglichkeit bietet! Natürlich handelt es sich hierbei um eine subjektive Empfindung von meiner Seite...
Verarbeitung
Wäre das Gerät arg zerkratzt gewesen hätte ich wohl nicht zugeschlagen. Nein, der Zustand ist wirklich hervorragend.
Dem Kenner fällt die IBM typisch gute Verarbeitung auf, das Notebook wirkt auch noch nach 4-5 Jahren wirklich hochwertig. Man merkt, das Teil war mal verdammt teuer. Hochwertige Oberflächen, kein Klappern oder sonstige Materialfehler! IBM Qualität eben.
Die Tastatur ist natürlich nicht so groß wie eine normale, doch ich muss sagen, man tippt hervorragend ;) Guter Druckpunkt der Tasten, gefühlvolles schreiben wird ermöglicht. Kein Vergleich zu einem Gericom Laptop... Hier merkt man wohl den Unterschied.
Der Trackpoint stellt meiner Meinung nach die bessere Alternative zu einem Touchpoint dar!
Gewicht und Maße
Nach der Waage hat das Thinkpad 1470g. Die Angabe stimmt so in etwas mit der IBM Site überein.
Die sonstigen Maße: Breite 26 cm, Tiefe 20 cm sowie eine Höhe von 2.7 cm.
Ihr seht, das Thinpad 240x ist der perfekte mobile Begleiter. Gerade, dass man es nicht einstecken kann....
Das Display
Meiner Meinung nach kommt mir der Bildschirm nicht allzu hell vor, damit will ich aber nicht sagen, dass er von schlechter Qualität ist. Farben wirken IMHO zwar recht schön aber eben nicht allzu hell.
Die Grafikkarte "Silicon Motion LynxEM+" kann auf 2 MB Speicher zurückgreifen. Mit dem Steuerprogramm der Grafikkarte kann man z.B.: einen externen Bildschirm aktivieren. Viel mehr Einstellungen gibts da nicht, der Chip ist voll und ganz aufs Stromsparen ausgerichtet. Dass der 3D Modus fehlt stört nicht, zum Spielen von 3D-Shootern wird das Gerät wohl eh nicht verwendet.
Die Akkuleistung
Hier hab ich mir überlegt, wie ich dass jetzt anstellen soll... Ein Stresstest musst her.
Also hab ich Age of Empires installiert ;)
Nach einer Stunde und 15 Minuten schaltete sich das Laptop plötzlich aus. Nach der Akkuanzeige standen mir noch ca. 23% Saft zur Verfügung.
Ich weiß jetzt echt nicht ob man irgendetwas dagegen tun kann dass sich das Teil nicht ausschaltet... Jedenfalls konnte ich eben eine Stunde und 15 Minuten spielen.
Fall es wen interessiert: Age of Empires lief wirklich gut, hab eigentlich nur eine Szenario gespielt welches im Grunde eine einzige Massenschlacht mit hunderten Einheiten ist. Also recht fordernd. Aber für einen PIII 500 eben nicht wirklich ein Problem.
Aber dennoch, so ein Laptop ist sicher nicht zum Spielen gedacht. Ältere Spiele, die keine 3D-Karte fordern, stellen bestimmt kein Problem dar. Ich mein, ich habs nicht getestet, da es für mich nicht relevant ist, aber Age of Empires 2 oder solche Sachen wie Half Life bzw. Unreal würden sicher laufen.
Zudem schaltet sich der Lüfter sehr selten ein, der Laptop ist wirklich sehr leise. Ausserdem bildete das Display keine Schlieren! Wobei auch die neue Festplatte dazu beiträgt, dies solllte zu diesem Zeitpunkt noch gesagt werden! Die Serienplatte war wirklich lauter.
Ich kann leider nicht sagen, wie aussagekräftig es war ein Spiel zum Testen der Akkulaufzeit zu verwenden. Jedenfalls kann ich mir vorstellen, dass Office Programme weniger rechenaufwendig sind und so die Akkulaufzeit doch noch etwas länger ist.
Fazit
Eigentlich bin ich zufrieden, auch wenn mich der Laptop dann doch noch mal 100€ für die neue Harddisk gekostet hat. Ich hab mir wirklich ein Gerät zugelegt, welches ich im Grunde nicht dringend brauche. Dennoch musste ich zuschlagen. Wenn ich die Preise heutiger Subnotebooks anschaue habe ich doch irgendwie ein Schnäppchen gemacht. Ob ein Notebook in dieser Größe jetzt 1000 oder 500 Mhz hat ist mir im Grunde egal, die Rechenleistung reicht aus. Brauche ich mehr Power, stehen mir die Desktop - PCs zur Verfügung welche über genug Rechenleistung verfügen.
Was ich noch nicht getestet hab ist die Soundqualität des Kopfhörerausgangs. Dass möchte ich jedoch nachholen. Ausserdem hab ich noch ein paar Fotos für euch.
Ich hoffe, mein Review war halbwegs hilfreich. Wenn ihr Anregungen oder Fragen habt - einfach posten!
Schöne Grüße!
Nun folgt das versprochene Review zu meinem neuen "gebrauchten" Notebook.
Erstmals will ich allen danken, die mir bei meinen Problemen geholfen haben. Und besonders Frank, welcher mich hervorragend vor dem Kauf beraten konnte.
@Frank: Kannst du den Link zu meinem Bericht bitte in die Sticky Faq im Notebook Forum geben?
Nun denn ;)
Die Vorgeschichte
Ich hegte schon lange den Wunsch mir ein wirklich mobiles Notebook zu kaufen. Klein, fein und leicht. Auch wenn ich so etwas zur jetzigen Zeit nicht allzu oft brauche, überkam es mich und ich schlug zu: Bei einem Geschäft, welches gebrauchtes Elektronikzeugs jeglicher Art verkauft sah ich das Thinkpad 240x und schlug am nächsten Tag gleich zu.
Die technischen Daten bzw. was sonst noch dabei war:
10,4" Display
PIII 500 Mhz
192 Mb - Ram (Die Maximalkonfiguration)
12 Gb - Harddisk (He he, hätte mir eigentlich gereicht;) )
2 Mb Grafikkarte "Sylicon Motion Lynx EM+"
Soundkarte
Internes Modem, 1 Lautsprecher
Netzteil + externes Disketten-Lw von IBM
Externes CD-LW der Marke Freecom bzw. das Netzteil dazu.
Außerdem bietet das Thinkpad den für mich wichtigen USB Anschluss. Jedoch noch keinen 2.0er... Die weiteren Ports:
1 x Tastatur und Maus - (PS/2
1 x parallel
1 x seriell
1 x Infrarot - IrDA
1 x Mikrofon - Eingang - Mono-Jack-Stecker 3.5 mm
1 x Kopfhörer - Ausgabe - Stereo-Jack-Stecker 3.5 mm
1 x Audio - line-In - Stereo-Jack-Stecker 3.5 mm
1 x Modem - Telefonleitung - RJ-11
Dafür bezahlte ich 279€. Wer kann es hier nicht lassen, zuzuschlagen? Ich zumindest nicht!
Aufmerksame Forumsbesucher werden meine Geschichte schon kennen ;)
Als ich den Laptop bei dem Geschäft bootete kam eine Fehlermeldung. Allerdings wollte ich den PC ohnehin formatieren, deswegen dachte ich mir nix dabei. Doch es sollte anders kommen. Ich löschte die komplette Festplatte und kam erst nachher drauf, dass es praktisch unmöglich war mittels des USB-Laufwerkes zu booten. Also hieß es: Festplatte ausbauen und mit einem Adapter in einen normalen PC stecken. So wollte ich Win 98 raufspielen, doch die Festplatte wurde nicht erkannt. Nachdem ich die Harddisk wieder in das Thinkpad gesteckt hatte musste ich der Wahrheit ins Auge blicken: "Keine Harddisk vorhanden". Toll, wahnsinnig toll. Ich kann wirklich nicht sagen wodurch die Festplatte den Geist aufgegeben hat. Ich war wirklich vorsichtig bei meinen zahlreichen Einbauversuchen. Oder ob sie schon vorher kaputt war? Waren die Leute in unserer Hardwareabteilung, denen ich die Festplatte auch einmal gegeben hatte, nicht vorsichtig? Keine Ahnung, jetzt is es mir eh egal. Kann man nix mehr machen.
Eine Woche hatte ich mich damit geplagt, nun reichte es mir. Also übergab ich den Laptop einen PC-Händler welcher mir dann für 100€ eine neue Harddisk einbaute bzw. Win 98 installierte. Was ich hier noch anmerken möchte: Beim IBM Service in Graz hätte mich das 300€ gekostet! Und andere Pc-Händler wollten mir meinen Auftrag erst gar nicht erledigen. Gehts denen allen schon zu gut?
So, Ende gut, alles gut. Der Kunde zahlt ja eh alles ;) Nun hab ich halt 40 GB. Auch nicht schlecht.
Nun zum eigentlichen Test. Die technischen Daten hab ich oben schon hingeschrieben. Nun, allgemein kommt mir der Laptop recht schnell vor. Für den eigentlichen Einsatzzweck - also Office Programme - genügt die Leistung wirklich. Auch braucht er nicht so lang beim booten wie mein alter PIII 450, welcher mir im Grund eine gute Vergleichsmöglichkeit bietet! Natürlich handelt es sich hierbei um eine subjektive Empfindung von meiner Seite...
Verarbeitung
Wäre das Gerät arg zerkratzt gewesen hätte ich wohl nicht zugeschlagen. Nein, der Zustand ist wirklich hervorragend.
Dem Kenner fällt die IBM typisch gute Verarbeitung auf, das Notebook wirkt auch noch nach 4-5 Jahren wirklich hochwertig. Man merkt, das Teil war mal verdammt teuer. Hochwertige Oberflächen, kein Klappern oder sonstige Materialfehler! IBM Qualität eben.
Die Tastatur ist natürlich nicht so groß wie eine normale, doch ich muss sagen, man tippt hervorragend ;) Guter Druckpunkt der Tasten, gefühlvolles schreiben wird ermöglicht. Kein Vergleich zu einem Gericom Laptop... Hier merkt man wohl den Unterschied.
Der Trackpoint stellt meiner Meinung nach die bessere Alternative zu einem Touchpoint dar!
Gewicht und Maße
Nach der Waage hat das Thinkpad 1470g. Die Angabe stimmt so in etwas mit der IBM Site überein.
Die sonstigen Maße: Breite 26 cm, Tiefe 20 cm sowie eine Höhe von 2.7 cm.
Ihr seht, das Thinpad 240x ist der perfekte mobile Begleiter. Gerade, dass man es nicht einstecken kann....
Das Display
Meiner Meinung nach kommt mir der Bildschirm nicht allzu hell vor, damit will ich aber nicht sagen, dass er von schlechter Qualität ist. Farben wirken IMHO zwar recht schön aber eben nicht allzu hell.
Die Grafikkarte "Silicon Motion LynxEM+" kann auf 2 MB Speicher zurückgreifen. Mit dem Steuerprogramm der Grafikkarte kann man z.B.: einen externen Bildschirm aktivieren. Viel mehr Einstellungen gibts da nicht, der Chip ist voll und ganz aufs Stromsparen ausgerichtet. Dass der 3D Modus fehlt stört nicht, zum Spielen von 3D-Shootern wird das Gerät wohl eh nicht verwendet.
Die Akkuleistung
Hier hab ich mir überlegt, wie ich dass jetzt anstellen soll... Ein Stresstest musst her.
Also hab ich Age of Empires installiert ;)
Nach einer Stunde und 15 Minuten schaltete sich das Laptop plötzlich aus. Nach der Akkuanzeige standen mir noch ca. 23% Saft zur Verfügung.
Ich weiß jetzt echt nicht ob man irgendetwas dagegen tun kann dass sich das Teil nicht ausschaltet... Jedenfalls konnte ich eben eine Stunde und 15 Minuten spielen.
Fall es wen interessiert: Age of Empires lief wirklich gut, hab eigentlich nur eine Szenario gespielt welches im Grunde eine einzige Massenschlacht mit hunderten Einheiten ist. Also recht fordernd. Aber für einen PIII 500 eben nicht wirklich ein Problem.
Aber dennoch, so ein Laptop ist sicher nicht zum Spielen gedacht. Ältere Spiele, die keine 3D-Karte fordern, stellen bestimmt kein Problem dar. Ich mein, ich habs nicht getestet, da es für mich nicht relevant ist, aber Age of Empires 2 oder solche Sachen wie Half Life bzw. Unreal würden sicher laufen.
Zudem schaltet sich der Lüfter sehr selten ein, der Laptop ist wirklich sehr leise. Ausserdem bildete das Display keine Schlieren! Wobei auch die neue Festplatte dazu beiträgt, dies solllte zu diesem Zeitpunkt noch gesagt werden! Die Serienplatte war wirklich lauter.
Ich kann leider nicht sagen, wie aussagekräftig es war ein Spiel zum Testen der Akkulaufzeit zu verwenden. Jedenfalls kann ich mir vorstellen, dass Office Programme weniger rechenaufwendig sind und so die Akkulaufzeit doch noch etwas länger ist.
Fazit
Eigentlich bin ich zufrieden, auch wenn mich der Laptop dann doch noch mal 100€ für die neue Harddisk gekostet hat. Ich hab mir wirklich ein Gerät zugelegt, welches ich im Grunde nicht dringend brauche. Dennoch musste ich zuschlagen. Wenn ich die Preise heutiger Subnotebooks anschaue habe ich doch irgendwie ein Schnäppchen gemacht. Ob ein Notebook in dieser Größe jetzt 1000 oder 500 Mhz hat ist mir im Grunde egal, die Rechenleistung reicht aus. Brauche ich mehr Power, stehen mir die Desktop - PCs zur Verfügung welche über genug Rechenleistung verfügen.
Was ich noch nicht getestet hab ist die Soundqualität des Kopfhörerausgangs. Dass möchte ich jedoch nachholen. Ausserdem hab ich noch ein paar Fotos für euch.
Ich hoffe, mein Review war halbwegs hilfreich. Wenn ihr Anregungen oder Fragen habt - einfach posten!
Schöne Grüße!