doppelschwoer
2005-08-14, 16:48:50
Ausgangssituation vor dem Kauf des Antec P180 (http://www.antec.com/ec/de/productDetails.php?ProdID=09180) war ein Avance B031 Titan. Ein wie ich meine auch sehr schönes und praktisches Schraubenloses Gehäuse. Dieses wurde mit einem 120mm und fünf 80igern auf Temperatur gehalten. Leider hat dieses Teil doch für gewaltig Krach gesorgt. Daher wollte ich ein neues, leises und trotzdem leistungsfähiges Gehäuse haben. Dieses sollte zwei Samsung S-ATA Platten im RAID Verbund, 2 Optische LW, ein 3,5“ Disketten LW, meine Leadtek A400GT AGP und div. PCI Karten beheimaten. Alles auf einem ASUS A7N8X und einem XP-2500+ Mobile. Später sollte dann auf ein A64 DualCore Sys umgerüstet werden. Gewicht spielt für mich keine Rolle, da ich nie mit dem System unterwegs bin.
Wichtig war ein ansprechendes optisches Design, Front-USB, Lautstärke (eigentlich eher ‚Leisestärke’ :wink: ) und es sollte gut mit meinem neuen Tagan Netzteil TG480-U1 harmonieren.
Und mit der Ankündigung auf PC-Games Hardeware.de (NEWS) des neuen Antec P180 war es um mich geschehen. Sicherlich bietet das Design Spielraum zu Diskussionen, allerdings ist die Aufteilung des Innenraumes (http://www.antec.com/images/400/P180_inside.jpg) , wie ich finde, sehr gelungen. Eines gleich vorneweg, der Einbau ist mit richtig Arbeit verbunden. Dies kann sicherlich von jedem bewältigt werden, vor allem da eine sehr gute Anleitung (http://www.antec.com/pdf/manuals/P180_manual_De.pdf) dabei liegt. Aber welchem Richtigen PC Bastler macht so was keinen Spaß. Und wenn man sich richtig Zeit nimmt wird da Richtig was daraus.
Alles fängt damit an das große Paket auszupacken. Ich habe meines bei BLE Computer (http://www.ble-computer.com/?such=ANL740377&blereff=6) bestellt. Dort kann man es zur Zeit für 130,99 bestellen. Es scheinen aber zur Zeit Lieferengpässe zu bestehen. In meinem Fall habe ich das Gehäuse in der schöneren Retailverpackung bekommen. Es sollen auch welche im schlichten braunen Packet unterwegs sein. Der Inhalt sollte aber der gleiche sein. Am besten kann man das sehr gut verpackte ‚Silber Stück’ zu zweit auspacken. Da es zum grossteil aus Stahl gebaut wurde hat es doch ein stolzes Gewicht. Die Seitenteile sind aber aus Alu, ebenso die Fronttür.
Zu meiner Überraschung war alles komplett fertig montiert alle drei 120mm Antec TriCool Lüfter waren sauber verschraubt. Einzig der Optionale Spoiler an der Oberseite muss noch verbaut werden. Wird dieser nicht verwendet, ist die Öffnung im Deckel trotzdem mit einem Wabenförmigen Gitter (8mm Loch) verdeckt. Somit liegt der obere Lüfter nie offen. Der Hecklüfter ist ebenso durch dieses Wabengitter abgedeckt. Der dritte verbaute Antec TriCool ist etwas dicker und hat daher eine etwas höheren Luftdurchsatz. Ein entkoppeltes Montieren der Lüfter ist nicht möglich, aber auch nicht nötig. Alle TriCool Lüfter sind mit einem Schalter für Langsamen, Mittleren und Schnellen (Lauten) Betrieb ausgestattet. In der Praxis hat sich Langsam als absolut ausreichend erwiesen. Mittel, welches immer noch akzeptable Lautstärke hat, ist nicht nötig. Schnell ist für meinen Geschmack eindeutig zu Laut. Aber da die Kühlleistung wirklich Top ist, reicht Langsam gut aus. Damit ist auch durchaus angenehmes Arbeiten möglich. Man hört zwar die Luft durch das Gehäuse rauschen, allerdings bringt das jede Luftkühlung mit sich. Somit ist das P180 nicht absolut Silent, aber dennoch nahe dran und daher absolut empfehlenswert.
Der Einbau des Netzteils erweist sich als etwas fummelig. Da das Netzteil in einer separaten Zone im Gehäuse getrennt montiert wird ist der Spielraum beim Einbau begrenzt. Mit dem 120mm Lüfter vor dem NT empfiehlt sich der Einsatz eines passiven Netzteils. Allerdings sind diese auch recht teuer und daher habe ich mich für das Tagan TG480-U1 entschieden, welches mit seiner ‚Durchlüftung’ Perfekt zum Antec P180 passt. Der Luftstrom wird nicht wie bei anderen NT umgelenkt, sondern gerade durchgeführt. Das NT ist durch die bereits verklebten Silikonstreifen völlig entkoppelt montiert. Da das Tagan von Natur aus sehr leise, wenn nicht sogar unhörbar ist, empfiehlt es sich hier geradezu. Die benötigen Kabel den NT werden durch eine variable Öffnung nach oben geführt. Ich empfehle hier wirklich nur das nötigste durchzuschleifen, da sich die restlichen Kabel perfekt oberhalb des Tagan verstauen lassen. Dies ist nicht immer möglich, da auch einige Netzteile hier Lüftungsschlitze haben, die man nicht verdecken sollte. Im unteren Teil können auch bis zu 4 Festplatten senkrecht eingebaut werden. Diese werden im Festplattenkäfig entkoppelt mit den mitgelieferten Schrauben befestigt. Da diese dort perfekt im Luftstrom der unteren Zone liegen können hier auch richtige ‚Hitzköpfe’ verbaut werden. In meinem Fall handelt es sich um leise Samsung Scheiben, die man auch so schon nicht gehört hat. Durch die Kühlung werden diese nicht im mal im Ansatz warm und sollten daher auch eine längere Lebensdauer haben. Dies Laufwerkskäfige sind auf sehr guten Kunststoffschienen gelagert. Diese neigen nicht im geringsten zum klappern, da sie sehr hochwertig verarbeitet sind, passen sie perfekt zusammen. Die Metallringe herausziehen sind gegen klappern fixiert. Die Käfige werden durch Daumenschrauben fixiert.
Hinter dem Oberen Festplattenkäfig, für zwei entkoppelte HDs, befindet sich ein Behälter mit allen nötigen Schrauben. Dies liegen dort lose, und könnten dort anfangen zu klappern. Allerdings konnte ich das im Betrieb nicht feststellen. Zur Sicherheit kann man ja ein Stück Schaumstoff mit in die Dose legen. Die Optischen Laufwerke werden auf Kunststoffschienen eingebaut. Diese muss man vor dem Einbau mit den LW verschrauben. Danach können sie von Vorne einfach eingeschoben werden. Da gleiche gilt für das 3,5“ Diskdrive (braucht man auch heute noch für den RAID Controller). Da schon im Vorfeld nur die benötigten Powerkabel vom NT nach oben geführt werden ist der Luftstrom nur wenig beeinträchtigt. Hier zeigt sich ganz klar der Vorteil des zwei Zonen Designs. Auch wird die Kühlung der CPU sehr gut von den beiden 120igern Unterstützt. Im Lieferumfang des P180 ist auch ein VGA Kanal. Dieser kann zusätzlich mit einem 80iger Lüfter Ausgerüstet werden. Dies ist aber bei meiner Leadtek nicht möglich, da der Kanal sehr knapp über der Graka sitzt. Ist aber bei der allgemeinen guten Luftzirkulation auch nicht nötig. Höchsten beim Einsatz eine passiven Grakakühlung könnte dies von Vorteil sein. Aber auch passiv kann der Kanal genutzt werden. Der unterdruck im Gehäuse sorgt für einen leichten Luftstrom über die Graka soweit der Kanal verbaut wird. Es ist aber auch ohne weitere möglich das System ohne den Kanal zu betreiben. Je nach Anzahl der Verbauten PCI Karten kann es sogar von Vorteil sein ohne den Kanal zu arbeiten. Hier muss jeder selber messen und entscheiden. Der Kanal kann sehr einfach verschoben werden und so optimal an die jeweilige Karte angepasst werden.
Die Seitenteile sind in Sandwichbauweise ausgeführt. Innen wie außen mit Alu verkleidet und im Kern aus Kunststoff. Die Seitenteile sind durch im Gehäuse aufgeklebte Silikonsteifen wieder gegen klappern geschützt. Hier zeigt sich wieder die hochwertige Verarbeitung durch Antec. Auch steht das ganze Case auf vier dicken Gummifüßen sehr sicher und entkoppelt. Wenn man das Case trotzdem auf den Füßen verschieben möchte, hinterlassen diese trotzdem keine ‚Bremsspuren’. Die Lufteinlässe in der Front sind durch auswaschbare Filter gegen Staub geschützt. Leider kann die Luft durch den VGA Kanal ungefiltert einströmen, daher kann sich über die Zeit doch etwas Staub im Gehäuse ansammeln. Die Filter sitzen hinter hochwertigen Gittertüren, welche durch einen ‚Doppeldruckverschluss’ geschlossen gehalten werden. Reset- und Powerknopf sind hinter der verschließbaren Fronttür. Kann für den einen oder anderen von Nachteil sein, macht aber durch die abschließbare Tür wieder sinn. Ebenfalls hinter der Tür sind die beiden blauen HD LEDs. Somit können zwei Controller überwacht werden. Die helle bleue Power LED ist auch bei geschlossener Tür zu sehen. Weiter sind zwei USB ein Firewire und Stereo Soundbuchsen in der Fronteinglassen. Alle anschlüsse sind auch bei geschlossener Tür einfach zu erreichen. Die Tür ist sicher mit einem Magnetverschluss gesichert.
Mein Fazit:
Ein Gehäuse das hochwertig verarbeitet wurde aber leider knapp am Prädikat ‚Perfekt’ vorbei schlittert. Hier sind Details wie der ungefilterte VGA Kanal oder die Daumenschrauben zum verschließen der Seitenteile zu nennen. Das geht auch anders. Dennoch ist das zwei Zonen Design genial. Die Leisen Netzteile haben kaum noch potential zum Entlüften der Gehäuses und sitzten hinter oben im Eck. Dort staut sich dann gerne die Hitze im Sommer. Genau hier hat Antec zwei leise 120mm Lüfter verbaut, welche für den nötigen Durchzug sorgen. Daher kann ich das Teilchen für alle ‚Luftkühler’ absolut empfehlen. Und wer sich etwas basteln zutraut, der kann hier auch locker zwei 120mm Radies verbauen.
Aber ganz klar, dieser Antec Brocken ist nicht für ne LAN aber Perfekt für den Schreibtisch zocker ;-)
Pro:
+ Über Geschmack redet man nicht, aber es sieht schon recht geil aus ;-)
+ Leise
+ Komplett mit Lüfter
+ Hochwertige Verarbeitung
+ Durchdachtes zwei Zonen Design
+ Sehr gute Detaillösungen
Contra:
- aber nicht Silent
- recht teuer
- sehr schwer
- fummeliger Einbau
Von mir bekommt das Antec P180 glatte 8 von 10 Punkten. 10 wäre Perfekt und 9 zu nahe an Perfekt.
Wichtig war ein ansprechendes optisches Design, Front-USB, Lautstärke (eigentlich eher ‚Leisestärke’ :wink: ) und es sollte gut mit meinem neuen Tagan Netzteil TG480-U1 harmonieren.
Und mit der Ankündigung auf PC-Games Hardeware.de (NEWS) des neuen Antec P180 war es um mich geschehen. Sicherlich bietet das Design Spielraum zu Diskussionen, allerdings ist die Aufteilung des Innenraumes (http://www.antec.com/images/400/P180_inside.jpg) , wie ich finde, sehr gelungen. Eines gleich vorneweg, der Einbau ist mit richtig Arbeit verbunden. Dies kann sicherlich von jedem bewältigt werden, vor allem da eine sehr gute Anleitung (http://www.antec.com/pdf/manuals/P180_manual_De.pdf) dabei liegt. Aber welchem Richtigen PC Bastler macht so was keinen Spaß. Und wenn man sich richtig Zeit nimmt wird da Richtig was daraus.
Alles fängt damit an das große Paket auszupacken. Ich habe meines bei BLE Computer (http://www.ble-computer.com/?such=ANL740377&blereff=6) bestellt. Dort kann man es zur Zeit für 130,99 bestellen. Es scheinen aber zur Zeit Lieferengpässe zu bestehen. In meinem Fall habe ich das Gehäuse in der schöneren Retailverpackung bekommen. Es sollen auch welche im schlichten braunen Packet unterwegs sein. Der Inhalt sollte aber der gleiche sein. Am besten kann man das sehr gut verpackte ‚Silber Stück’ zu zweit auspacken. Da es zum grossteil aus Stahl gebaut wurde hat es doch ein stolzes Gewicht. Die Seitenteile sind aber aus Alu, ebenso die Fronttür.
Zu meiner Überraschung war alles komplett fertig montiert alle drei 120mm Antec TriCool Lüfter waren sauber verschraubt. Einzig der Optionale Spoiler an der Oberseite muss noch verbaut werden. Wird dieser nicht verwendet, ist die Öffnung im Deckel trotzdem mit einem Wabenförmigen Gitter (8mm Loch) verdeckt. Somit liegt der obere Lüfter nie offen. Der Hecklüfter ist ebenso durch dieses Wabengitter abgedeckt. Der dritte verbaute Antec TriCool ist etwas dicker und hat daher eine etwas höheren Luftdurchsatz. Ein entkoppeltes Montieren der Lüfter ist nicht möglich, aber auch nicht nötig. Alle TriCool Lüfter sind mit einem Schalter für Langsamen, Mittleren und Schnellen (Lauten) Betrieb ausgestattet. In der Praxis hat sich Langsam als absolut ausreichend erwiesen. Mittel, welches immer noch akzeptable Lautstärke hat, ist nicht nötig. Schnell ist für meinen Geschmack eindeutig zu Laut. Aber da die Kühlleistung wirklich Top ist, reicht Langsam gut aus. Damit ist auch durchaus angenehmes Arbeiten möglich. Man hört zwar die Luft durch das Gehäuse rauschen, allerdings bringt das jede Luftkühlung mit sich. Somit ist das P180 nicht absolut Silent, aber dennoch nahe dran und daher absolut empfehlenswert.
Der Einbau des Netzteils erweist sich als etwas fummelig. Da das Netzteil in einer separaten Zone im Gehäuse getrennt montiert wird ist der Spielraum beim Einbau begrenzt. Mit dem 120mm Lüfter vor dem NT empfiehlt sich der Einsatz eines passiven Netzteils. Allerdings sind diese auch recht teuer und daher habe ich mich für das Tagan TG480-U1 entschieden, welches mit seiner ‚Durchlüftung’ Perfekt zum Antec P180 passt. Der Luftstrom wird nicht wie bei anderen NT umgelenkt, sondern gerade durchgeführt. Das NT ist durch die bereits verklebten Silikonstreifen völlig entkoppelt montiert. Da das Tagan von Natur aus sehr leise, wenn nicht sogar unhörbar ist, empfiehlt es sich hier geradezu. Die benötigen Kabel den NT werden durch eine variable Öffnung nach oben geführt. Ich empfehle hier wirklich nur das nötigste durchzuschleifen, da sich die restlichen Kabel perfekt oberhalb des Tagan verstauen lassen. Dies ist nicht immer möglich, da auch einige Netzteile hier Lüftungsschlitze haben, die man nicht verdecken sollte. Im unteren Teil können auch bis zu 4 Festplatten senkrecht eingebaut werden. Diese werden im Festplattenkäfig entkoppelt mit den mitgelieferten Schrauben befestigt. Da diese dort perfekt im Luftstrom der unteren Zone liegen können hier auch richtige ‚Hitzköpfe’ verbaut werden. In meinem Fall handelt es sich um leise Samsung Scheiben, die man auch so schon nicht gehört hat. Durch die Kühlung werden diese nicht im mal im Ansatz warm und sollten daher auch eine längere Lebensdauer haben. Dies Laufwerkskäfige sind auf sehr guten Kunststoffschienen gelagert. Diese neigen nicht im geringsten zum klappern, da sie sehr hochwertig verarbeitet sind, passen sie perfekt zusammen. Die Metallringe herausziehen sind gegen klappern fixiert. Die Käfige werden durch Daumenschrauben fixiert.
Hinter dem Oberen Festplattenkäfig, für zwei entkoppelte HDs, befindet sich ein Behälter mit allen nötigen Schrauben. Dies liegen dort lose, und könnten dort anfangen zu klappern. Allerdings konnte ich das im Betrieb nicht feststellen. Zur Sicherheit kann man ja ein Stück Schaumstoff mit in die Dose legen. Die Optischen Laufwerke werden auf Kunststoffschienen eingebaut. Diese muss man vor dem Einbau mit den LW verschrauben. Danach können sie von Vorne einfach eingeschoben werden. Da gleiche gilt für das 3,5“ Diskdrive (braucht man auch heute noch für den RAID Controller). Da schon im Vorfeld nur die benötigten Powerkabel vom NT nach oben geführt werden ist der Luftstrom nur wenig beeinträchtigt. Hier zeigt sich ganz klar der Vorteil des zwei Zonen Designs. Auch wird die Kühlung der CPU sehr gut von den beiden 120igern Unterstützt. Im Lieferumfang des P180 ist auch ein VGA Kanal. Dieser kann zusätzlich mit einem 80iger Lüfter Ausgerüstet werden. Dies ist aber bei meiner Leadtek nicht möglich, da der Kanal sehr knapp über der Graka sitzt. Ist aber bei der allgemeinen guten Luftzirkulation auch nicht nötig. Höchsten beim Einsatz eine passiven Grakakühlung könnte dies von Vorteil sein. Aber auch passiv kann der Kanal genutzt werden. Der unterdruck im Gehäuse sorgt für einen leichten Luftstrom über die Graka soweit der Kanal verbaut wird. Es ist aber auch ohne weitere möglich das System ohne den Kanal zu betreiben. Je nach Anzahl der Verbauten PCI Karten kann es sogar von Vorteil sein ohne den Kanal zu arbeiten. Hier muss jeder selber messen und entscheiden. Der Kanal kann sehr einfach verschoben werden und so optimal an die jeweilige Karte angepasst werden.
Die Seitenteile sind in Sandwichbauweise ausgeführt. Innen wie außen mit Alu verkleidet und im Kern aus Kunststoff. Die Seitenteile sind durch im Gehäuse aufgeklebte Silikonsteifen wieder gegen klappern geschützt. Hier zeigt sich wieder die hochwertige Verarbeitung durch Antec. Auch steht das ganze Case auf vier dicken Gummifüßen sehr sicher und entkoppelt. Wenn man das Case trotzdem auf den Füßen verschieben möchte, hinterlassen diese trotzdem keine ‚Bremsspuren’. Die Lufteinlässe in der Front sind durch auswaschbare Filter gegen Staub geschützt. Leider kann die Luft durch den VGA Kanal ungefiltert einströmen, daher kann sich über die Zeit doch etwas Staub im Gehäuse ansammeln. Die Filter sitzen hinter hochwertigen Gittertüren, welche durch einen ‚Doppeldruckverschluss’ geschlossen gehalten werden. Reset- und Powerknopf sind hinter der verschließbaren Fronttür. Kann für den einen oder anderen von Nachteil sein, macht aber durch die abschließbare Tür wieder sinn. Ebenfalls hinter der Tür sind die beiden blauen HD LEDs. Somit können zwei Controller überwacht werden. Die helle bleue Power LED ist auch bei geschlossener Tür zu sehen. Weiter sind zwei USB ein Firewire und Stereo Soundbuchsen in der Fronteinglassen. Alle anschlüsse sind auch bei geschlossener Tür einfach zu erreichen. Die Tür ist sicher mit einem Magnetverschluss gesichert.
Mein Fazit:
Ein Gehäuse das hochwertig verarbeitet wurde aber leider knapp am Prädikat ‚Perfekt’ vorbei schlittert. Hier sind Details wie der ungefilterte VGA Kanal oder die Daumenschrauben zum verschließen der Seitenteile zu nennen. Das geht auch anders. Dennoch ist das zwei Zonen Design genial. Die Leisen Netzteile haben kaum noch potential zum Entlüften der Gehäuses und sitzten hinter oben im Eck. Dort staut sich dann gerne die Hitze im Sommer. Genau hier hat Antec zwei leise 120mm Lüfter verbaut, welche für den nötigen Durchzug sorgen. Daher kann ich das Teilchen für alle ‚Luftkühler’ absolut empfehlen. Und wer sich etwas basteln zutraut, der kann hier auch locker zwei 120mm Radies verbauen.
Aber ganz klar, dieser Antec Brocken ist nicht für ne LAN aber Perfekt für den Schreibtisch zocker ;-)
Pro:
+ Über Geschmack redet man nicht, aber es sieht schon recht geil aus ;-)
+ Leise
+ Komplett mit Lüfter
+ Hochwertige Verarbeitung
+ Durchdachtes zwei Zonen Design
+ Sehr gute Detaillösungen
Contra:
- aber nicht Silent
- recht teuer
- sehr schwer
- fummeliger Einbau
Von mir bekommt das Antec P180 glatte 8 von 10 Punkten. 10 wäre Perfekt und 9 zu nahe an Perfekt.