Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Auf der Suche nach dem besten (Anti-)Kriegsfilm...
Kladderadatsch
2005-08-18, 21:46:39
Ursprünglich wollte ich ja einen Thread zu Apocalypse Now erstellen; den gibt es aber schon mitsamt Vorurteilen, die ich nicht stehen lassen möchte. Ich habe mir die letzte Woche zwei mal den Film angeschaut, jeweils mit Kumpels, die ihn noch nie zuvor sahen. Alle waren, soweit ich das beurteilen kann, zutiefst beeindruckt. So viel zum Thema 'Langeweile' (aths;)). Dann gibts da noch die fürchterliche Verunglimpfung bezüglich 'Psycho-Film'. Ich weiß jetzt nicht 100%ig, ob da was dran ist, aber ein paar der Hauptdarsteller sollen gegen Ende der Dreharbeiten schlicht und ergreifend verrückt geworden sein, bzw. sie hatten psychologiesche Behandlung nötig. Das sieht man auch, und das macht den Film, bzw. das 'Schauspiel' an sich auch so besonders. Fernab der genialen Schauspieler, auch die großartige Sounduntermalung außer Acht lassend, hat man in diesem Film ein Fasettenreichtum sondergleichen. Zu Beginn diesen clicheehaften Old-Style-Charakter, gefolgt von dieser irrwitzigen Kriegsdarstellung ('Geht weiter! Nicht in die Kamera schauen!'), die ihre Krönung mit dem Terminator der Kriegsgeschichte ('Schau dir die Wellen an!' ...Wagner... 'Weißt du wie Napalm riecht?' ...Wagner... 'Sorry Mann, aber ich konnte doch nicht wissen...') findet. Daraufhin die bedrückende Vietnam-Athmosphäre, kurz unterbrochen von diesem Franzosenlager--> Erster beeindruckender Dialog: MAN! In welchem Film wurde so deutlich von einem Franzosen (wenn auch nur gespielt...) deren Looser-Mentalität verdeutlicht? Das ist dermaßen genial, glaubwürdig, ja mitreisend erzählt, dass es...es stimmt ja. Gleiche Szene, 5 Minuten später: Von den Playboy-Kücken war man Sex im Kriegsfilm ja schon gewohnt (waren das wirklich echte Misses?), so war die nächste nackte Franzosin keine Überraschung. Aber der Stil! Der wechselt plötzlich zu 'wunderschön romantisch', beinahe kitschig! Doch die Wandlung wird noch übertroffen- nämlich dann, plötzlich, Urwaldindianer?! Man wunderte sich ja schon vorher über fragwürdige Tänze, eher Verrenkungen. Der Film wird halt einmal gegen Ende etwas merkwürdig. Aber das?! Eine nette Kulisse, verstörte, gestörte Verhältnisse scheinen die vorherigen Kriegsszenen ungeschehen zu machen. Der Charakter der Musik bleibt zwar immerzu der selbe, doch hinderte das den Regisseur nicht, eine Art 'Götzenverehrung betreibende, wilde Urwald-Indianer'-Szenerie mit Mönchskultur zu vermischen. Kurtz, dieser Mönch, bringt mit einem Schlag dermaßen Tiefgang in den Film, dass die Titanic 1000 mal sinken muss um alleine quantitativ auf das Niveau von Apocalypse Noew zu kommen. Ich müsste mir die Szene wohl noch ein paar mal anschauen, um sie vollends zu verstehen. Aber hier hagelts dermaßen Kritik (natürlich auch schon vorher, nur deutlicher) an den USA, bzw. dem Vietnam-Krieg, dass einem wie vorher beim Franzosen fast die Tränen kommen. Da passt einfach alles...der Höhepunkt spielt dann wieder filmtechnisch eine Qualität bei, wodurch Apocalypse Now wirklich in allen Belangen mit Musterbeispiel voran geht- auch noch heute.
Soviel zu meiner Meinung zum Film:)
Der Thread soll nun andere (Anti)Kriegsfilme mit Apocalypse Now vergleichen. Ich bin auf diesem Gebiet nämlich noch ziemlich jungfräulich und wirklich gespannt, ob es Vergleichbares gibt.
Full Metal Jacket kenne ich, es ist Kult, da hört es meiner Meinung nach aber auch schon auf. James Ryan wie auch Pearl Harbor ist nett unterhaltender Chauvinismus. Wir waren Helden ist brutal, absolut sinnlos brutal. Aber Platoon? Ich glaube den vor Jahren mal auf Pro7 gesehen zu haben, einen großen Namen hat er auch. Erzählt davon bitte jemand?
Ich glaube, ihr bemerkt meine Vorliebe zum Vietnam-Krieg (jetzt bitte nicht falsch verstehen...). 2WK ist irgendwie immer mit einem so kalten Filter gedreht, wenn ihr versteht, was ich meine;)
In Vietnam steckt da imo eine viel dichtere Athmosphäre.
Ich bitte um eine Diskussion fernab unbegründeter Vorurteile, Beleidigungen und OT-Zweikämpfen, ok?=)
Die Umfrage, bzw. deren Antwortmöglichkeiten habe ich per Goggle zusammengesucht. Ich hoffe, sie ist ziemlich vollständig.:)
Also schildert ein wenig von den euch bekannten Filmen, gebt Empfehlungen, wie auch Warnungen.
redfox
2005-08-18, 21:56:18
wir waren helden is zweimal in der liste ;)
hm schwierig, einige fallen GANZ klar raus (eir waren helden beispielsweise), ich schwanke zwischen schindlers liste (es muss nicht immer action sein), soldat james ryan und platoon
[x] schindlers liste (einfach genial der film)
Redfox
Kladderadatsch
2005-08-18, 21:58:47
wir waren helden is zweimal in der liste ;)
hm schwierig, einige fallen GANZ klar raus (eir waren helden beispielsweise), ich schwanke zwischen schindlers liste (es muss nicht immer action sein), soldat james ryan und platoon
[x] schindlers liste (einfach genial der film)
Redfox
warum? bitte immer ein paar persönliche beweggründe:)
wenn der film nicht allzu bekannt ist, bitte auch das setting erwähnen;)
skoRn
2005-08-18, 22:12:22
Der Soldat James Ryan.
Die Geschichte ist zwar frei erfunden und Historikern dreht sich teilweise der Magen um bei dem Tiger und dem Marder zB, aber nirgendwo sonst kommt Krieg so beklemmend und Menschlich rüber.
Schindlers Liste ist sicher der Beste Film im Poll, aber kein Kriegsfilm.
diedl
2005-08-18, 22:43:25
Was wohl noch fehlt
Im Westen nichts neues
und es sind zwar schon einige Brücken genannt worden aber diesmal nur
Die Brücke
Für mich zwei der besten Antikriegsfilme
mfg diedl
9800ProZwerg
2005-08-18, 22:49:07
Der Soldat James Ryan.
Die Geschichte ist zwar frei erfunden .
Ist sie nicht!
Bissl dramatisiert, aber dieses Familienunglück ist wirklich passiert!
@insane
Hast du die normale Fassung oder Redux gesehen?
Das Problem an "Apocalypse Now" ist, dass der Film nicht den "alltäglichen" Vietnamkrieg zeigt, sondern einen anderen Weg einschlägt --> der am Ende zu Colonel Kurtz (so heißt Brando doch im Film?) führt!
Nicht falsch verstehen, der Film ist absolut brilliant (hab selber die Redux Fassung auf DVD), aber wenn man den "normalen" Kriegsalltag in Vietnam sehen will ist eher "Platoon" der richtige Film!
Selbst "Wir waren Helden" zeigt sehr gut den Charakter des Vietnamkrieges (der Vietcong wird ebenfalls im Film gezeigt, was eher ne Seltenheit bei Vietnamfilmen ist!)!
Von "Full Metal Jacket" halte ich nicht viel! Da ist nur der erste Teil des Film (die Ausbildung) interessant, neu und schockierend! Der zweite Teil ist wirklich langweilig!
Die Frage nach dem besten Antikriegsfilm ist sehr schwer, vor allem sehr subjektiv! Jeder verbindet was anderes mit einem Kriegsfilm!
Schade finde ich nur, dass viele "Schindlers Liste" erwähnen, aber nicht "Der Pianist" :frown:
"Der Pianist" ist definitv einer der besten Filme, wenn nicht der Beste, zum Thema Juden/2.Weltkrieg!
Dieser Film zeigt alle Facetten der Menschen, die es im Krieg und während der Belagerung in Warschau gab---> "gute" Juden, "böse" Jude. "Gute" Polen, "böse" Polen und
Nazis die anderen Menschen helfen (in dem Fall dem Juden Szpilmann!)!
Den Film MUSS man gesehen haben!
Der gehört oben in die Liste rein!!! Bitte nachbessern!
Auch ein sehr guter Film ist "Der Schmale Grat"!
Der Film zeigt sehr gut wie der Krieg die Natur, ihre Menschen und friedliche Ruhe zerstört! Ein Film mit tollen Bildern, Musik und Darstellern!
Allerdings zu Beginn ein bissl langatmig!
Überlege noch für was ich vote :confused:
alkorithmus
2005-08-18, 22:51:34
Ganz klar, Band of Brothers.
Die ganze Reihe ist der Wahnsinn und Liebe es diese zu sehen.
protom
2005-08-18, 22:54:17
Für mich Black Hawk Down der beste Film. Der ist spannend, und man sieht das schlimme des Krieges.
Kladderadatsch
2005-08-18, 22:54:57
Ist sie nicht!
Bissl dramatisiert, aber dieses Familienunglück ist wirklich passiert!
@insane
Hast du die normale Fassung oder Redux gesehen?
Das Problem an "Apocalypse Now" ist, dass der Film nicht den "alltäglichen" Vietnamkrieg zeigt, sondern einen anderen Weg einschlägt --> der am Ende zu Colonel Kurtz (so heißt Brando doch im Film?) führt!
Nicht falsch verstehen, der Film ist absolut brilliant (hab selber die Redux Fassung auf DVD), aber wenn man den "normalen" Kriegsalltag in Vietnam sehen will ist eher "Platoon" der richtige Film!
Selbst "Wir waren Helden" zeigt sehr gut den Charakter des Vietnamkrieges (der Vietcong wird ebenfalls im Film gezeigt, was eher ne Seltenheit bei Vietnamfilmen ist!)!
Von "Full Metal Jacket" halte ich nicht viel! Da ist nur der erste Teil des Film (die Ausbildung) interessant, neu und schockierend! Der zweite Teil ist wirklich langweilig!
Die Frage nach dem besten Antikriegsfilm ist sehr schwer, vor allem sehr subjektiv! Jeder verbindet was anderes mit einem Kriegsfilm!
Ich muss noch überlegen für was ich vote!
Schade finde ich nur, dass viele "Schindlers Liste" erwähnen, aber nicht "Der Pianist"
Der Pianist ist definitv einer der besten Filme, wenn nicht der Beste, zum Thema Juden/2.Weltkrieg!
Dieser Film zeigt alle Facetten der Menschen, die es im Krieg und während der Belagerung in Warschau gab---> "gute" Juden, "böse" Jude. "Gute" Polen, "böse" Polen und
Nazis die anderen Menschen helfen (in dem Fall dem Juden Szpilmann!)!
Den Film MUSS man gesehen haben!
Überlege noch für was ich vote :confused:
musterpost:up:
ich habe letzten mittwoch die normale version gesehen (videothek ausgeliehen), den donnerstag darauf die redux. was mich allerdings wirklich 'geschickt' hat, ist, dass ich absolut keinen unterschied bemerkt habe:D
dabei geht die redux imo 30 minuten länger...
ps.: es sind 50.
Was wohl noch fehlt
Im Westen nichts neues
ist doch dabei:confused:
@fairplayaa
jap, natürlich auch schon gesehen. bob ist zweifelsohne sehr intensiv, bzw. gut verfilmt. aber in einer solchen serie ist imo handlungsmäßig nicht so viel drin, wie in einem film.
9800ProZwerg
2005-08-18, 23:00:33
was mich allerdings wirklich 'geschickt' hat, ist, dass ich absolut keinen unterschied bemerkt habe:D
dabei geht die redux imo 30 minuten länger...
z.B die komplette Szene im diesen abgelegenem, franz. Haus!
Und der Auftritt der Playboy Bunnies! Das gibt es nur in der Redux Fassung! Und noch viel mehr!
Bitte füge "Der Pianist" nachträglich in die Liste ein!
Eine Schande, dass der nicht dabei ist!
Kladderadatsch
2005-08-18, 23:06:41
z.B die komplette Szene im diesen abgelegenem, franz. Haus!
Und der Auftritt der Playboy Bunnies! Das gibt es nur in der Redux Fassung! Und noch viel mehr!
nein, beides ist in der normalen drin. es sei denn, die verkäuferin in der videothek hatte keine ahnung und doch die redux verliehen...
Bitte füge "Der Pianist" nachträglich in die Liste ein!
Eine Schande, dass der nicht dabei ist!
geht als normalsterblicher leider nicht;)
skoRn
2005-08-18, 23:07:50
@9800pro
Die geschichte von Saving Pvt. Ryan basiert auf einem Brief des Präsidenten Lincoln an eine Mutter die all ihre Söhne im US Bürgerkrieg verloren hat.
Mit dem zweiten Weltkrieg hat das nichts zu tun. Desweiteren gibt es auch Handwerklich einige unstimmigkeiten.
Omaha Beach wird im Film zwar wirklich schrecklich dargestellt, aber in wirklichkeit brauchten die GIs drei Wellen um den Strand zu nehmen.
Die schlacht um das Dorf ist Frei erfunden. Desweiteren waren auf deutscher Seite in den ersten Tage der Invasion keine gepanzerten Verbände verfügbar ausser evtl. franz. Beutefahrzeuge.
Die 21. Pz division erreichte AFAIR am 9. Juli den Kampfschauplatz und kämpfte erbittert gegen die Briten, die in Gold, Juno und Sword Beach ohne nennenswerten Widerstand gelandet waren.
Wer genau aufpasst erkennt das der Tiger ein umgebauter T-34 ist. Der Marder, der im Film als Panther durchgeht basiert soweit ich mich erinnere auf einem M113 Fahrgestell.
Michtsdestotrotz finde ich die Story genial. 8 Mann ziehen aus um 1 zu retten. Sie alle verlieren ihr Leben und lassen ihn mit der Bürde dieses Opfer lohnend zu machen.
Jeder Soldat der einen Kameraden verloren hat wird sich sicher mal die Frage gestellt haben: "Warum hat es ihn erwischt und nicht mich?"
Edit: Es fehlt evtl. noch Tränen der Sonne.
Wenn Black Hawk Down als Antikriegsfilm durchgeht, dann ist TdS auch einer.
Edit2: Und Das Boot ;-)
9800ProZwerg
2005-08-18, 23:09:01
nein, beides ist in der normalen drin. es sei denn, die verkäuferin in der videothek hatte keine ahnung und doch die redux verliehen...
Dann hat sie dir doch die Redux Fassung ausgeliehen, da die Szenen, soviel ich weiß, nur in der Redux enthalten sind!
9800ProZwerg
2005-08-18, 23:16:34
@9800pro
Die geschichte von Saving Pvt. Ryan basiert auf einem Brief des Präsidenten Lincoln an eine Mutter die all ihre Söhne im US Bürgerkrieg verloren hat.
Sorry, da hab ich was anderes gelesen! Hatte nämlich gelesen, dass so ein ähnliches Unglück passiert sein soll! Nur nicht mit 4 Söhnen, sondern nur 3!
Omaha Beach wird im Film zwar wirklich schrecklich dargestellt, aber in wirklichkeit brauchten die GIs drei Wellen um den Strand zu nehmen.
Ja das stimmt, hab aber nichts anderes behauptet!
Das der Film nicht komplett der Realität entspricht weiß ich! Allerdings gibt es keinen anderen Film, bei dem die Landung(besonders Omaha) so detailliert und realistisch dargestellt wird, abgesehen davon dass es viel zu schnell geht!
Es ist halt ein "Kriegsdrama". Ein Film der zu meinen Favoriten gehört! Vor allem Kaminskis Arbeit mit der Kamera finde ich überragend!
skoRn
2005-08-18, 23:36:27
Zu1. Da hast du richtig gelesen. Der Brief an die Frau wird ja auch im Film vorgelesen.
Zu2. Auf jedenfall hast du absolut recht. Deswegen habe ich auf für den Film gevotet :-)
[x] Full Metal Jacket
von Apocalypse Now (Redux) halte ich pers. nichts...
:| Pearl Harbour :ugly: Das ist wohl mal kein Antikriegsfilm sondern ein Liebes/Action-Blockbuster mit n bissl dramatik. Mehr nicht!
Kladderadatsch
2005-08-19, 10:18:57
:| Pearl Harbour :ugly: Das ist wohl mal kein Antikriegsfilm sondern ein Liebes/Action-Blockbuster mit n bissl dramatik. Mehr nicht!
deshalb (anti-)kriegsfilm;)
Mr Will Rock
2005-08-19, 10:26:27
Ich habe für Full Metal Jacket gestimmt, unter anderem auch weil ich absoluter Kubrick-Fan bin. Hätte aber genau so gut für Das Boot stimmen können. Auch genial.
jxt666
2005-08-19, 10:45:06
Ich habe für PLATOON gestimmt, dicht gefolgt von BHD, DIE VERDAMMTEN DES KRIEGES und FULL METAL JACKET
FireFrog
2005-08-19, 11:01:11
Schindlers Liste, hab zwar net alle gesehen, Apocalpyse now auch nicht, aber finde Schindlers Liste ist einfach echt klasse.
Wir waren Helden, Windtalker, Soldat James Ryan, Band of Brothers alle gut und schön, aber Schindlers Liste ist einfach noch ne klasse besser.
gerry7
2005-08-19, 11:12:32
Johnny zieht in den Krieg - Johnny Got His Gun
Der härteste Tobak den es in diesem Bereich gibt.
Danach habe ich erstmal heftig geschluckt.
http://www.nfhdata.de/cgi-local/frame/indexpage.pl?http://www.nfhdata.de/premium/datenbasis-filme/pages/Detailed/628.shtml
Der 17jährige Bäcker Johnny meldet sich nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs freiwillig bei der US Army. Im Feld wird er von einer Granate getroffen und fast völlig zerfetzt. Aus medizinischer Neugier halten ihn die Ärzte künstlich am Leben: ein Torso ohne Arme, Beine und Gesicht. Doch Johnny fühlt, denkt und lebt. Nur eine sensible Krankenschwester versteht allmählich, was er ihr durch seine rythmischen Kopfbewegungen mitteilen will. Sie ist seine einzige Hoffnung und will ihm seinen letzten Wunsch erfüllen. Heimlich plant sie die Maschinen abzustellen...
------------------------------------------------------------------------
http://www.filmszene.de/gold/seltsam.html
Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben - dr. strangelove or: how I learned to stop worrying and love the bomb
Zwar eine Farce, aber eine die mehr aussagt als tausend Actionszenen.
----------
Von der Liste
[x] Full Metall Jacket
deekey777
2005-08-19, 11:14:07
[x] Terminator 2 als gewaltigster Antikriegsfilm aller Zeiten zu seiner Zeit.
Sollte mal auf den Dritten oder arte mal wieder der sowj. Film "Geh und sieh" (http://www.imdb.com/title/tt0091251/) laufen, sollten sich einige diesen anschauen.
Kladderadatsch
2005-08-19, 11:24:24
Johnny zieht in den Krieg - Johnny Got His Gun
Der härteste Tobak den es in diesem Bereich gibt.
Danach habe ich erstmal heftig geschluckt.
http://www.nfhdata.de/cgi-local/frame/indexpage.pl?http://www.nfhdata.de/premium/datenbasis-filme/pages/Detailed/628.shtml
hm, das hört sich wirklich nicht schlecht an!
thx für den tipp.:)
[x] Terminator 2 als gewaltigster Antikriegsfilm aller Zeiten zu seiner Zeit.
jetzt wo du es sagst...;)
zum link:
...fighting for a hopelessly unequipped resistance movement against the ruthless German forces.
da sind die amis aber auch wieder die engel, oder?
deekey777
2005-08-19, 11:32:42
hm, das hört sich wirklich nicht schlecht an!
thx für den tipp.:)
jetzt wo du es sagst...;)
zum link:
...fighting for a hopelessly unequipped resistance movement against the ruthless German forces.
da sind die amis aber auch wieder die engel, oder?
Ich wüßte nicht, daß GI Joe in Weißrußland gegen die Wehrmacht&Co kämpfte. Auch ist es ein sowjetischer Film - nicht unbedigt objektiv, doch er zeigt einige Kriegsverbrechen, die in während des zweiten WK in der SU begangen wurden.
Malabolge
2005-08-19, 11:33:38
"The DEER Hunters - Die Durch die Hölle gehen"
Bitte auch auf die Liste - absolut Genialer Film !!!
Kladderadatsch
2005-08-19, 11:36:40
Ich wüßte nicht, daß GI Joe in Weißrußland gegen die Wehrmacht&Co kämpfte. Auch ist es ein sowjetischer Film - nicht unbedigt objektiv, doch er zeigt einige Kriegsverbrechen, die in während des zweiten WK in der SU begangen wurden.
:redface:
ich hätte mir vielleicht einfach mal die namen durchlesen sollen. (arg, oder einfach die details;))
...schlussfolgerte aufgrund der englischen sprache, dass es eine ami-produktion ist;)
The DEER Hunters - Die Durch die Hölle gehen"
Bitte auch auf die Liste - absolut Genialer Film !!!
auch der ist drin. vierter von oben:|
(nochmal: man kann umfragen nicht editieren)
deekey777
2005-08-19, 11:40:33
:redface:
ich hätte mir vielleicht einfach mal die namen durchlesen sollen. (arg, oder einfach die details;))
...schlussfolgerte aufgrund der englischen sprache, dass es eine ami-produktion ist;)
...
OT: Also imdb bekomnt schon ein Riesenlob, daß dort wirklich Filme aus der ganzen Welt zu finden sind. Da findet man Infos, die man gar nicht erwartet.
Mr. Tweety
2005-08-19, 11:49:00
Tigerland könnte man auch mit in die Liste aufnehmen.
Einer von Colin Farells besten Filmen.
gnomi
2005-08-19, 11:54:58
Ich kenne jetzt nur so ca. 2/3 der aufgeführten Filme.
Meine Stimme geht an Platoon. Schindlers Liste käme dann knapp dahinter. Die durch die Hölle gehen käme bei mir auf Platz 3.
Kladderadatsch
2005-08-19, 12:02:53
Tigerland könnte man auch mit in die Liste aufnehmen.
Einer von Colin Farells besten Filmen.
wollte ich, aber man kann nur max. 30 auswahlmöglichkeiten eingeben;)
9800ProZwerg
2005-08-19, 12:14:42
Trotzdem ist mit "Der Pianist" einer der besten Filme nicht dabei :frown: !
zu Windtalkers:
Hab den Film damals mit meinem Vater im Kino gesehen und bin sowas von sauer wieder rausgegangen! Mit der größte Schrott den ich gesehen hab! Basiert zwar auf ner wahren Geschichte ist aber sowas von schlecht und unrealitisch umgesetzt :mad:
Ich mein wie kann John Woo nur einen Kriegsfilm drehen :rolleyes:
Ich boykotiere die Abstimmung so lange "Der Pianist" nicht in der Liste ist :biggrin:
Kladderadatsch
2005-08-19, 12:17:29
Ich boykotiere die Abstimmung so lange "Der Pianist" nicht in der Liste ist :biggrin:
dann muss sich ein mod erbarmen und das zweite 'wir waren helden rauswerfen';)
gesprengte ketten kam jetzt erst wieder nachts. top film. wahrscheinlich der beste der liste, aber ich würde ihn nicht als antikriegsfilm bezeichnenn. genauso, wie schindlers liste & co. da spielt der krieg doch nur ne untergeordnete rollen.
The Dude
2005-08-19, 14:25:04
Soldat J. R. war schockierend, dito Die Wiege der Sonne.
Blackbird23
2005-08-19, 14:25:31
Meiner Meinung nach eindeutig "Die durch die Hölle gehen" !
Absolut genialer Film mit extrem guten Schauspielerischen Leistungen der Beteiligten! Auch gut natürlich Full Metal Jacket, Platoon und Apocalypse Now.
GBWolf
2005-08-19, 14:38:10
Anti auf jedenfall Full MEtal JAcket. Band of Brothers und JAmes Ryan etc. sind wie ich finde, größtenteils mehr Kriegsverherlichend als Anti Kriegsfilme. LEide rist das oft so bei den Amerikanischen Filmen, zum Glück nicht immer.
WedgeAntilles
2005-08-19, 14:40:30
Ich hab mal für Platoon gestimmt, aber auch Black Hawk Down ist klasse.
Von James Ryan halte ich recht wenig,
[x] Das Boot
IMO der spannendste und bewegendste Film aus der Reihe.
Apocalypse Now, Full Metal Jacket, Saving Private Ryan und Platoon siedle ich aber auch sehr hoch an.
drexsack
2005-08-19, 15:39:14
Apocalypse Now [Directors Cut], Full Metal Jacket ist dicht dahinter
spike.sp.
2005-08-19, 16:26:44
[x] Apocalypes Now - nichts flasht mehr
Kladderadatsch
2005-08-19, 18:05:21
Apocalypse Now [Directors Cut], Full Metal Jacket ist dicht dahinter
[x] Apocalypes Now - nichts flasht mehr
meine männer;)
dann werd ich mir wohl mal schindlers liste und platoon zulegen.:)
CammoDude
2005-08-19, 23:45:26
[X] 1) Full Metal Jacket , 2) BHD , 3) Apocalypes Now
Größter Trash ever ----> U 571
Der Film ist Geschlichtlich Ungenau (Die Briten waren die die Enigma erbeuteten).Bei der Atmo hat man sich offentsichlich bei Das Boot orientiert.Auf der Liste hat der Film nix zu suchen.
Mischler
2005-08-20, 09:47:46
Von dieser Liste gefällt mir "Duell- Enemy at the Gates" definitiv am Besten. Der Film ist an Spannung imho kaum zu überbieten. Bin aber nicht sicher ob man ihn als Antikriegsfilm bezeichnen kann.
Christian
Leonidas
2005-08-20, 14:50:58
Schindlers Liste ist kein Kriegsfilm, sollte demzufolge rausfliegen.
Ansonsten bekommt "Der Schmale Grat" meine Stimme. Insbesondere als ANTI-Kriegsfilm sehr gelungen. Ist vielleicht beim ersten Mal sehen nicht so knallig wie andere Kriegsfilme, die Genialität erschließt sich zumeist aber erst beim zweiten Ansehen, wenn man zudem gewisse Details entdeckt.
tomtom
2005-08-20, 16:18:29
Wollte eigentlich erst "Der schmale Grat" meine Stimme leihen...allerdings hat mich kein Kriegsfilm so gefesselt wie Full Metal Jacket!
MfG
Tae Guk Gi (http://www.imdb.com/title/tt0386064/) - ein Film über den Koreakrieg erzählt anhand der Geschichte von zwei Brüdern, die unfreiwilligerweise in das Kriegsgeschehen gezogen werden. Um seinen jüngeren Bruder vor dem Krieg zu schützen, macht der Ältere einen Deal mit seinem Vorgesetzten: Wenn er eine bestimmte Medaille erhält, darf der Bruder heim. Also riskiert er immer mehr sein Leben mit immer wahnwitzigeren Aktionen ohne zu merken, wie er sich von seinem Bruder entfernt, bis... ja - seht selbst.
Ein Film ohne wirkliches Happy End. Stilistisch folgt er der neuen Generation von Kriegsfilmen wie Band of Brothers und Konsorten: Digital gefilmt, in einer Schärfe, daß es bald in den Augen schmerzt, die Handkamera mitten im geschehen. Beklemmend. Beeindruckend. Dabei bleibt er, was den Feind angeht, relativ neutral. Nicht nur die Kommunisten sorgen für verbrannte Erde. Als der Trupp die nordkoreanischen Gefangenen im Zweikampf gegeneinander antreten lassen, zum Spaß, wird doch recht deutlich, wie sehr der Krieg aus Menschen Monster machen kann. Auf beiden Seiten.
Der Film hat - zugegeben - seine Längen. Aber er fesselt - und er beeindruckt. Und er beschäftigt sich ausnahmsweise mal nicht mit den Amerikanern (die ja erst später in den Krieg eingetreten sind und hier, im Film, nur statisten sind).
Ich bin mir nicht sicher, ob der Film wirklich als Antikriegsfilm zu verstehen ist, aber die Nachricht, daß Krieg die Hölle ist, bringt er trotzdem ziemlich deutlich rüber; anders als beispielsweise Black Hawk Down, der - obwohl er mir wirklich gut gefällt - nicht wirklich ein Antikriegsfilm ist, sondern schlicht ein Kriegsfilm ohne allzuhohen moralischen Anspruch.
Warum ist "To End All Wars" (http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=13409) noch nicht in der Liste? Dabei ist der Film IMHO sogar besser als das Original, "Die Brücke am River Kwai"...
Irgendwie kennt den Film kein Mensch. :frown:
Leonidas
2005-08-20, 17:49:46
allerdings hat mich kein Kriegsfilm so gefesselt wie Full Metal Jacket!
Fand ich zweifelhaft. Nach der letzten Szene hab ich mich gefragt: Ja - und geht es nun endlich mal los?
Vicious
2005-08-20, 18:03:15
Anti auf jedenfall Full MEtal JAcket
Wurd hier schon erwähnt, dass Kubrick FMJ keinesfalls als Anti Kriegsfilm bezeichnet haben wollte ? Zumindest wurde das in einer hochgelobten Doku über ihn erzählt...
deshalb (anti-)kriegsfilm;)
Ich hab das Gefühl du hast den Prefix "Anti" da falsch verstanden. Anti meint dass man keine Verherrlichende Wirkung vom Krieg sondern das gegenteil erwirken will und nicht dass es kein Kriegsfiilm darstellen soll! so kommts mir vor jedenfalls!
Kladderadatsch
2005-08-21, 00:19:13
Ich hab das Gefühl du hast den Prefix "Anti" da falsch verstanden. Anti meint dass man keine Verherrlichende Wirkung vom Krieg sondern das gegenteil erwirken will und nicht dass es kein Kriegsfiilm darstellen soll! so kommts mir vor jedenfalls!
;)
so schwer von begriff bin ich auch mal wieder nicht.
@leonidas
schindlers liste habe ich noch nicht gesehen. wie gesagt; ich nahm in die liste auf, was ich per google unter 'kriegsfilm' finden konnte.
du kannst es ja editieren- ich nicht.
Tae Guk Gi - ein Film über den Koreakrieg erzählt anhand der Geschichte von zwei Brüdern, die unfreiwilligerweise in das Kriegsgeschehen gezogen werden. Um seinen jüngeren Bruder vor dem Krieg zu schützen, macht der Ältere einen Deal mit seinem Vorgesetzten: Wenn er eine bestimmte Medaille erhält, darf der Bruder heim. Also riskiert er immer mehr sein Leben mit immer wahnwitzigeren Aktionen ohne zu merken, wie er sich von seinem Bruder entfernt, bis... ja - seht selbst.
Ein Film ohne wirkliches Happy End. Stilistisch folgt er der neuen Generation von Kriegsfilmen wie Band of Brothers und Konsorten: Digital gefilmt, in einer Schärfe, daß es bald in den Augen schmerzt, die Handkamera mitten im geschehen. Beklemmend. Beeindruckend. Dabei bleibt er, was den Feind angeht, relativ neutral. Nicht nur die Kommunisten sorgen für verbrannte Erde. Als der Trupp die nordkoreanischen Gefangenen im Zweikampf gegeneinander antreten lassen, zum Spaß, wird doch recht deutlich, wie sehr der Krieg aus Menschen Monster machen kann. Auf beiden Seiten.
Der Film hat - zugegeben - seine Längen. Aber er fesselt - und er beeindruckt. Und er beschäftigt sich ausnahmsweise mal nicht mit den Amerikanern (die ja erst später in den Krieg eingetreten sind und hier, im Film, nur statisten sind).
Ich bin mir nicht sicher, ob der Film wirklich als Antikriegsfilm zu verstehen ist, aber die Nachricht, daß Krieg die Hölle ist, bringt er trotzdem ziemlich deutlich rüber; anders als beispielsweise Black Hawk Down, der - obwohl er mir wirklich gut gefällt - nicht wirklich ein Antikriegsfilm ist, sondern schlicht ein Kriegsfilm ohne allzuhohen moralischen Anspruch.
thx für deine ausführliche beschreibung:)
Richtig abschreckend - also im Sinne von Antikriegsfilmen - fand ich
[x] Stalingrad
nebst dem Hollywood Klassiker mit mehr Action
[x] Der Soldat James Ryan
Marshall
2005-08-21, 04:46:20
Wieso ist nicht "Die Brücke" (http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=2497) aufgelistet ?.
Imho der Beste Anti Kriegsfilm.
Dadurch das er schwarzweiß ist wirkt er noch härter und packender.
Finde ihn noch besser als James Ryan und konsorten.
Ich finde er sollte noch aufgelistet werden.
mfg Marshall
Reneval
2005-08-22, 22:21:12
Sind teilweise sehr wichtige und gelungene Filme in der Liste, aber: Das Boot. Weil er die Emotionen, die durch die Kriegssituation entstehen, am besten rüberbringt und keine politischen Botschaften oder Verherrlichung beinhaltet.
Freakazoid
2005-08-22, 22:25:08
[x] Johnny zieht in den Krieg => :O => (y)
Lord Wotan
2005-08-22, 22:35:37
Der beste Anti Kriegsfilm ist für mich Apocalypse Now. Denn der zeigt den Wahnsinn des Krieges ingesammt. Und zeigt sehr gut auf zu was Soldaten werden in Krieg!
Kladderadatsch
2005-08-22, 22:38:05
und keine politischen Botschaften
:confused:
das ist ja wohl eine der wichtigsten aufgaben, die ein antikriegsfilm meistern muss?! kritik am auslöser...
Shaft
2005-08-22, 23:45:27
Kennt jemand "The Lost Battalion"?
Recht neuer Film im Stil von SJR, spielt im WW1, auch recht gut gemacht, aber nicht der Beste. Die wurden ja schon genannt zum größten Teil.
Kladderadatsch
2005-08-23, 00:03:15
Kennt jemand "The Lost Battalion"?
Recht neuer Film im Stil von SJR, spielt im WW1, auch recht gut gemacht, aber nicht der Beste. Die wurden ja schon genannt zum größten Teil.
das hört sich mal vielversprechend an:
Ende des 1. Weltkriegs bekommt die Einheit von Major Charles Whittlesey den Auftrag, eine strategisch wichtige Stellung einzunehmen. Doch alles läuft schief. Die versprochene Verstärkung und der Nachschub werden von den Deutschen zurückgeschlagen und so sieht sich der Major mit einem Haufen von jungen Iren und Italo-Amerikanern vom deutschen Heer umzingelt. Gefangen zwischen den Fronten, haben sie zwei Möglichkeiten: Aufgeben oder sterben...
kritik von cineman.ch:
Und wieder mal ist erster Weltkrieg ...
Was kommt dabei heraus, wenn Russell Mulcahy - in «Razorback» erzählte er deftigsten Tierhorror; in «Highlander» von schwertschwingenden Unsterblichen - plötzlich Kriegsfilme fürs amerikanische TV dreht? Wider Erwarten erstaunlich Gutes!
Irgendwann im Frühjahr 1918 wird die angeschlagene 77. Infanteriedivision trotz Munitions-, Nahrungs- und Medizinmangels dazu abkommandiert, eine strategisch wichtige Stellung im französischen Wald von Argonne einzunehmen. Major Whittlesey (Rick Schroder) muss sich mit seinem Haufen Italo-Amerikaner gegen die heranrückenden deutschen Horden behaupten.
Von der Machart her wirkt der Film ähnlich realistisch und bedrückend, wie etwa «Der Soldat James Ryan» oder die Serie «Band of Brothers». TV-bedingt wird allerdings auf allzu blutige Details verzichtet und statt dessen eher auf Stimmung gesetzt. Durch die Verwendung ausgewaschener, erdiger Farben wirkt das Filmmaterial dann auch gleich sehr authentisch.
Weit weniger Begeisterung löst das Bonusmaterial aus. Wir dürfen uns den Original-Trailer angucken und ein paar Texttafeln durchlesen, die in wenigen Worten über Regisseur Mulcahy und sein Schaffen berichten. Wer Informationen über den ersten Weltkrieg oder auch nur die Hauptdarsteller sucht, der muss sich des Internets bedienen.
Das Bild ist scharf und detailreich und überträgt die Stimmung, die in einem dreckigen Erdloch herrscht, sehr gut. Defekte oder Bildrauschen sucht man vergebens. Auch der Sound hinterlässt einen positiven Eindruck. Er klingt klar und sauber aus den Boxen, ist lediglich ein wenig frontlastig. Allerdings gibt es genügend Geräusche und Effekte, die über die Surround-Kanäle kommen, um trotzdem eine stimmungsvolle Räumlichkeit zu erzeugen.
http://www.cineman.ch/movie/2001/TheLostBattalion/dvd.html
der ist wohl eine überlegung wert:)
(gerade weils an 1.wk-filmen (wie übrigens auch games;)) imo hapert)
Shaft
2005-08-23, 00:21:49
Auf jeden Fall sehenswert und zu empfehlen, ein Kollege hatte ihn mir damals selbst Empfholen da er ihn mal auf Premiere sah und auch gut fand, ewig her das ich den gesehen hab und hab ihn schlecht noch in Erinnerung. Heißt ich müsst ihn mal wieder anschaun.
BesenWesen
2005-08-23, 02:03:38
[x] Stalingrad
Zumindest wenn man einen guten Antikriegsfilm über den Grad des Ekels definieren möchte, ist dieser Film erste Wahl. "Gut" ist hier relativ, ansich sehe ich mir den Film nicht gern an, weil die Atmosphäre einfach zu bedrückend ist, aber gerade das macht wohl einen guten Antikriegsfilm aus.
Der Soldat James Ryan, Apocalypse Now oder Full Metal Jacket zeigen auch viel vom Schrecken des Krieges und sind sicher alles hervorragende Filme, aber sie sind zu unterhaltsam im Vergleich zum absolut nüchternen, kalten und (abgesehen von einigen derben Soldatenwitzen) völlig humorfreien Stalingrad.
Dort gibt es keine coolen Sprüche wie in Full Metal Jacket, keinen Heldenmut wie in James Ryan auch nicht die künstlerisch überzeichnete Darstellungsweise eines Apocalypse Now, sondern nur das blanke, schreckliche Schicksal einiger unbedeutender Landser. Black Hawk Down schlägt in eine ähnliche Kerbe, hinterließ bei mir aber nicht ganz soviel Ziehen im Magen... vielleicht weil die Amis doch noch rauskommen aus dem Kessel.
Ansonsten sind in der Liste viele sehr gute Kriegsfilme aufgeführt, dich ich jedoch nicht direkt als Antikriegsfilme bezeichnen möchte.
Die Brücke von Arnheim oder die Brücke von Rehmagen gehören eher zu den dokumentatorischen Kriegsfilmen, bei denen eine den Krieg anprangernde Moral eher in den Hintergrund und die historisch korrekte Darstellung des Geschehens in den Vordergrund tritt. Dazu gehören auch hier nicht genannte, aber auch hervorragende Filme wie Gettysburgh oder Die Luftschlacht um England, die den Krieg auch eher aus der Sicht von Feldherren und Geschichtsschreibern als aus der des leidgeplagten Soldaten oder Zivilisten zeigen.
Das Boot ist für mich ein Grenzfall, als Psychostudie einer U-Boot-Besatzung und Darstellung ihres Lebens in dieser Sardinenbüchse zeigt dieser Film zwar schon, was der Krieg mit Menschen anstellen kann, verzichtet aber weitesgehend auf den moralischen Zeigefinger. Der Kampf ums Überleben und das spannende Wechselspiel zwischen Jäger und Gejagdtem nehmen hier eine viel zu große Rolle ein, als daß ich von einem reinen Antikriegsfilm sprechen möchte (was der Qualität natürlich keinen Abbruch tut)
BesenWesen
2005-08-23, 02:11:52
Wieso ist nicht "Die Brücke" (http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=2497) aufgelistet ?.
Imho der Beste Anti Kriegsfilm.
Dadurch das er schwarzweiß ist wirkt er noch härter und packender.
Finde ihn noch besser als James Ryan und konsorten.
Ich finde er sollte noch aufgelistet werden.
mfg Marshall
Stimmt, der gehört auf jeden Fall auch noch mit in die Liste.
Ich finde zwar Stalingrad "schlimmer", aber dieses Pionierwerk der Filmgeschichte sollte hier nicht unerwähnt bleiben, zumal es meines Wissens einer der ersten westdeutschen Filme war, die sich mit dem 2.WK auseinandersetzten.
Shaft
2005-08-23, 09:16:11
Der längst Tag fehlt in der Liste.
Vielleicht auch etwas unbekannt "Die Befreiung". Etwas ältere russische Serie, oder mehrteiler. Sehr gut gemacht und ordentliche Panzerschlachten wie selten in einen Kriegsfilm gesehen. Gute darstellung der Schauspieler, typisch russisch würd ich sagen. Sehr empfehlenswert.
Sidius
2005-08-23, 10:13:38
Also deine Auswahl hinkt ein bisschen. U 571 ist kein Anti-Kriegsfilm und auch kein Kriegsfilm. Der ist einfach nur schwachsinn mit n ppaar dollen Audioeffekten drin. Die besten Filme würd ich mal sagen sind:
Das Boot ( Der 6Teiler! )
Wir waren Helden
Der Soldat James Ryan
Memphis Belle
Luftschlacht um England
Die Brücke von Arnheim
Der längste Tag
Ach und bevor ich den wieder vergesse: Stalingrad!
Das Boot ist für mich ein Grenzfall, als Psychostudie einer U-Boot-Besatzung und Darstellung ihres Lebens in dieser Sardinenbüchse zeigt dieser Film zwar schon, was der Krieg mit Menschen anstellen kann, verzichtet aber weitesgehend auf den moralischen Zeigefinger. Der Kampf ums Überleben und das spannende Wechselspiel zwischen Jäger und Gejagdtem nehmen hier eine viel zu große Rolle ein, als daß ich von einem reinen Antikriegsfilm sprechen möchte
Scheinbar hast du dich nicht so sonderlich mit dem Thema Deutsche U-Bootwaffe im WK2 beschäftigt. Auch wenn im Film einige Dinge ein wenig übertrieben dargestellt sind ( Auf Grund liegen bei Gibraltar ) ist der Film dennoch ein Meisterstück. Wenn man das Buch gelesen hat bekommt man nen noch schlimmeren Eindruck von der ganzen Sache. Ich bin keiner von den möchtegern Historikern aber ich kann sagen das ich mich sehr lange und sehr ausgiebig damit befasst habe. Und so war es nunmal damals auf nem U-Boot. 50 Mann labern den ganzen Tag wie viele Weiber sie flach gelegt haben bis dann nen Schiff oder gar Geleitzug gesichtet wird, dann geht die Post ab. N paar Torpedos losmachen, abhauen und beten das man nicht den hintern versohlt bekommt. Wer mal in U 995 bei Laboe oder U Wilhelm Bauer ( ex. U 2540 ) in Bremerhaven war, der weiss was das in etwa für verhältnisse waren damals. Zum Glück ist das heute nicht mehr ganz so schlimm.
tag,
weiss jemand,wie das klassik-thema von die hölle von dien bien phu heisst?hab den film mal nachts in der glotze gesehen und fand die musik sehr beeindruckend.
vielleicht weiss es ja jemand.
grüsse
Kuhlsdonner
2005-08-23, 17:59:21
Das Boot,Die Brücke und Stalingrad :smile: ,alles andere ist mehr oder weniger Rotz.
PS:fällt euch was auf?
piepre
2005-08-24, 00:37:14
[x] Stalingrad
Zumindest wenn man einen guten Antikriegsfilm über den Grad des Ekels definieren möchte, ist dieser Film erste Wahl. "Gut" ist hier relativ, ansich sehe ich mir den Film nicht gern an, weil die Atmosphäre einfach zu bedrückend ist, aber gerade das macht wohl einen guten Antikriegsfilm aus.
Der Soldat James Ryan, Apocalypse Now oder Full Metal Jacket zeigen auch viel vom Schrecken des Krieges und sind sicher alles hervorragende Filme, aber sie sind zu unterhaltsam im Vergleich zum absolut nüchternen, kalten und (abgesehen von einigen derben Soldatenwitzen) völlig humorfreien Stalingrad.
Dort gibt es keine coolen Sprüche wie in Full Metal Jacket, keinen Heldenmut wie in James Ryan auch nicht die künstlerisch überzeichnete Darstellungsweise eines Apocalypse Now, sondern nur das blanke, schreckliche Schicksal einiger unbedeutender Landser. Black Hawk Down schlägt in eine ähnliche Kerbe, hinterließ bei mir aber nicht ganz soviel Ziehen im Magen... vielleicht weil die Amis doch noch rauskommen aus dem Kessel.
Dem kann ich nichts hinzufügen, genau meine Meinung!
schoppi
2005-08-24, 00:40:38
Das Boot,Die Brücke und Stalingrad :smile: ,alles andere ist mehr oder weniger Rotz.PS:fällt euch was auf?Alles Hollywood-Schinken. :wink:
Mein liebster Kriegsfilm ist immer noch mit Abstand "Platoon".
Wenn es wirklich nur um das Anti geht, ist der ausichtslose Kessel in der Eiswüste "Stalingrad"s sicherlich der bedrückenste Film und zeigt somit am besten die Sinnlosigkeit.
Das sagt www.imdb.com (http://www.imdb.com/chart/war) "Der Untergang" wird überraschend gut bewertet.
Heimatsuchender
2005-08-24, 00:56:34
Für mich sind die besten Antikriegsfilme: "Die Brücke" + "Im Westen nichts neues". Und dann gibt es noch einen, der zur Zeit des zweiten Weltkrieges in Norwegen spielt und mit dem norwegischen Widerstand zu tun hat. Leider fällt mir der Name gerade nicht ein. Der ist auch sehr bekannt. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich die Originale meine (in schwarz-weiß) und nicht die Remakes oder Neuverfilmungen.
tobife
Sephiroth
2005-08-24, 01:04:44
dann muss sich ein mod erbarmen und das zweite 'wir waren helden rauswerfen';)
*done*
Antwort 17 ist jetzt Der Pianist
Heimatsuchender
2005-08-24, 01:09:16
Ich habe jetzt für "Im Westen nichts neues" gestimmt. Es muss aber noch "Die Brücke" rein.
tobife
Sephiroth
2005-08-24, 01:15:16
Ich habe jetzt für "Im Westen nichts neues" gestimmt. Es muss aber noch "Die Brücke" rein.
tobife
Und wer würde für Die Brücke stimmen, hat aber schon woanders gestimmt (und vor allem wo), weil der Film fehlt?
Sonst wird das Ergebnis verfälscht, wenn der jetzt einfach ohne Korrektur der Stimmen hinzukäme.
Heimatsuchender
2005-08-24, 01:24:29
Und wer würde für Die Brücke stimmen, hat aber schon woanders gestimmt (und vor allem wo), weil der Film fehlt?
Sonst wird das Ergebnis verfälscht, wenn der jetzt einfach ohne Korrektur der Stimmen hinzukäme.
Auch wieder wahr. Ich würde ja für beide stimmen, aber das geht ja nicht.
tobife
ilPatrino
2005-08-24, 01:38:33
Und dann gibt es noch einen, der zur Zeit des zweiten Weltkrieges in Norwegen spielt und mit dem norwegischen Widerstand zu tun hat. Leider fällt mir der Name gerade nicht ein. Der ist auch sehr bekannt.
"kennwort: schweres wasser" mit kirk douglas?
war aber auch eher in die kategorie hollywood-schinken einzuordnen, wenn ich mich richtig erinnere (ist aber schon ne weile her)
ansonsten für "apocalypse now" gevotet
Heimatsuchender
2005-08-24, 01:44:06
"kennwort: schweres wasser" mit kirk douglas?
Nein. Der Film heißt anders. Da müsste ich mich schon sehr täuschen.
tobife
Kladderadatsch
2005-08-24, 09:00:08
*done*
Antwort 17 ist jetzt Der Pianist
thx:)
Und wer würde für Die Brücke stimmen, hat aber schon woanders gestimmt (und vor allem wo), weil der Film fehlt?
Sonst wird das Ergebnis verfälscht, wenn der jetzt einfach ohne Korrektur der Stimmen hinzukäme.
naja, dass ist ja mit dem pianisten nun auch geschehen.
wenn noch genug stimmen kommen, relativiert sich allerdings die kleine zeitliche differenz wieder;)
ilPatrino
2005-08-24, 12:36:07
Nein. Der Film heißt anders. Da müsste ich mich schon sehr täuschen.
tobife
lief laut imdb auch als "stoßtrupp telemark" - wäre aber der einzige, der mir zu norwegen und resistance einfällt
Das Boot,Die Brücke und Stalingrad :smile: ,alles andere ist mehr oder weniger Rotz.
PS:fällt euch was auf?
Ja. Für dich ist alles, was nicht aus Deutschen Landen kommt Rotz, weil es nicht aus Deutschen Landen kommt. ;(
Evtl. Glory. Auch wenn's nicht wirklich um einen aktuellen Krieg geht.
Hayabusa
2005-08-24, 14:12:35
[x] definitiv Full Metal Jacket
Modulor
2005-08-24, 16:28:12
Meiner Meinung nach eindeutig "Die durch die Hölle gehen" !
Dito.
Unerreichtes Meisterwerk.
Was solche Luschen wie U571 oder Pearl Harbor auf einer Liste mit (Anti-)Kriegsfilmen zu suchen habe ist mir schleierhaft,da könnte man ebenso noch Missing in Action,Rambo oder irgendwelche Michael Dudikoff Streifen dazuschreiben... :|
Santini
2005-08-24, 16:46:29
Flight of the Intruder ist auch nicht schlecht.
Antikriegsfilme wirken auf mich immer genauso wie sie wohl nicht wirken sollten.
Da denke ich dann teilweise "ja Los mehr Tote bitte :confused: "
Die besten Antikriegsfilme sind immer noch die über den VietnamKrieg ,andere Filme gehen ja eher in die Richtug "ja geil Materialschlacht"
Bei Filmen wie Stalingrad kommt der Irsinn des Krieges besser zur geltung als zb bei Soldat James Ryan ,Die Brücke von Remagen oder Black Hawk Down.
Daher verdienen manche Filme den Titel Antikriegsfilm überhaupt nicht.
Peicy
2005-08-24, 23:16:53
Apocalypse Now aber 100%ig, ist imho der absolut bedrückendste und ernsteste "Antikriegsfilm" aller Zeiten :)
FMJ finde ich auch sehr gut, genauso wie Platoon aber die sind beide nicht so hart wie Apocalypse Now, jedenfalls nicht was die Atmosphäre angeht!
(del)
2005-08-24, 23:57:21
Ich denke das Stalingrad der beste Anti-Kriegsfilm ist, da er packend zeigt wie eine deutsche Einheit von der Sonnenseite des Lebens und siegessicher aus Italien nach Stalingrad beordert wird und dort die Hölle auf Erden erlebt. Ein packender und authentisch wirkender Film ohne Happy-End (auch da nah an der Realität).
Einer der wenigen Filme bei denen mir die Tränen kamen.
Reneval
2005-08-25, 00:15:34
:confused:
das ist ja wohl eine der wichtigsten aufgaben, die ein antikriegsfilm meistern muss?! kritik am auslöser...
Er sollte zeigen, was mit Menschen passiert, die in diese Situation kommen und wie sie sich verhalten. Jeder Zuschauer sollte genug Fantasie haben, sich vorzustellen, daß eine fahrt im "Boot" nicht grade ne Kreuzfahrt war.
Dadurch, daß "Das Boot" den Fokus völlig auf die U-Boot Besatzung legt und keine übergeordneten Ziele wie Nazi-Herrschaft (immerhin der Grund für das alles, was sie da tun) weitläufig thematisiert, wirkt er meiner Meinung nach so intensiv. Ist halt eher ne Psychostudie. Da sind mir andere Filme einfach zu flach. Hier werden Charaktere exzellent herausgearbeitet.
Die Leute stehen im Vordergrund: die, die verheizt werden und im Endeffekt auch Gefangene der Scheiße sind, die ihnen auferlegt wurde, was beim Beschuß des Frachters gut durchkommt.
Übrigens: Ich finde den Begriff "ANTIkriegsfilm" sowieso unpassend. Ein gut gemachter Film, der Krieg zum Thema hat kann nur Anti sein. Alles andere ist Action, die in einem Kriegsszenario spielt.
Peicy
2005-08-25, 00:21:55
Bei Stalingrad weiß ich net ob ich den schon gesehen habe...
Ist das der Film bei dem die Soldaten und ihr Kommandant ewige Zeiten in so ner Art Bunker mitten in der "Eiswüste" bei Stalingrad sitzen? (der Kommandant wird dann von den Soldaten erschossen)
(del)
2005-08-25, 00:23:44
Bei Stalingrad weiß ich net ob ich den schon gesehen habe...
Ist das der Film bei dem die Soldaten und ihr Kommandant ewige Zeiten in so ner Art Bunker mitten in der "Eiswüste" bei Stalingrad sitzen? (der Kommandant wird dann von den Soldaten erschossen)
Yep
Kladderadatsch
2005-08-25, 00:39:16
Er sollte zeigen, was mit Menschen passiert, die in diese Situation kommen und wie sie sich verhalten. Jeder Zuschauer sollte genug Fantasie haben, sich vorzustellen, daß eine fahrt im "Boot" nicht grade ne Kreuzfahrt war.
Dadurch, daß "Das Boot" den Fokus völlig auf die U-Boot Besatzung legt und keine übergeordneten Ziele wie Nazi-Herrschaft (immerhin der Grund für das alles, was sie da tun) weitläufig thematisiert, wirkt er meiner Meinung nach so intensiv. Ist halt eher ne Psychostudie. Da sind mir andere Filme einfach zu flach. Hier werden Charaktere exzellent herausgearbeitet.
Die Leute stehen im Vordergrund: die, die verheizt werden und im Endeffekt auch Gefangene der Scheiße sind, die ihnen auferlegt wurde, was beim Beschuß des Frachters gut durchkommt.
Übrigens: Ich finde den Begriff "ANTIkriegsfilm" sowieso unpassend. Ein gut gemachter Film, der Krieg zum Thema hat kann nur Anti sein. Alles andere ist Action, die in einem Kriegsszenario spielt.
exzellent herausgearbeitete charaktere gibts in apocalypse aber auch;)
ich habe das boot schon mehrere male gesehen. wenn ich mich zurück erinnere, bleibt mir 'nur' die hervorragend inszenierte und besonders von der eindringlichen titelmusik getragenen athmosphäre. aber in sachen handlung, hintergrund und typ ist der film imo einfältig. ich kann immer wieder nur mit apocalypse now vergleichen. dort kommt der filmische aspekt (in dem auch unterhaltung steckt) wesentlich gekonnter rüber. es gibt, wie im topic-beitrag bereits geschildert, einfach viel mehr zu sehen. das geht weit über reines kampfgeschehen aus. überrascht war ich schon von der schönen kamerafahrt über dieses schöne land. es gibt noch ein, zwei weitere szenen mit beeindruckenden impressionen. bei den franzosen und zum schluss wird der film wirklich zum film. nicht nur, dass sich nun völlig neue bilder zeigen. es geht über die 0815 dialoge hinaus und wird verdammt tiefgründig- 'antikrieg' eben.
und das kommt mir in 'das boot' dagegen zwar vorhanden, aber irgendwie sehr stumpf vor.
Ich finde den Begriff "ANTIkriegsfilm" sowieso unpassend.
der eine (du) will die klammern nicht sehen, der andere regt sich überhaupt darüber auf, dass vermeintlich große titel tatsächlich dazu genötigt werden, so nahe bei vermeintlichem dünnpfiff zu stehen...ich mache nie wieder eine umfrage auf;)
Reneval
2005-08-25, 10:19:50
exzellent herausgearbeitete charaktere gibts in apocalypse aber auch;)
ich habe das boot schon mehrere male gesehen. wenn ich mich zurück erinnere, bleibt mir 'nur' die hervorragend inszenierte und besonders von der eindringlichen titelmusik getragenen athmosphäre. aber in sachen handlung, hintergrund und typ ist der film imo einfältig. ich kann immer wieder nur mit apocalypse now vergleichen. dort kommt der filmische aspekt (in dem auch unterhaltung steckt) wesentlich gekonnter rüber. es gibt, wie im topic-beitrag bereits geschildert, einfach viel mehr zu sehen. das geht weit über reines kampfgeschehen aus. überrascht war ich schon von der schönen kamerafahrt über dieses schöne land. es gibt noch ein, zwei weitere szenen mit beeindruckenden impressionen. bei den franzosen und zum schluss wird der film wirklich zum film. nicht nur, dass sich nun völlig neue bilder zeigen. es geht über die 0815 dialoge hinaus und wird verdammt tiefgründig- 'antikrieg' eben.
und das kommt mir in 'das boot' dagegen zwar vorhanden, aber irgendwie sehr stumpf vor.
Ich kann sogar noch einen draufsetzen: Ich würde nicht mal behaupten, daß Apocalypse Now ein reinrassiger Kriegsfilm ist, sondern im weitesten Sinne ein Beziehungsfilm zwischen den beiden Hauptcharakteren. Das er aber ein Meisterwerk ist, ist unbestritten.
Ich hab mir vor ca. 2 Jahren nochmal die Redux Version angeschaut und was bei mir hängen bleib, war eher dieses Aufeinandertreffen der beiden Figuren mit all ihren persönlichen Sichtweisen. Natürlich sind die Figuren erst durch den Krieg so geworden, aber den Krieg selber hatte ich in dem Film nur sekundär erlebt.
Ich weiß auch nicht, vielleicht sollte ich mir den nochmal in Ruhe anschauen, werde das bei nächster Gelegenheit dann mal machen.
der eine (du) will die klammern nicht sehen, der andere regt sich überhaupt darüber auf, dass vermeintlich große titel tatsächlich dazu genötigt werden, so nahe bei vermeintlichem dünnpfiff zu stehen...ich mache nie wieder eine umfrage auf;)
Deine Klammer habe ich tatsächlich nicht gesehen, ich mag halt den Ausdruck nicht so, weil ich immer den Eindruck habe, daß sich jemadn dafür rechtfertigt, daß er einen Film macht/guckt, in dem es um Krieg geht.
Ich denke, das Wort gibt es eigentlich nur deshalb, um irgendwas moralisch zu legitimieren, weil Krieg nichts schönes ist. Wie gesagt, das Gegenteil wäre ja dann der "Kriegsfilm". Und was unterscheidet einen Kriegsfilm von einem AntiKriegsfilm?
Also diese Gedanken habe ich tatsächlich schon sehr viele Jahre (seit der TV Spot für Full Metal Jacket lief, um genau zu sein, denn da hab ich das Wort zum ersten mal gehört) und ich find Deine Umfrage ok und wenn Du auch in Zukunft weitere machen möchtest -> Meinen Segen hast Du :uroll:
Kladderadatsch
2005-08-25, 13:25:28
Und was unterscheidet einen Kriegsfilm von einem AntiKriegsfilm?
na das ist ja wohl weder ein philosophische, noch eine schwere frage.
anti, gegen halt. nicht kriegsverherrlichend, sondern mit einer kritischen note. blos weil die von manchen leuten nicht verstanden wird (natürlich nicht auf dich bezogen), gibts den antikriegsfilm dennoch;)
Peicy
2005-08-25, 13:50:39
Yep
Ich habe leider nur nen Teil gesehen, war aber verdammt gut und bedrückend!
Reneval
2005-08-25, 15:10:10
na das ist ja wohl weder ein philosophische, noch eine schwere frage.
anti, gegen halt. nicht kriegsverherrlichend, sondern mit einer kritischen note. blos weil die von manchen leuten nicht verstanden wird (natürlich nicht auf dich bezogen), gibts den antikriegsfilm dennoch;)
Wahrscheinlich hat die Menschheit Millionen Worte erfunden, nur weil es Leute gibt, die irgendwas nicht verstehen. Dann soll es halt so sein :redface:
Amarok
2005-08-27, 00:40:04
Hier sind IMO einige Filme angeführt die es nicht verdienen hier erwähnt zu werden. (z.B. U-571, Pearl Harbor, Wir waren Helden u.ä.)
Dafür fehlt für mich ein ganz Großer der mich damals unheimlich mitgenommen hat:
"The Killing Fields".....
gestern abend kam auf pro7 tigerland. ich sah zwar blos das ende...echte kriegsszenen gab es aber scheinbar im ganzen film nicht?!
dvdmathias
2005-08-27, 21:14:35
In der Liste fehlt eindeutig "Wege zum Ruhm" (Paths of Glory).
http://de.wikipedia.org/wiki/Wege_zum_Ruhm
-=CHICKEN=-
2005-08-27, 21:33:31
[x] Die Brücke am Kwai
vielleicht mehr aus mitleid :rolleyes:, aber ich finde auch, das es ein sehr guter (alter!) Film ist! :cool:
ansonsten hätte ich wohl für Full Metall Jacket gestimmt.
Ganimed
2005-09-12, 12:40:44
Bestie Krieg
mal nicht WW2 oder in Vietnam
Kladderadatsch
2005-09-12, 19:24:59
ich hab mir jetzt mal der schmale grat im mm für 9 euro gekauft; 7 oskars, 163 minuten laufzeit, sehr geile impressionen, fantastischer sound, langweilig;(
vielleicht lag es auch nur daran, dass es schon nach 1 war...aber die letzte stunde dachte ich minütlich: jetzt kanns einfach nicht mehr weiter gehen- werd fertig, dann vergesse ich auch die nervigen zwischenszenen dieses pärchens...
ps.: aber so realistisch ist mir noch kein kriegsfilm vorgekommen. man ist es gewohnt, einen abschnitt von tagen, wochen oder gar monaten zu sehen. hier ist man aber wirklich an der eroberung eines hügels aus der sicht eines weicheis.
teilweise sehr ergreifend.
aber wie gesagt, durch die relativ kurzsichtige story wird man ein bisschen enttäuscht...man will mal was anderes, mehr sehen.
wer also auf harte 'kriegsaction' aus ist, wird mit diesem film definitiv gelangweilt.
Rocko_the_Devil
2005-09-12, 20:15:26
[x]stalingrad
platz 2: die brücke von arnheim
platz 3: die letzte schlacht
wintermute
2005-09-12, 23:00:56
Schade, das man nur einen Film auswählen kann.
Der beste ist natürlich Apocalypse Now, aber auch Stoßtrupp Gold sehe ich mir immer wieder gerne an. Oder "Das Boot".
cu
wintermute
edgecrusher
2005-09-12, 23:18:33
Apocalypse now (redux)
full metal jacket zeigt noch eine andere perspektive als den grausamen krieg, die grausame (zu der zeit) ausbildung von U.S. Marines. daher kanpp hinter apocalypse now
GBWolf
2005-09-12, 23:20:43
ich hab mir jetzt mal der schmale grat im mm für 9 euro gekauft; 7 oskars, 163 minuten laufzeit, sehr geile impressionen, fantastischer sound, langweilig;(
vielleicht lag es auch nur daran, dass es schon nach 1 war...aber die letzte stunde dachte ich minütlich:.
lag nicht daran, ging mir sogar damals im kino so, der film ist imho ne Schlaftablette.
apocalypse now vor soldat james ryan
Muh-sagt-die-Kuh
2005-09-14, 14:36:04
[x] Der Soldat James Ryan
Vor allem die schonungslose Darstellung wirkt extrem abstoßend....und gerade das sollte, meiner Meinung nach, bei einem Anti-Kriegsfilm ausschlaggebend sein.
ollix
2005-09-14, 18:21:13
Ich habe für Full Metal Jacket gestimmt, unter anderem auch weil ich absoluter Kubrick-Fan bin. Hätte aber genau so gut für Das Boot stimmen können. Auch genial. Absolut, inbesondere die hypnotisch wirkenden leeren Schlachfelder und Ruinen am Ende. Habe aber für Das Boot gestimmt. :)
oO_KIWI_Oo
2005-09-14, 23:04:04
Da fehlt mein Favorit: "Die Brücke" :)
Sylver_Paladin
2005-09-15, 09:26:58
Da fehlt mein Favorit: "Die Brücke" :)
Ja, der fehlt...
Oder "Steiner - das Eiserne Kreuz"
Ansonsten Stalingrad.
Schlechtester und urealistischster Film hier:
U-571 :würg:
Gulu-Gulu
2005-09-15, 09:58:40
Für Apocalipse Now gestimmt.
Da fehlen mir die Worte, um zu beschreiben wie unfassbar dieser Film ist.
Das beste Outro ever. Music + Flammen, unendlich lang... Zeit alles nochmal geschehen zu lassen.
An Platoon hat mich die Szene, in der der körperlich Beeinträchtigte der Kopf mit einem Gewehrlauf eingeschlagen wird, extrem beeindruckt. Das ist wohl das Krankeste, was ich je gesehen habe. So unglaublich beklemmend habe ich keine Filmszene in Erinnerung.
Der Soldat James Ryan hingegen kam mit einfach nur belanglos und unwichtig vor. Also im negativen Sinn. Nicht dass jetzt jemand meint, gerade deshalb ist er so gut^^
Wolfram
2005-09-23, 22:06:56
ich hab mir jetzt mal der schmale grat im mm für 9 euro gekauft; 7 oskars, 163 minuten laufzeit, sehr geile impressionen, fantastischer sound, langweilig;(
vielleicht lag es auch nur daran, dass es schon nach 1 war...aber die letzte stunde dachte ich minütlich: jetzt kanns einfach nicht mehr weiter gehen- werd fertig, dann vergesse ich auch die nervigen zwischenszenen dieses pärchens...
ps.: aber so realistisch ist mir noch kein kriegsfilm vorgekommen. man ist es gewohnt, einen abschnitt von tagen, wochen oder gar monaten zu sehen. hier ist man aber wirklich an der eroberung eines hügels aus der sicht eines weicheis.
teilweise sehr ergreifend.
aber wie gesagt, durch die relativ kurzsichtige story wird man ein bisschen enttäuscht...man will mal was anderes, mehr sehen.
wer also auf harte 'kriegsaction' aus ist, wird mit diesem film definitiv gelangweilt.
[x] Das ist der Film, den ich gewählt habe, und da mußte ich keine Sekunde überlegen. War jedenfalls sehr erfreut, ihn überhaupt auf der Liste zu finden.
Ich bin damals mit einer Freundin reingegangen, die Kriegsfilme haßt. Sie hat mir ein halbes Jahr danach mal gesagt, daß immer noch immer wieder mal an den Film dachte. Und ich weiß heute noch, daß ich im Kino das Gefühl hatte, das hohe Gras förmlich riechen zu können.
Das ist natürlich weder ein Action-, noch eine Helden-, noch ein Antikriegsfilm.
Von der erzählerischen Wucht ist der einzige auf der Liste, der daran für mich halbswegs herankommt, eben Apocalypse Now. Aber auch der ist für mich kein Antikriegsfilm. Ich finde ihn auch nicht abstoßend. Ich liebe ihn für die Ästhetik, die Inszenierung und den oben schon angesprochenen Konflikt zwischen den Hauptfiguren. Filme, die mir zeigen wollen, daß Krieg schrecklich ist, interessieren mich ehrlich gesagt nicht im Mindesten. Ich will eine gute Geschichte sehen.
Deswegen mag ich ansonsten auch so etwas wie "Die durch die Hölle gehen", "Enemy At the Gates" und "Black Hawk Down".
Rentner
2005-09-24, 07:36:12
[x]Das Boot
"Der längste Tag" fehlt, einer der aufwendigsten und bestbesetzten Filme
darph
2005-09-24, 17:10:30
[x] Das ist der Film, den ich gewählt habe, und da mußte ich keine Sekunde überlegen. War jedenfalls sehr erfreut, ihn überhaupt auf der Liste zu finden.
Ich weiß nicht. Vielleicht ab ich's einfach nicht verstanden, aber ich fand den Film eine Katastrophe. Erstens einfach total langweilig und zweitens erzählerisch derart konfus...
Da schippern die mit ihrem Boot zu der Insel, setzen tausende von Kilometern vor der Insel schon ab, laufen dann Tagelang durch unzivilisiertes Gelände - und in der nächsten Szene an anderen GIs mit ihren Lastwagen vorbei - wer ist das? Was machen die da? Wo kommen die jetzt her?
Der Film hat mir irgendwie nicht wirklich was gegeben... :(
Wolfram
2005-09-25, 10:36:28
Ich weiß nicht. Vielleicht ab ich's einfach nicht verstanden, aber ich fand den Film eine Katastrophe. Erstens einfach total langweilig und zweitens erzählerisch derart konfus...
Da schippern die mit ihrem Boot zu der Insel, setzen tausende von Kilometern vor der Insel schon ab, laufen dann Tagelang durch unzivilisiertes Gelände - und in der nächsten Szene an anderen GIs mit ihren Lastwagen vorbei - wer ist das? Was machen die da? Wo kommen die jetzt her?
Der Film hat mir irgendwie nicht wirklich was gegeben... :(
Hehe :D Wir scheinen da einfach einen anderen Geschmack zu haben.
Die äußere Handlung spielt in diesem Film eben keine große Rolle. Ich wüßte auch ganz wenig, was ich jetzt so als "Teil einer Geschichte" erzählen könnte.
Mir sind im Grund nur Bilder (die ganzen Naturaufnahmen, der grasbewachsene Hügel, die Gesichter), Stimmungen und Musik in Erinnerung.
Aber der Film war für mich dennoch alles andere als eine dekorative Tapete (sowas sieht man ja leider auch öfters), sondern ausgesprochen spannend. Und ganz ähnlich ist das alles für mich in Apocalypse Now, auch wenn der natürlich düsterer, psychedelischer und atmosphärisch anders angelegt ist.
Ich würde deswegen eigentlich erwarten, daß jemandem, der Apocalypse Now mag, auch "Der Schmale Grat" gefällt. Der Film ist halt eher "2001" als "Full Metal Jacket", um mal unseren Poll-Leader zum Vergleich heranzuziehen.
Wolfram
2005-09-25, 10:45:27
"Der längste Tag" fehlt, einer der aufwendigsten und bestbesetzten Filme
Stimmt. Unter den Klassikern wäre das vermutlich auch mein Favorit.
Und was mir gerade noch auffällt: "Panzerkreuzer Potemkin" steht auch nicht auf der Liste (falls man den überhaupt als Kriegsfilm wertet). IMO aber zu recht, weil der für meinen Geschmack heute nur noch von historischem Interesse ist.
Wenn man andererseits Film- oder Medienfuzzis die zehn besten Filme aller Zeiten auflisten läßt, dann ist der Panzerkreuzer normalerweise dabei. Selbst wenn der Betreffende ihn gar nicht gesehen hat. Ist wohl einfach so üblich :D
Kladderadatsch
2005-09-25, 10:51:02
Mir sind im Grund nur Bilder (die ganzen Naturaufnahmen, der grasbewachsene Hügel, die Gesichter), Stimmungen und Musik in Erinnerung.
das stimmt schon. gerade zu beginn sind mir die fantastischen bilder aufgefallen. die ersten paar stunden (muss man da schon sagen;)) sind ja auch wirklich 'großes kino'. ich kritisiere hauptsächlich die letzte stunde, die, so habe ich das jedenfalls in erinnerung, einfach zusammenhangslos zusammengereimt und angehängt wurde. wenn das nicht der fall ist, schreibe es, und ich schau mir den film nochmal zu einer etwas aktiveren tageszeit an. im müden zustand ist die letzte stunde nämlich wie gesagt eine zumutung;)
klumy
2006-10-28, 14:40:49
Der Abspann von Black Hawk Down wirkt schon fast ein bisschen zynisch:
"In Mogadischu starben 1000 Somalis
und 19 US Soldaten"
Mein Lieblingsfilm ist jedenfalls der Soldat Jamey Ryan
John Williams
2006-10-28, 15:58:34
Ganz eindeutig "Der schmale Grad". Die Machart des Films ist einfach meisterhaft.
Bl@de
2006-10-28, 16:05:12
Band of Brothers und Apocalypse Now (Vote aber für Band of Brothers , Apocalypse Now bekommt ja eh genug ^^)
Kladderadatsch
2006-10-28, 19:09:45
Ganz eindeutig "Der schmale Grad". Die Machart des Films ist einfach meisterhaft.
leider auch meisterhaft langweilig. aber die aufnahmen haben wirklich eine beeindruckende qualität und etwas ganz eigenes..was den szenen irgendwie authentizität verleit.
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