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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : physik-aufgabe hertzscher dipol -> frage


(del)
2005-10-27, 16:16:38
hi, hab gerade folgende aufgabe vor mir liegen:

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ein dipol wird an einen schwingkreis mit der schwingungsdauert T angekoppelt und zur ersten oberschwingung angeregt.die vom dipol ausgehende strahlung trifft senkrecht auf eine metallwand. davor bildet sich eine stehende welle aus. welchet länge hat der dipol, wenn die entfernung zweier benachbarter knoten 24 cm beträgt?
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der dipol wird zur ersten oberschwingung angeregt, d.h. seine länge l = lambda.
ich gehe einmal davon aus, dass er in resonanz angeregt wird, ist die wellenlänge der stehenden welle (also abstand vom knoten zum übernächsten: 48 cm) auch die länge des dipols? es ist nämlich kein material angegeben, mit dem ich C oder L ausrechnen könnte...

PS: nein, es ist keine hausaufgabe, sondern vorbereitung aufs abi. ne alte arbeit eines bekannten, von der ich die richtige lösung nicht habe. :tongue:

thanks schonmal
bazooka

MeLLe
2005-10-27, 16:35:24
Schau mal hier (http://www.zum.de/Foren/natur/archiv/a254.html), hilft vielleicht ;)

(del)
2005-10-27, 17:02:13
nein, das hilft mir bei meinem problem eigentlich nicht weiter. denn bei meiner aufgabe geht es darum, den zusammenhang zwischen der wellenlänge im dipol und der wellenlänge der EM welle in Luft zu finden. dein link erklärt eigentlich nur, wie die stehende welle im dipol aussieht und warum sie der halben wellenlänge der schwingung der elektronen im dipol entspricht.
sry *g

MeLLe
2005-10-27, 20:28:42
Die Welle tritt doch aber auch aus dem Dipol mit gleicher Eigenschaft (sprich - Wellenlänge) aus. Oder habe ich da grad ein Vorstellungsproblem?

Imperator Katarn
2005-10-28, 11:17:26
Die Welle tritt doch aber auch aus dem Dipol mit gleicher Eigenschaft (sprich - Wellenlänge) aus. Oder habe ich da grad ein Vorstellungsproblem?die Welle tritt mit gleicher Frequenz aus. Die Ausbreitung elektromagnetischer Wellen gehorchten dem Prinzip der erzwungenen Schwingung - die Schwingung des Feldes am Punkt x induziert eine Schwingung an den benachbarten Punkten.
Darum bleibt z.B. beim Übertritt einer Welle zwischen zwei Medien mit unterschiedlicher optischer Dichte die Frequenz gleich, während sich die Wellenlänge ändert.

MeLLe
2005-10-28, 18:05:34
Achso, ok. Dann hab ich das bissl verrissen ;)