Fruli-Tier
2005-11-01, 19:29:08
Systeminformation
Pentium M – 740 (1.73GHz)
2x 512MB DDR-2 533 (Samsung)
80GB HDD 5400 UpM (Fujitsu)
ATi X700 128 MB (128-Bit; 358/344)
15.4” TFT – 1280x800
10/100 Mbit LAN
Wireless LAN (Centrino-Paket)
“Soundkarte” SoundMAX Digital Audio
Analog + Digital Sound Ausgang (2in1)
Line-In
TV-Out / D-Sub
Touchpad + Keyboard
4 USB
Firewire
1 PCMCIA
Kartenleser
DVD-ROM/Brenner (+R) / CD-Brenner
Lautsprecher
Software
Windows XP Home SP2
Power DVD 5
Norton AV 2005 (90 Tage Update Svc)
Acrobat Reader 6
Nero 6 OEM
Bisschen Samsung Zeugs und irgendetwas undokumentiertes und mir nichtssagendes
Erster Eindruck
Das Gerät sieht mit seiner silber/schwarzen Oberfläche verdammt schick aus. Der Monitor wirkt hochwertig, zu verdanken ist das der verspiegelten Oberfläche (wie Samsung diese Monitortechnologie bezeichnet weiß ich nicht, gibt es mittlerweile aber bei fast jedem Notebook). Ein gedrucktes Handbuch gibt es nicht, ein Quickstart Guide muss reichen, um den Schleppi betriebsbereit zu machen.
Nach dem Einschalten kam mir erst einmal die Frage, ob das Gerät überhaupt an ist, man hört es kaum! Ich als PC-Hörgeschädigter war erst einmal *baff*. Unglaublich leise, kein Vergleich zu meiner Workstation. Windows wollte noch ein paar Eingaben von mir, dann hat es sich das erste mal gestartet. Alle Software ist schon installiert, daher fängt Norton auch gleich mal das nerven an, es möchte ein Online Update durchführen. Tja, das wird wohl nix ohne I-Net, also LiveUpdate erst einmal deaktiviert. Trotzdem alle paar Minuten der Hinweis, es möchte sich doch gerne aktualisieren. Noch schnell geschaut, was sonst noch so drauf ist und das System für absolut zugemüllt befunden (ich bin da auch leicht paranoid ;) ). Meine erste amtliche Tätigkeit war also eine Windows Neuinstallation ;D
Windows installiert sich mit Service Pack 2, WMP10 und Java Runtime 5. Komisch, daß da kein .NET dabei ist, wenn denn schon Java integriert ist. Über den WMP10 habe ich mich gefreut, Java ist schon wieder runter, dafür .NET drauf.
Die Treiberinstallation geht, egal welches Gerät, schnell und einfach von der Hand. Über die Versionen kann ich nicht viel sagen, ich hatte bisher immer nur die Konkurenz und daher keinen Überblick über die Versionsnummern.
Bis auf den Catalyst – den ich erst modden musste – ist alles von der Samsung CD. System rennt! Einzige Ausfallerscheinungen treten mit dem Catalyst Control Center auf. In irgendwelchen mir unbekannten Zusammenhängen mit anderer gleichzeitig arbeitender Software, hat sich das System einfach weggehängt. CCC also gleich mal wieder entsorgt und schon sind die Probleme weg.
Gerät im Alltag
Die Bedienung ist wie bei einem anderen Notebook oder PC auch. Dazu gibt es noch einige Samsung-Funktionstasten. Damit lässt sich z.B. Die Windows Lautstärke regeln, das Display in der Helligkeit verstellen und noch viel mehr.
Das Gewicht wird in der PDF Dokumentation (ich habe sie zugegebenermaßen nicht richtig gelesen. Nur das was ich wissen wollte habe ich gesucht) mit unter 3kg angegeben. Mit dem Akku eingebaut kommt man also auf ca 3kg, das is in Ordnung für so ein Gerät. Die Laufzeit wird von Windows mit 4 Stunden angezeigt, ausprobiert habe ich es noch nicht. So vom Gefühl her könnte es aber hinkommen.
Wichtiger war mir beim Kauf die Spieleperformance und die kann sich sehen lassen. CPU und Grafikkarte lassen einiges hoffen und ich wurde auch nicht enttäuscht. Meine Benchmarks ergeben folgendes Bild (Vergleich von Workstation (http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showpost.php?p=3334838&postcount=20) mit Notebook):
3D Mark 2001:
Notebook: 15610
Workstation: 18711
3D Mark 2005:
Notebook: 2655
Workstation: 3531
VST:
Notebook: 77.22
Workstation: 99.59
Eigene Lost Coast timedemo:
Notebook: 29.66
Workstation: 37.37
Gebencht habe ich in 1024x768. Mehr habe ich dem System aus Performance Sicht nicht zugetraut. Außerdem macht das Display keine 1280x1024. Half Life 2 habe ich jedoch 1280x800 (16:10) gespielt, ohne Probleme. Für einen Vergleich mit der Workstation wollte ich jedoch möglichst gleiche Auflösungen.
Die Forceware Treiber waren auf High Quality eingestellt wo möglich, der Catalyst ebenfalls; A.I. war auf Standard.
Display
Im Windows Betrieb bietet das Display gute Farben, ordentliche Kontraste und durch die spiegelnde Oberfläche wirkt das alles noch einen Tick hochwertiger. Die Ausleuchtung ist nur befriedigend, von unten nach oben wird das Bild bei einheitlicher Hintergrundfarbe sichtbar dunkler. Zusätzlich ist der optimale Blickwinkel immens eingeschränkt. Wer nicht direkt davor sitzt, erkennt nicht viel.
Positiv anzumerken ist die Tatsache, daß man mit dem Bildschirm locker zocken kann. Half Life 2, CS 1.6 und NBA 2006 habe ich probiert, alles kein Problem. Hier habe ich persönlich aber den Eindruck, daß die Farben blass wirken, nicht mehr so schön wie unter Windows. Schade eigentlich, aber ein extra Zock-Monitor war eh eingeplant.
Fazit
Für einen Preis von 1249 Euro kann man mit diesem System nicht viel falsch machen. Die schwache Software Ausstattung wird von der genialen Hardware Zusammenstellung locker ausgeglichen. Für mich persönlich war PowerDVD sowieso das einzige, was ich wirklich gebraucht habe, der Rest ist nur nettes Beiwerk (in diesem Fall eh nutzlos).
Meine Workstation kann ich jetzt ruhigen Gewissens in Rente schicken, meine Ohren freuen sich, selbst unter Last bleibt das Samsung sehr leise! Man hört es zwar blasen, aber wer spielt hat meist Ton an und selbst ein Mausklick übertönt den Lüfter. Entsprechend warm kommt es auch an der Seite raus, aber die Oberfläche des Geräts erhitzt sich kaum, was beim spielen angenehm ist.
Nach knapp einer Woche fröhlichen herumspielens kann ich das R50 wirklich empfehlen!
Pentium M – 740 (1.73GHz)
2x 512MB DDR-2 533 (Samsung)
80GB HDD 5400 UpM (Fujitsu)
ATi X700 128 MB (128-Bit; 358/344)
15.4” TFT – 1280x800
10/100 Mbit LAN
Wireless LAN (Centrino-Paket)
“Soundkarte” SoundMAX Digital Audio
Analog + Digital Sound Ausgang (2in1)
Line-In
TV-Out / D-Sub
Touchpad + Keyboard
4 USB
Firewire
1 PCMCIA
Kartenleser
DVD-ROM/Brenner (+R) / CD-Brenner
Lautsprecher
Software
Windows XP Home SP2
Power DVD 5
Norton AV 2005 (90 Tage Update Svc)
Acrobat Reader 6
Nero 6 OEM
Bisschen Samsung Zeugs und irgendetwas undokumentiertes und mir nichtssagendes
Erster Eindruck
Das Gerät sieht mit seiner silber/schwarzen Oberfläche verdammt schick aus. Der Monitor wirkt hochwertig, zu verdanken ist das der verspiegelten Oberfläche (wie Samsung diese Monitortechnologie bezeichnet weiß ich nicht, gibt es mittlerweile aber bei fast jedem Notebook). Ein gedrucktes Handbuch gibt es nicht, ein Quickstart Guide muss reichen, um den Schleppi betriebsbereit zu machen.
Nach dem Einschalten kam mir erst einmal die Frage, ob das Gerät überhaupt an ist, man hört es kaum! Ich als PC-Hörgeschädigter war erst einmal *baff*. Unglaublich leise, kein Vergleich zu meiner Workstation. Windows wollte noch ein paar Eingaben von mir, dann hat es sich das erste mal gestartet. Alle Software ist schon installiert, daher fängt Norton auch gleich mal das nerven an, es möchte ein Online Update durchführen. Tja, das wird wohl nix ohne I-Net, also LiveUpdate erst einmal deaktiviert. Trotzdem alle paar Minuten der Hinweis, es möchte sich doch gerne aktualisieren. Noch schnell geschaut, was sonst noch so drauf ist und das System für absolut zugemüllt befunden (ich bin da auch leicht paranoid ;) ). Meine erste amtliche Tätigkeit war also eine Windows Neuinstallation ;D
Windows installiert sich mit Service Pack 2, WMP10 und Java Runtime 5. Komisch, daß da kein .NET dabei ist, wenn denn schon Java integriert ist. Über den WMP10 habe ich mich gefreut, Java ist schon wieder runter, dafür .NET drauf.
Die Treiberinstallation geht, egal welches Gerät, schnell und einfach von der Hand. Über die Versionen kann ich nicht viel sagen, ich hatte bisher immer nur die Konkurenz und daher keinen Überblick über die Versionsnummern.
Bis auf den Catalyst – den ich erst modden musste – ist alles von der Samsung CD. System rennt! Einzige Ausfallerscheinungen treten mit dem Catalyst Control Center auf. In irgendwelchen mir unbekannten Zusammenhängen mit anderer gleichzeitig arbeitender Software, hat sich das System einfach weggehängt. CCC also gleich mal wieder entsorgt und schon sind die Probleme weg.
Gerät im Alltag
Die Bedienung ist wie bei einem anderen Notebook oder PC auch. Dazu gibt es noch einige Samsung-Funktionstasten. Damit lässt sich z.B. Die Windows Lautstärke regeln, das Display in der Helligkeit verstellen und noch viel mehr.
Das Gewicht wird in der PDF Dokumentation (ich habe sie zugegebenermaßen nicht richtig gelesen. Nur das was ich wissen wollte habe ich gesucht) mit unter 3kg angegeben. Mit dem Akku eingebaut kommt man also auf ca 3kg, das is in Ordnung für so ein Gerät. Die Laufzeit wird von Windows mit 4 Stunden angezeigt, ausprobiert habe ich es noch nicht. So vom Gefühl her könnte es aber hinkommen.
Wichtiger war mir beim Kauf die Spieleperformance und die kann sich sehen lassen. CPU und Grafikkarte lassen einiges hoffen und ich wurde auch nicht enttäuscht. Meine Benchmarks ergeben folgendes Bild (Vergleich von Workstation (http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showpost.php?p=3334838&postcount=20) mit Notebook):
3D Mark 2001:
Notebook: 15610
Workstation: 18711
3D Mark 2005:
Notebook: 2655
Workstation: 3531
VST:
Notebook: 77.22
Workstation: 99.59
Eigene Lost Coast timedemo:
Notebook: 29.66
Workstation: 37.37
Gebencht habe ich in 1024x768. Mehr habe ich dem System aus Performance Sicht nicht zugetraut. Außerdem macht das Display keine 1280x1024. Half Life 2 habe ich jedoch 1280x800 (16:10) gespielt, ohne Probleme. Für einen Vergleich mit der Workstation wollte ich jedoch möglichst gleiche Auflösungen.
Die Forceware Treiber waren auf High Quality eingestellt wo möglich, der Catalyst ebenfalls; A.I. war auf Standard.
Display
Im Windows Betrieb bietet das Display gute Farben, ordentliche Kontraste und durch die spiegelnde Oberfläche wirkt das alles noch einen Tick hochwertiger. Die Ausleuchtung ist nur befriedigend, von unten nach oben wird das Bild bei einheitlicher Hintergrundfarbe sichtbar dunkler. Zusätzlich ist der optimale Blickwinkel immens eingeschränkt. Wer nicht direkt davor sitzt, erkennt nicht viel.
Positiv anzumerken ist die Tatsache, daß man mit dem Bildschirm locker zocken kann. Half Life 2, CS 1.6 und NBA 2006 habe ich probiert, alles kein Problem. Hier habe ich persönlich aber den Eindruck, daß die Farben blass wirken, nicht mehr so schön wie unter Windows. Schade eigentlich, aber ein extra Zock-Monitor war eh eingeplant.
Fazit
Für einen Preis von 1249 Euro kann man mit diesem System nicht viel falsch machen. Die schwache Software Ausstattung wird von der genialen Hardware Zusammenstellung locker ausgeglichen. Für mich persönlich war PowerDVD sowieso das einzige, was ich wirklich gebraucht habe, der Rest ist nur nettes Beiwerk (in diesem Fall eh nutzlos).
Meine Workstation kann ich jetzt ruhigen Gewissens in Rente schicken, meine Ohren freuen sich, selbst unter Last bleibt das Samsung sehr leise! Man hört es zwar blasen, aber wer spielt hat meist Ton an und selbst ein Mausklick übertönt den Lüfter. Entsprechend warm kommt es auch an der Seite raus, aber die Oberfläche des Geräts erhitzt sich kaum, was beim spielen angenehm ist.
Nach knapp einer Woche fröhlichen herumspielens kann ich das R50 wirklich empfehlen!