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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : frage: coulombfelder


(del)
2006-01-07, 18:52:14
http://www.isb.bayern.de/isb/download.asp?DownloadFileID=fd0d7f25a12cec8a931e5cb1944bccbc

meine frage bezieht sich auf die allererste aufgabe. ich komme nicht auf die lösung. mein ansatz (elektrische kraft gleichgesetzt mit coulombkraft, wobei ich davon ausgehe, dass sie die beiden coulombkräfte, die von Q1 und Q2 wirken gegenseitig aufheben, da sie in entgegengesetzte richtungen wirken):

Fe=q*E=(q*Q1-q*Q2)/(4*pi*epsilon_null*r^2) wobei r=wurzel(2*(0,1m)²)/2

q kürzt sich raus, E=U/d , nach U umgestellt: E*d= U , wobei d=wurzel(2*(0,1m)²)

so. aber ich bekomme für U nicht den angegebenen wert heraus, ist mein ansatz falsch, wo liegt der fehler?

(del)
2006-01-07, 20:52:21
bin mittlerweile selbst drauf gekommen, dass mein ansatz bullshit war.
das, was da gefragt ist, ist praktisch die potentielle energie der ladung am punkt M, wenn ich das richtig verstanden hab.
also: wie viel arbeit ist nötig, um eine ladung (q) von einem undendlich weit entfernten punkt an punkt M zu bewegen?
antwort:
W=coulombenergie_für_ladungQ1+coulombenergie_für_ladungQ2

d.h. 1/(4*pi*epsilonnull*r)*Q1*q+1/(4*pi*epsilonnull*r)*Q2*q

da kommt dann auch das richtige ergebnis raus.


ich liebe selbstgespräche *g

Imperator Katarn
2006-01-07, 22:50:59
mein ansatz (elektrische kraft gleichgesetzt mit coulombkraft, wobei ich davon ausgehe, dass sie die beiden coulombkräfte, die von Q1 und Q2 wirken gegenseitig aufheben, da sie in entgegengesetzte richtungen wirkengenau da ist der Fehler: da Kräfte auf die Testladung q wirken zwar in entgegengesetzte Richtung, aber sie heben sich nicht auf, da die Ladungen Q1 und Q2 nicht gleich groß sind. Der Lagrange-Punkt, wo die Feldstärke Null wird, ist daher nicht genau in der Mitte zwischen den Ladungen, sondern ist in Richtung Q1 versetzt.