Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kampf der Kulturen?
callisto
2006-02-26, 13:57:34
Hi,
in unserm kleinen Forum hat ein User einen IMO sehr interessanten Text veröffentlicht. Hab mir gedacht, weil er bei uns etwas untergeht schreib ich ihn mal in ein größeres Forum hinein. :) (Hab den Autor natürlich vorher gefragt ob ich verlinken darf)
Ich find den Text eigentlich gut - jedenfalls hat er mich zum Nachdenken angeregt. Und ehrlich gesagt stimme ich ihm jetzt zu bze. ich verstehe ich was er meint/befürchtet. Bin ich jetzt ein Rassist? :confused: Ich denke nicht...
Hier zum Text! (http://www.headshot-clan.com/forum/thread.php?threadid=271&sid=)
Würde mich interessieren was ihr von diesem Text haltet.
Aja: Bitte beachtet die Kommentare unter dem Text nicht besonders. :rolleyes: Der hat den Text nicht mal richtig durchgelesen.
Vicious
2006-02-26, 14:26:09
Teilweise zu verallgemeinernd geschieben, aber dennoch mit mancher Wahrheit.
"Der Islam" versucht nicht, uns zu "unterwandern". Es gibt weltweit knapp 1 Milliarde Muslime. Sie alle zu fanatisieren, ist sicherlich falsch.
Und dennoch ist es interessant, was in manchen Moscheen in Deutschland so gepredigt wird. Hier prallen Welten aufeinander, die den Dialog ohne Worte suchen, oder auch nicht.
Die große Frage ist, wie sich eine Annäherung vollziehen soll, wenn Teile beider Seiten im Gegenüber primär "das Böse" suchen. Es wird eine große Aufgabe für zukünftige Generationen, die Wogen zu glätten. Denn das, was an gegenseitigem Verständnis bereits zerstört wurde, lässt sich nicht über Nacht wieder aufbauen.
sei laut
2006-02-26, 15:39:40
Der Text hat das Problem, nicht nach dem warum, die meiner Meinung nach wohl entscheidenste Frage, zu suchen. (Ist aber nur ein kleiner Vorwurf, die Medien machen denselben Fehler) Das Ganze ist kein Konflickt der Neuzeit, sondern zieht sich schon ewig dahin.
Was mich auch wundert, warum erst über den Buddhismus geredet wird, obwohl die Intention des Textes, wie sein Ende beweist, auf etwas völlig anderem bassiert, was nichts mit dem Buddhismus zu tun hat.
Ansonsten.. recht guter Text (rein sprachlich gesehen), auch wenn man über den Inhalt streiten, bzw. diskutieren kann.
123456
2006-02-26, 16:19:57
Folgenden Absatz finde ich sehr gut geschrieben:
Die Politiker Europas schrieen nach dieser Exekution dieses Weltkulturerbes zwar empört auf, verschoben jedoch das Problem des Nahen Ostens wie so oft auf Morgen, ständig darauf bedacht sich politisch Korrekt der Öffentlichkeit zu präsentieren, kommentierten sie das Geschehen mit Worten wie „schrecklich“, oder „unglaublich“ um darauf hin zu erklären dass hier ein Brennpunkt zwischen den Kulturen entstanden sei, frei nach dem Motto „Wir können jetzt nichts unternehmen“. Nach diesen Floskeln konnten sie sich wieder ihren innenpolitischen, kleinkarierten Parteigefechten widmen ohne einen Imageschaden erlitten zu haben.
Das fettmarkierte trifft subjektiv wahrgenommen zu 99 % zu, egal zu welchem Thema. Geiselnahme im Irak? Merkel präsentiert sich der Öffentlichkeit hoch betroffen und es folgende Kommentare à la "Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um die Geiseln unbeschadet nach hause zu bringen..." Guantanamo? Merkel äußert sich dazu genau so wie ein kleines Kind, dem man die Frage stellt, ob foltern o.k. ist, nämlich wie folgt: "Eine Institution wie Guantanamo kann und darf auf Dauer so nicht existieren." Nein, echt? Verdammt, darauf wär' ich ja jetzt nie gekommen.
Was zeigt mir das? Richtig. Man versucht sich der Öffentlichkeit so zu präsentieren, als hätte man immer und überall den vollen Durchblick und alles im Griff, obwohl man nichts bewegen kann, absolut NICHTS. Einfach ausgedrückt, man belügt die Wähler. Aber Hauptsache man hat etwas gesagt und das ignorante Völkchen ist besänftigt. Bravo! Ich fress' 'nen Besen, wenn in der letzten Wahl nicht hunderttausende Menschen CDU gewählt haben, weil sie dachten, die neue Partei könne Arbeitsplätze respektive bessere Arbeitsbedingungen schaffen.
Etwas OffTopic, ich weiß, aber der oben erwähnte Absatz hat mich gezwungen das jetzt loszuwerden.
Tigerchen
2006-02-26, 17:01:38
Hi,
in unserm kleinen Forum hat ein User einen IMO sehr interessanten Text veröffentlicht. Hab mir gedacht, dass er bei uns untergeht schreib ich das mal in ein größeres Forum hinein. :) (Hab den Autor natürlich vorher gefragt ob ich verlinken darf)
Ich find den Text eigentlich gut - jedenfalls hat er mich zum Nachdenken angeregt. Und ehrlich gesagt stimme ich ihm jetzt zu. Jedenfalls verstehe ich was er meint bzw. befürchtet. Bin ich jetzt ein Rassist? :confused:
Hier zum Text! (http://www.headshot-clan.com/forum/thread.php?threadid=271&sid=)
Würde mich interessieren was ihr von diesem Text haltet.
Aja: Bitte beachtet die Kommentare unter dem Text nicht besonders. :rolleyes: Der hat den Text nicht mal richtig durchgelesen.
Die Reduktion auf islamische Kultur vs. westliche Kultur greift zu kurz. Schließlich sind sich die diversen islamischen Strömungen ja selbst spinnefeind. Das Problem taucht überall dort auf wo religiöse Führer auf möglichst ungebildete Menschen stoßen. Diese werden schon möglichst früh in Koranschulen auf ein streng relementiertes Leben nach dem Koran und der Scharia abgerichtet. Wir müßten also darauf achten daß in Moscheen wirklich nur fromme predigten gehalten werden wie in den christlichen Kirchen auch. Jede Einflußnahme auf das weltliche Leben der Gläubigen,womöglich unter dem Deckmäntelchen der Glaubensfreiheit, ist strikt abzulehnen. Wenn nicht dann kommt erst das Kopftuch, dann die Burka usw.. Ganz langsam, scheibchenweise. Im Iran ist das so gelaufen. Alle paar Monate ein paar Freiheiten weniger und heute ist fast nichts mehr erlaubt. Noch vor 30 Jahren trug nämlich keine iranische Frau mit ein bißchen Bildung ein Kopftuch. Sowas war eigentlich nur was für Landeier.
Pappenheimer
2006-02-26, 21:36:29
In einem Brief vom 15. August 1871 zeigte dann Pike dem Illuminatenführer Mazzini den Plan für die Eroberung der Welt in drei Weltkriegen auf, den Weg für die Errichtung der Neuen Weltordnung. Dieser erstaunliche Brief war viele Jahre lang in der britischen Museumsbibliothek in London zu besichtigen.
Drei Weltkriege waren also geplant. Diese Kriege sollten jede Nation in einem so blutigen und chaotischen Zustand stürzen, so daß eventuell jede Nation seine nationale Souveränität an eine internationale Regierung übergibt, wie dem Völkerbund, oder der zweite Versuch - aktuell Vereinte Nationen - um kommendes globales Blutvergießen zu verhindern.
Der erste dieser Kriege, hofften sie, sollte die zaristische Regierung von Rußland stürzen und eine Diktatur der Illuminaten dort aufbauen - eine neue Stufe im Spiel von Kontrolle der Völker. Das sollte den Illuminaten eine sichere Basis geben, von der aus sie operieren konnten, und zwar mit einer großen Bevölkerung und riesigen Naturresourcen. Rußland sollte dann als Buhmann benutzt werden, um die Ziele der dieser Leute weltweit zu fördern.
Der zweite Weltkrieg sollte dem neuen Sowjetrußland erlauben, Europa zu schlagen und seinen Einflußbereich auzudehnen. Außerden war die Gründung eines Staates Israel in Palästina geplant.
Der dritte Weltkrieg sollte sich dem Plan zufolge aus den Meinungsverschiedenheiten ergeben, die die Illuminaten zwischen den Moslems und den Juden hervorrufen würden. Es wurde die weltweite Ausdehnung des Konfliktes geplant. Teil des dritten Krieges ist es ebenfalls, Nihilisten und Atheisten aufeinander loszulassen, um einen sozialen Umsturz, der durch noch nie gesehene Brutalität und Bestialität erreicht werden würde, zu provozieren.
Nach der Zerstörung des Christentums und des Atheismus würde man den Menschen jetzt die wahre 'Luziferische Doktrin' entgegenbringen und damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Pike schrieb über die Konsequenzen des dritten Weltkrieges an Mazzini folgendes: 'Er wird eine gewaltige soziale Katastrophe provozieren, die in ihrem ganzen Schrecken den Nationen die Auswirkungen von absolutem Atheismus, dem Ursprung der Grausamkeit und der blutigsten Unruhen klar vor Augen führen wird. Dann sind die Bürger überall gezwungen - sich gegen die Minderheit der Revolutionäre zur Wehr zu setzen - jene Zerstörer der Zivilisation auszurotten, und die Mehrheit der Menschen wird, enttäuscht durch das Christentum und daher ohne Führung, besorgt nach einem neuen Ideal Ausschau halten, ohne jedoch zu wissen, wen oder was sie anbeten soll.
Dann ist sie reif, das reine Licht durch die weltweite Verkündigung der reinen Lehre Lucifers zu empfangen, die endlich an die Öffentlichkeit gebracht werden kann. Sie wird auf die allgemeine reaktionäre Bewegung folgen, die aus der gleichzeitigen Vernichtung von Christentum und Atheismus hervorgehen wird.'
Textquelle:
Die Insider - Gary Allan
kein kommentar dazu
metis
2006-03-04, 10:59:02
hallo alle zusammen,ich bin der autor des oben verlinkten textes und möchte nun folgendes sagen:
von Vicious
Teilweise zu verallgemeinernd geschieben, aber dennoch mit mancher Wahrheit.
"Der Islam" versucht nicht, uns zu "unterwandern". Es gibt weltweit knapp 1 Milliarde Muslime. Sie alle zu fanatisieren, ist sicherlich falsch.
Und dennoch ist es interessant, was in manchen Moscheen in Deutschland so gepredigt wird. Hier prallen Welten aufeinander, die den Dialog ohne Worte suchen, oder auch nicht.
Die große Frage ist, wie sich eine Annäherung vollziehen soll, wenn Teile beider Seiten im Gegenüber primär "das Böse" suchen. Es wird eine große Aufgabe für zukünftige Generationen, die Wogen zu glätten. Denn das, was an gegenseitigem Verständnis bereits zerstört wurde, lässt sich nicht über Nacht wieder aufbauen.
1. was die "verallgemeinerung" angeht schließe ich in all meinen behauptungen auf eine mehrheit unter den muslimen. ich sehe dafür tagtäglich viele indizien, nach diversen anschlägen gegen den westen waren die plätze von bagdad und co. z.b. stehts voll jubelnder massen. jetzt könnte man dem entgegenhalten dass diese massen ungebildete leute sind, welche von ihren diktatorischen militärregierungen indoktriniert wurden und deshalb nichts für ihre dummheit können. sehen wir die sache jedoch einmal aus einem anderen blickwinkel, sie schaden uns nämlich dennoch, außerdem bin ich so oder so nicht bereit diesen massen deshalb zu verzeihen, oder verzeiht man heutzutage den "armen" mitläufern des nationalsozialismus? ich nicht...
es exsistiert jedoch auch jene gruppe unter den muslimen, welche ohne es zu wissen zu einer gefahr für die diversen kulturen in europa werden, indem sie bei uns "einfallen" und parallelgesellschaften wie in granada bilden welche unaufhörlich wachsen und somit dem fundamentalismus noch mehr nährboden bereit stellen.
ps.: zitat aus oriana fallacis buch, "die kraft der vernunft": sich in der illusion zu wiegen, es gebe einen guten und einen bösen islam, also nicht zu verstehen, dass es nur einen islam gibt und basta, dass der ganze islam ein teich ist und dass wir, wenn wir so weitermachen, zuletzt in diesem teich ertrinken, ist wider die vernunft.
2.beim thema annäherung sage ich nur, haben wir es nicht schon mehr als versucht? haben wir nicht immer tollerantere einwanderungsgesetze erlassen? ist europa, im gegensatz zu den usa, nicht stehts um einen dialog bemüht gewesen? natürlich! europa hat einen eigenen vertrag unterzeichnet zur verbesserung des eurabischen dialoges! unsere gegenseite schaltet stur, fehlgeleitet von erbarmungslosen hassprädigern. ich muss an diesem punkt leider wieder auf die geschichte des 2. wk zurückgreifen, hätte man mit hitler ein gespräch führen können? verhält es sich etwa mit mahmud ahamdinedschad (<- iranischer präsident) anders?
von seiLaut:
Der Text hat das Problem, nicht nach dem warum, die meiner Meinung nach wohl entscheidenste Frage, zu suchen. (Ist aber nur ein kleiner Vorwurf, die Medien machen denselben Fehler) Das Ganze ist kein Konflickt der Neuzeit, sondern zieht sich schon ewig dahin.
Was mich auch wundert, warum erst über den Buddhismus geredet wird, obwohl die Intention des Textes, wie sein Ende beweist, auf etwas völlig anderem bassiert, was nichts mit dem Buddhismus zu tun hat.
Ansonsten.. recht guter Text (rein sprachlich gesehen), auch wenn man über den Inhalt streiten, bzw. diskutieren kann.
1. der text hat dieses problem nicht, denn dieses problem spielt keine rolle. wenn du das "warum" wissen willst, dann versuche ich es nachzureichen:
es stimmt dass dieser konflikt sich bereitz über jahrtausende hinzieht. der islam war schon immer darum bemüht europa zu besetzen, sie überannten spanien, sizilien usw... sie belagerten wien usw... dies taten sie im mittelalter bzw. während der neuzeit um ihre macht zu vergrößern (damals waren die moslems was die römer in der antike waren, nämlich die überlegen weltmacht) und um an neue ressourcen zu gelangen und anderen diversen gründen. der konflikt selbst hat sich jedoch grundlegend gewandelt, kein türkenheer steht mehr vor unseren türen, die art des angriffes hat sich verändert, sowie auch einwenig der grund. doch was steckt hinter den heutigen bemühungen, den westen zu zerschlagen? ich muss zugeben dass ich es nicht genau weiß, so wie es kein europäer wirklich wissen kann, doch dürfen wir deshalb alles seinen lauf lassen?
2. das mit dem buddhismus ist eine andere geschichte: diesen essay habe ich im zuge einer schulaufgabe verfasst, die aufgabenstellung bestand darin die einleitung mit einem völlig anderem bis gegensätzlichem thema zu beginnen und sie dann in den hauptteil über zu führen um einen interessanten anfang zu erschaffen.
von Tigerchen:
Die Reduktion auf islamische Kultur vs. westliche Kultur greift zu kurz. Schließlich sind sich die diversen islamischen Strömungen ja selbst spinnefeind. Das Problem taucht überall dort auf wo religiöse Führer auf möglichst ungebildete Menschen stoßen. Diese werden schon möglichst früh in Koranschulen auf ein streng relementiertes Leben nach dem Koran und der Scharia abgerichtet. Wir müßten also darauf achten daß in Moscheen wirklich nur fromme predigten gehalten werden wie in den christlichen Kirchen auch. Jede Einflußnahme auf das weltliche Leben der Gläubigen,womöglich unter dem Deckmäntelchen der Glaubensfreiheit, ist strikt abzulehnen. Wenn nicht dann kommt erst das Kopftuch, dann die Burka usw.. Ganz langsam, scheibchenweise. Im Iran ist das so gelaufen. Alle paar Monate ein paar Freiheiten weniger und heute ist fast nichts mehr erlaubt. Noch vor 30 Jahren trug nämlich keine iranische Frau mit ein bißchen Bildung ein Kopftuch. Sowas war eigentlich nur was für Landeier.
1. mag sein dass diverse islamische strömungen sich gegenseitig (ebenfalls seit jahrtausenden) bekriegen, dennoch vereint sie der hass gegen den westen und eine gewisse fragwürdige solidarität beginnt zu entstehen. die iraner z.b. vereinen sich sogar unter einer diktatorischen regierung um sich gegen die besatzer (usa) und "schweinefleischfresser" (allgemein westen) zu stellen.
2. ich stimme dir voll und ganz zu was den punkt der indoktrinierung betrifft. du hast die koranschulen und die shaira angesprochen, ständig heißt es der koran werde von radikalen elementen missbraucht, fakt ist jedoch dass der kroan die integrierung in gewisser weise untersagt und mitverantwortlich ist für die problematik der menschenrechte in muslimischen staaten. das "überwachen" der predigten wäre ein erster ansatz, der aber warscheinlich keinen großen erfolg erziehlen würde. leider kann man all dies im rahmen der "politischen korrektheit" in europa nicht durchfühen, auch wenn dies ein noch bei weitem humanitärere lösung wäre als mit gegengewalt zu antworten. diese gegengewalt wird vielleicht in zukunft noch verstärkt aufflammen oder auch nicht. wenn dem so ist befürchte ich eine zu tiefst unmenschliche zeit, wenn nicht könnte unsere art zu leben sang- und klanglos untergehen, ständig vorrausgesetzt dass alles so weiter läuft wie jetzt.
ps.: der iran ist wirklich ein hervorragendes beispiel für eine unterwanderung, aber auch afghanistan, in welchem es sogar einen beträchtlichen anteil an buddhisten gab.
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