Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Glaube an Gott/Götter, alles nur eine Frage der Gene?
Fritzchen
2006-07-02, 15:36:56
http://www.allmystery.de/artikel/mensch_gott_gen.shtml
http://www.3sat.de/delta/index.html
Schaut euch vieleicht auch mal das Video, zu der Sendung an.
http://de.wikipedia.org/wiki/Neurotheologie
Abdul Alhazred
2006-07-02, 17:02:19
Wurde schon oft von gewisse Wissenschaftlergruppen angesprochen. Und dennoch gibt es keine substantierte (empirische) Beweisgrundlage für diese Spekulationen. Gewisse Tests an Mönche im Trancezustande und selbst am Dalai Lama erlauben genug Raum für Gegenargumente. Auch das Konzept der epileptisch-induzierten Religionswahnwahrnehmung ist schon öfters durch empirische Tests durchgefallen. Und die daraus resultierenden Phänomene auch.
Nicht desto trotz - es mag was wahres dahinter stecken. Nur - ändert das was an der Religionserfahrung? Immerhin wissen wir heutzutage auch, dass eine Grippe nicht durch Dämonen hervorgerufen wird - eine Heilmittel ist dadurch auch nicht entstanden.
Letztendlich ist die Neurologie leider noch nicht fortgeschritten genug um darüber Auskunft geben zu können.
Monger
2006-07-02, 17:30:06
Abdul Alhazred[/POST]']Nur - ändert das was an der Religionserfahrung?
Da ist es wieder, das Matrix-Syndrom: wenn mir alle meine Sinne sagen dass etwas real ist, wieso sollte man es nicht als Realität hinnehmen?
Aber die Vermutung ist meiner Meinung nach nicht ganz abwegig. Es gibt wohl nur ganz wenige Menschen, die in ihrem Leben mal die Seiten wechseln: wenn jemand schon als Kind an höhere Mächte glaubte, wird er das auch im Alter nie richtig los. Und umgekehrt wird man wohl - egal wie die Umstände sind - die Motivation eines gläubigen selten nachvollziehen können, wenn man nicht schon als Kind Zugang zur Religion hatte.
Deshalb liegt (zumindest für mich) die Vermutung schon nahe, dass so etwas angeboren sein könnte.
Abdul Alhazred
2006-07-02, 17:47:19
Monger[/POST]']Da ist es wieder, das Matrix-Syndrom: wenn mir alle meine Sinne sagen dass etwas real ist, wieso sollte man es nicht als Realität hinnehmen?
Ich betrachte das ein bischen anders. Letztendlich ist die eigene Realität, die einzige Realität, die man selbst wahrnehmen kann. Von daher wird die persönlich Realität für den Einzelnen immer die wahre Realität sein. Das ist auch bie Schizophrene so - warum ja eine Redtherapie, z.B., im Falle von Schizophrenie so gut wie nichts bringt.
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