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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Impfmüdigkeit wachsende Gefahr


Alchemist
2006-07-08, 12:29:09
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,425524,00.html

Insbesondere der letzte Satz sollte zu denken geben. Leider gefährden die Leichtgläubigen nicht nur ihr Leben und das ihrer Kinder, sondern auch das anderer Menschen.

Santini
2006-07-08, 14:47:32
Alchemist[/POST]']http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,425524,00.html

Insbesondere der letzte Satz sollte zu denken geben. Leider gefährden die Leichtgläubigen nicht nur ihr Leben und das ihrer Kinder, sondern auch das anderer Menschen.
Leider gefährden die Leichtgläubigen nicht nur ihr Leben und das ihrer Kinder, sondern auch das anderer Menschen,(die auch nicht geimpft sind).

Wenn ich Kinder hätte würde ich sie gegen diese Art von Krankheiten auf jeden Fall impfen lassen,mir hats ja auch nicht geschadet. ;)

jorge42
2006-07-08, 15:36:09
leute leute ihr solltet auch mal die andere seite der medaille betrachten und nicht nur den impfbefürwortern nach dem Mund reden. Bei impfungen seines Kindes wird einem das erstem mal klar, dass das Kind einem schutzlos ausgeliefert ist.

Leider hat die pharma lobby bei uns eine so starken einfluss, dass unkritisch geimpft wird, da tun eltern ihrem 6 monaten alten kind einfach mal so eine 6fach impfung an ohne zu überlegen, was DAS für das immunsystem bedeutet.
Man sollte sich als Eltern AUF JEDEN FALL mit Impfung beschäftigen, und nicht die Meinung des erstbesten Kinderarztes annehmen, Schulmedizin ahoi.

Ich kenn mittlerweile genug Kinderärzte, die sich weigern die 6fachimpfungen zu geben, aber gleichzeitig probleme haben eine andere zu bekommen, weil die lobby diese durchdrücken will. Zum Glück ist die Sechfach Impfung wieder vom Markt, denn es hat sich rausgestellt, das 2 davon nicht schützen. welche ironie, dass die zumindest nicht schädlich waren.

Leider weigert sich di Impflobby immer noch die Gefahr von Impfschäden anzuerkennen und diese nicht herunterzuspielen und Eltern richtig darüber zu informieren. Aber das sind ja Infos die man gar nicht hören will.

Ach ja und um Flames vorzubeugen: Unser kind wird geimpft, aber später als mit 6 Monaten, wo das Kindliche Immunsystem erst gerade am Aufbauen ist und nicht Xfach auf einen schlag, sondern dann wenn es angebracht ist. Ein Kind das nicht im Kindergarten ist, braucht keine Masern oder Hepatitis Impfung.

Avalox
2006-07-08, 19:00:10
Jep. Ich denke auch, so blindgläubig sollte man auf keinen Fall sein.

Ich hatte vor einiger Zeit, das Thema Grippeimpfung mit einer echten Kapazität auf dem Gebiet mal besprochen und dieser meinte, dass der grosse Vorteil der Grippe Impfung nicht in der Impfung selbst liegt. Es ist höchst unwahrscheinlich, sich grade den geimpften Grippe Virus einzufangen. Das ausgesprochen Gute an der Grippeimpfung ist die Infrastruktur. Kaufen die geimpften Patienten eine Grippeschutzimpfung, so bezahlen diese damit die Herstellungsinfrastruktur für Grippeimpfmittel. Im Fall einer Grippe Epidemie, ließe sich auf der damit vorhandenen Struktur sehr schnell Impfmittel herstellen. Die einzelne Grippe Impfung als solches fand der Fachmann eher sinnlos und sogar kontraproduktiv, da der geimpfte Grippe Symptome nach der Impfung ausbilden kann.

Nun ist eine Grippeimpfung nicht mit Impfungen gegen Kinderkrankheiten zu vergleichen. Aber vorurteilslos würde ich diese auch nicht betrachten. Es steckt zuviel Industrie und Lobbyismus hinter der Pharmaindustrie, als dass man sofort Hurra schreien könnte.
Gute Informationen und ein Arzt des Vertrauens sind da unersetzbar. Zumal der Markt an Impfmitteln sicherlich schwer zu überschauen ist.

Haarmann
2006-07-08, 20:57:04
Eine Gefahr für geimpfte Kinder besteht doch angeblich nur, wenn die Impfung versagte... wozu dann aber impfen?
Dass Schadstoffe in den Impfstoffen drin sind wird keiner abstreiten.

rotkäppchen
2006-07-08, 23:03:17
die machen immer eine panik mache das impfen gefährlich ist, weil unter zig millionen einer kind, so dumm schade es auch ist, auf den impfstoff negativ reagiert hat.

bei uns sind wir alle geimpft worden.... bis auf die windpocken hatte ich auch nichts,.... und eine scharlach-variante...
meine oma meinte nur, dass sie meine eine tante mal nicht gegen röteln geimpft hatte als die zeit dazu war und bums hatte sie diese.

ich bin mit dem impfungen sehr penibel,... ich mache das immer alles wann es sein soll,...
aber da sagten mir auch letztens mal alter hausarzt und mein jetziger grund verschiedene sachen wegen der rötelimpfung bei frauen. :|
arzt 1: also kurz vor 18 jahren wird man nochmal geimpft, nachdem man etwa 12 in der schule dran war.
(diese impfung mit etwa 18 hatte ich nie bekommen, die schulimpfung schon)
arzt 2: ja, die sollte man eigentlich noch einmal machen und dann ist erstmal wieder gut *guck in den pass* dann machen wir gleich mumps und masern mit, das müsste auch wieder.
(ok, gesagt, getan, nächste impfung ist die grippe im herbst. ;))

also meine kiddis werden später durchgeimpft,...
vor allem weil ich da bestimmt nicht den nerv zu habe mich mit den kinderkrankheiten rumzuplagen. ;)

Braincatcher
2006-07-09, 00:18:06
Hmm, also bei uns in der Familie ist es eigentlich genau andersrum :D
Ich habe 6 Geschwister, und meine Mutter hat mir demletzt erzählt, dass diejenigen unter uns, die viele Impfungen erhalten haben, sehr oft im Kindesalter krank waren, die mit nur wenigen Impfungen allerdings nicht. Bei der Anzahl glaube ich da schon an einen recht deutlichen Beweis.

jorge42
2006-07-09, 08:23:17
Braincatcher[/POST]']Hmm, also bei uns in der Familie ist es eigentlich genau andersrum :D
Ich habe 6 Geschwister, und meine Mutter hat mir demletzt erzählt, dass diejenigen unter uns, die viele Impfungen erhalten haben, sehr oft im Kindesalter krank waren, die mit nur wenigen Impfungen allerdings nicht. Bei der Anzahl glaube ich da schon an einen recht deutlichen Beweis.

DAS ist z.B. auch ein Argument, welches die Imfgegner anbringen, die Imflobby aber nicht anerkennen will.
Das kindliche Immunsystem "lernt" durch training, dazu gehört es, sich auf normalen Wege anzustecken, die Krankheitserreger zu erkennen, die Krankheit durchzuleben, Gegenkörper zu erzeugen um dann das nächste mal dagegen gewappnet zu sein. So lernt ein Immunsystem.

Mittlerweile sind viele davon überzeugt, dass man mit Impfungen dem Immunsystem diese chance selbst zu lernen nimmt, sogar noch schlimmer, dadurch, dass dem Kind unnatürlich Stoffe in den Blutkreislauf injiziert umgeht man das gesamte immunsystem und konfrontiert es mit einer Flut an Fremdstoffen, die es so nicht bewaätligen kann. Welches Kind steckt sich normalerweise mit 6 Krankheiten gleichzeitig an, auch wenn die Impftoffe "deaktivierte" Krankheitserreger sind?

Man nimmt mittlerweile auch an, das Impfungen z.T. für die massive Zunahme an Allergien und Neurodermitis bei Kleinkindern mitverantwortlich ist (neben anderer Faktoren).
Nochmal, ich denke Impfungen sind z.T. wichtig, aber mann sollte sich damit Kritisch auseinandersetzen und das ganze nicht einfach ungekaut schlucken. Wie bei Allem gibt es immer in pro und kontra, und man sollte sich mal überlegen ob die klassischen Kinderkrankheiten wirklich so schlimm für das Kind sind. In meinem Alter haben viele die klassichen Kinderkrankheite durchgemacht und haben es alle überlebt.

Sicherlich gehört Masern zu den schlimmsten dieser Kinderkrankheiten, aber selbst bei dieser sagen viele KINDERÄRZTE, das bei richtiger betreung und vor allem RUHE (aber das können sich Eltern heutzutage bei Ihren Kindern ja nicht leisten:rolleyes:) auch diese Krankheit gesund übertanden wird und das Kind letztendlich gestärkt das Leben weiterführt.

Aber diese Gedankengänge lassen sich bei unserer Hektischen, industriellen, leistungorientierten Gesellschaft ja nicht anbringen, da sagt man "ich habe keine Lust die Kinderkrankheiten bei meinen Kindern durchzumachen".

Haarmann
2006-07-09, 13:32:41
Alchemist

Wenn die Impfung wirkte, wieso gefährden sie dann die Anderen?
Wenn sie nicht funktioniert - wozu dient sie dann?

Alchemist
2006-07-09, 13:39:41
jorge42[/POST]']DAS ist z.B. auch ein Argument, welches die Imfgegner anbringen, die Imflobby aber nicht anerkennen will.
Das kindliche Immunsystem "lernt" durch training, dazu gehört es, sich auf normalen Wege anzustecken, die Krankheitserreger zu erkennen, die Krankheit durchzuleben, Gegenkörper zu erzeugen um dann das nächste mal dagegen gewappnet zu sein. So lernt ein Immunsystem.So funktioniert eine Impfung. Und bei der Impfung ist das Risiko von Problemen sehr viel geringer als bei einer echten Erkrankung. Eine Masernimpfung ist sehr sehr viel weniger gefährlich als die Masern zu haben. Sonst würde man ja auch nicht dagegen Impfstoffe entwickelt haben! An den Pocken ist z.B. so gut wie jeder gestorben, daher hat man einen Impfstoff entwickelt und die Pocken somit ausgerottet. Wie ist man u.a. drauf gekommen? Bauern, die die Kuhpocken bekamen starben daran seltener als an an der humanen Variante. Haben sie die Kuhpocken überlebt, so waren sie oftmals immun gegen die humanen Pocken. Die Impfung gegen Pocken ist dabei jedoch der weitaus elegantere Weg: Der Schutz gegen die Pocken ist besser und die Risiken sind weitaus geringer als wenn man sich erst einmal mit Kuhpocken infizieren müsste.
jorge42[/POST]']
Mittlerweile sind viele davon überzeugt, dass man mit Impfungen dem Immunsystem diese chance selbst zu lernen nimmt, sogar noch schlimmer, dadurch, dass dem Kind unnatürlich Stoffe in den Blutkreislauf injiziert umgeht man das gesamte immunsystem und konfrontiert es mit einer Flut an Fremdstoffen, die es so nicht bewaätligen kann. Welches Kind steckt sich normalerweise mit 6 Krankheiten gleichzeitig an, auch wenn die Impftoffe "deaktivierte" Krankheitserreger sind?Ob die Kombinationsimpfung nun die beste Methode ist, darüber lässt sich streiten. Dennoch: Ein lebendiger, voll funktionsfähiger Erreger ist gefährlicher, belastender und in der Tat oft tödlich, im Gegensatz zu abgetöteten Erregern, veränderten Erregern oder eleganter: Teilen dieses Erregers (Proteine, RNA/DNA-Fragmente, Membranen mit entsprechenden Oberflächen). Dadurch lernt das Immunsystem. Es erkennt die Fremdkörper und bekämpft sie, ohne daß diese Fremdkörper jedoch eine echte Bedrohung darstellen. Vergleichbar einem militärischen Manöver. Das Militär lernt ohne sich wirklich in Gefahr zu bringen und ist im Falle eines echten Krieges besser gerüstet und hat eine größere Chance zu gewinnen. Im Falle einer Impfung ist das natürlich noch extremer: Das Militär, welches diese Manöver durchgeführt hat gewinnt die Schlacht fast sicher. Wohingegen jene die kein Manöver hatten sie fast sicher verlieren. Das mit den "unnatürlichen Stoffen" ist esoterischer Mist.
jorge42[/POST]']
Man nimmt mittlerweile auch an, das Impfungen z.T. für die massive Zunahme an Allergien und Neurodermitis bei Kleinkindern mitverantwortlich ist (neben anderer Faktoren).Unwahrscheinlich. Meines Wissens nach geht man davon aus, daß die Hygiene schuld ist. Es fehlt der Kontakt zu bestimmten, harmlosen Bakterien in der Kindheit. Dennoch ist das Spielen im Dreck durchaus nicht völlig ungefährlich und nur positiv. Neben den harmlosen Bakterien gibt es in der Tat gefährliche, mit denen man den Kontakt vermeiden sollte. Hygiene hat also absolut ihre Berechtigung und wird dennoch immer noch stiefmütterlich, insbesondere in den Krankenhäusern, behandelt. Diese Sorglosigkeit führt zu MRSA und ORSA-Stämmen die für Immungeschwächte Menschen und langsam auch für eigentlich gesunde Menschen sehr gefährlich werden können. In Skandinavien hat man bewiesen, daß konsequente, durchdachte Hygiene diese Erreger wirksam zurückdrängen können. Was nun die genauen Ursachen der Allergien sind, wird man noch herauszufinden haben. Nicht jede Theorie stimmt, die wenigsten stimmen. Vielleicht stimmt das mit den Bakterien, dann könnte man diese oder Bestandteile von diesen züchten und den Kindern geben. Dagegen wird es sicherlich auch wieder Gegner geben, da elementare Zusammenhänge in der Bevölkerung nicht bekannt sind, aber die Menschen nicht mehr bedingungslos den Medizinern glauben. Eine gewisse Skepsis ist schon angebracht, aber ohne solide Wissensgrundlagen ist sie hilflos und gefährlich. Wer von den Impfgegnern weiss schon, was Viren und Bakterien sind, was eine Impfung ist, wie sie funktioniert, wie das Immunsystem funktioniert etc.? Die meisten folgen einem diffusen Glaubenssystem, berufen sich auf zweifelhafte Experten, haben schlicht Angst, bzw. man redet ihnen Angst ein. Ich kann das nachvollziehen. Wer nimmt schon gern Medizin ein, vor allem, wenn man eigentlich gar keine Symptome hat? Wir fürchten das Fremde, wir fürchten uns vor Sachen die da in den Körper gebracht werden und die wir nicht kontrollieren können und wir wissen, daß es bei manchen durchaus schiefgeht (man muß sich ja nur die Nebenwirkungen von Paracetamol durchlesen um Angst zu kriegen). Tja, aber was hilft es denn?
jorge42[/POST]']
Nochmal, ich denke Impfungen sind z.T. wichtig, aber mann sollte sich damit Kritisch auseinandersetzen und das ganze nicht einfach ungekaut schlucken. Wie bei Allem gibt es immer in pro und kontra, und man sollte sich mal überlegen ob die klassischen Kinderkrankheiten wirklich so schlimm für das Kind sind. In meinem Alter haben viele die klassichen Kinderkrankheite durchgemacht und haben es alle überlebt.

Sicherlich gehört Masern zu den schlimmsten dieser Kinderkrankheiten, aber selbst bei dieser sagen viele KINDERÄRZTE, das bei richtiger betreung und vor allem RUHE (aber das können sich Eltern heutzutage bei Ihren Kindern ja nicht leisten:rolleyes:) auch diese Krankheit gesund übertanden wird und das Kind letztendlich gestärkt das Leben weiterführt.

Aber diese Gedankengänge lassen sich bei unserer Hektischen, industriellen, leistungorientierten Gesellschaft ja nicht anbringen, da sagt man "ich habe keine Lust die Kinderkrankheiten bei meinen Kindern durchzumachen".Wir sollten nicht ignorieren, daß einige dieser Kinderkrankheiten potentiell tödlich sind oder lebenslange Behinderungen nach sich ziehen können. Bei manchen Impfungen kann man überlegen, ob das sinnvoll ist. Ich wurde z.B. als Kind nicht gegen Keuchhusten geimpft, da der Arzt meinte, der Impfstoff sei nicht sicher genug. Nunja. Ich lebe noch.
Aber einige der Krankheiten gegen die man sich glücklicherweise impfen lassen kann gehören zu den schlimmsten Krankheiten die wir Menschen überhaupt kennen, verbunden mit üblen Qualen und langsamen Tod.
Zudem: Die Schulmedizin, obgleich so oft gescholten, ist das Beste was wir haben. Da wurde am Meisten geforscht und überprüft, welche Methoden etwas bringen und welche nicht. Man hat eine Medizin die auf Wissen, Wissenschaft und Erfahrung basiert und das meist mit großer Basis. Warum sollte ich da irgendeinem Guru mehr glauben? Da stehen meine Chancen doch viel schlechter.
Ok, wenn ich völlig verzweifelt bin, die studierten Experten nicht mehr helfen können, dann kann man Alternativen probieren. Bei Befindlichkeitsstörungen sind diese alternativen Methoden oft erfolgreich. Die Schulmediziner finden nix, konnten nicht helfen, aber die Naturheilkundler etc. konnten dann mit irgendwelchen Mittelchen oder Handauflegen, oder sonstwelchen Anwendungen helfen. Warum ist das so? In den meisten Fällen haben jene Befindlichkeitsstörungen einen wichtigen psychischen Aspekt. Und wenn der Heiler einem überzeugend glaubhaft machen kann, daß er ihn wieder gesund machen kann, die Methoden toll erscheinen, dann versetzt der Glaube manchen Hügel. Das Asthma wird besser, der Ausschlag geht weg, einem ist nicht mehr ständig schwindlig usw. usw.. Das ist klasse, das ist gut und daher haben die ihre Daseinsberechtigung. Aber organische Krankheiten, Krebs, schwere Infektionskrankheiten, da braucht es die Experten. So stark ist der Geist nicht, daß der Krebs über Suggestion verschwindet. Krebs bildet sich bei ganz ganz wenigen Menschen einfach so zurück. Das passiert, keiner weiss so recht wieso, aber daraus zu schließen, daß der Guru, bei dem dieser Mensch war dafür verantwortlich ist, das ist leider mehr als vorschnell.

Alchemist
2006-07-09, 13:44:23
Haarmann[/POST]']Alchemist

Wenn die Impfung wirkte, wieso gefährden sie dann die Anderen?Wie meinen?
Der letzte Teil des Textes. Ein Immungeschwächtes Kind konnte nicht geimpft werden (das trifft übrigens auf andere Immungeschwächte Menschen ebenso zu. Während einer Chemo funktioniert das Immunsystem auch nicht mehr richtig, danach muß neu geimpft werden, Menschen die transplantierte Organe tragen müssen Immunsuppressoren nehmen, was sie ebenfalls anfälliger macht), es infiziert sich mit einer Krankheit, weil andere Menschen die nicht geimpft sind sich mit dieser infizieren konnten. Wären mehr Menschen geimpft gewesen, würde die Krankheit in der Bevölkerung gar nicht auftreten, das Kind würde nicht an dieser Krankheit erkranken können, da sie in seinem Umfeld nicht vorkommt.
Steht doch im Text.

jorge42
2006-07-10, 13:37:36
@Alchimist: Du hat die LAge richtig erkannt. Die situation mit Impfungen ist nicht einfach sonern kompliziert. Sie sind nie oder nur sehr selten (bei komplikationen) ein Fluch aber dagegen sehr häufig ein Segen. Mir geht es auch nicht um Impfungen i.A. Du brauchst nicht mir pocken oder hepatitis oder kinderlähmung anzukommen. Das sind teilweise tödliche oder dramatisch verlaufenden Krankheiten.

Ich habe als relativ frischer Vater aber die Erfahrung machen müssen, dass ich nicht mit dem allgemein naiven Umgang mit Impfungen bei Kleinstkindern als Allheilmittel konform gehen kann. Als kritischer Bürger gehe ich Kritisch damit um und treffe eine Wahl. Ich wehre mich aber mir diesem kritischen Umgang als uninformiert, verantwortungslos bezeichnet zu werden und in den Bereich der "Voodoo" Gläubigen abgeschoben zu werden. Die Neigung heutzutage ALLES mit Medikamenten, Imfungen tot-gesundmachen zu wollen ist m.M.n. ein Schritt in die falsche Richtung.

Die Neigung bei jedem wehwehchen Antibiotika zu verschreiben ist auch EIN Beispiel.

Die Ursache für Allergien und Neurodermitis sind noch nicht erforscht, Impfungen stehen als EINE Möglichkeit dar, Hygien (oder eher zu viel davon) wird auch als Grund untersucht, hängt immer davon ab welche Quellen man zur Information nutzt. Da kann Dein UNWAHRSCHEINLICH auch andersrum gedreht werden. Das wird auch in Insider Kreisen nicht anders sein, selbst wenn du Arzt wärst, wärst du voreingenommen, je nach Forschungbereich.

Aber mein Fazit: Es soll sich jeder selbst informieren aber bitte nicht vorgekaut den Bericht von spiegel.de als 100%ige Wahrheit preisen und alle andere als Verantwortungslos bezeichen und zum 3ten mal, ja ich lasse mein Kind impfen, aber nicht 6fach und masern und hepatitis kommen dann dran, wenn es die richtige Zeit ist, also nicht vor 3.

Detritus
2006-07-10, 14:38:35
jorge42[/POST]']Aber mein Fazit: Es soll sich jeder selbst informieren aber bitte nicht vorgekaut den Bericht von spiegel.de als 100%ige Wahrheit preisen und alle andere als Verantwortungslos bezeichen und zum 3ten mal, ja ich lasse mein Kind impfen, aber nicht 6fach und masern und hepatitis kommen dann dran, wenn es die richtige Zeit ist, also nicht vor 3.
Sehr gut! So ist es richtig.

Kleines Beispiel:
Mein älteres Kind hat fast die ganze Palette an Impfungen und durfte auch schon mit 2Monaten das erste mal Antibiotika schlucken.
Beim zweiten waren wir "gescheiter" bzw. haben uns informiert (und einen hervorragenden Homöopathen&Allgemeinmedizinier gefunden); sprich der kleine Sprössling hat nur die allerallerwichtigsten.

Das ältere Kind ist häufiger krank, kriegt gleich einen Schnupfen, hat Allergien und wurde mit 2Jahren bewegungstherapiert.
Dem kleineren fehlt NIX.

Meine Meinung: in der heutigen Zeit in unserem Kulturkreis machen Impfungen nicht besonders viel Sinn. Ausser du hast Aktien der grossen Pharmakonzerne.

Alchemist
2006-07-10, 17:45:36
jorge42[/POST]']@Alchimist: Du hat die LAge richtig erkannt. Die situation mit Impfungen ist nicht einfach sonern kompliziert. Sie sind nie oder nur sehr selten (bei komplikationen) ein Fluch aber dagegen sehr häufig ein Segen. Mir geht es auch nicht um Impfungen i.A. Du brauchst nicht mir pocken oder hepatitis oder kinderlähmung anzukommen. Das sind teilweise tödliche oder dramatisch verlaufenden Krankheiten.Ja.
jorge42[/POST]']
Ich habe als relativ frischer Vater aber die Erfahrung machen müssen, dass ich nicht mit dem allgemein naiven Umgang mit Impfungen bei Kleinstkindern als Allheilmittel konform gehen kann. Als kritischer Bürger gehe ich Kritisch damit um und treffe eine Wahl. Ich wehre mich aber mir diesem kritischen Umgang als uninformiert, verantwortungslos bezeichnet zu werden und in den Bereich der "Voodoo" Gläubigen abgeschoben zu werden. Die Neigung heutzutage ALLES mit Medikamenten, Imfungen tot-gesundmachen zu wollen ist m.M.n. ein Schritt in die falsche Richtung.Es ist in der Tat ein kompliziertes Thema. Auch ich nehme nicht gern Medikamente ein. Aber die Medizin lernt ja auch dazu. Man weiss heute mehr über die Ursachen von Krankheiten als früher. So sind Magengeschwüre oftmals auf Bakterien zurückzuführen (Helicobacter pilori), also nimmt man neben Protonenpumpenblockern noch Antibiotika, womit die Heilungschancen vergrößert werden. Auch bei psychischen Erkrankungen scheint sich ja zu zeigen, daß manche Medikamente bei manchen Krankheiten potenter sind als eine Psychotherapie allein (z.B. Antidepressiva bei Angststörungen). Dennoch nimmt man Psychopharmaka sehr viel weniger gern, als man eine Therapie ohne Pillen machen. Wenn's aber nicht ohne funktioniert?
Man kommt ja auch bei anderen Krankheiten immer mehr dahinter, daß es Erreger sind, die sie auslösen. Wo es gestern noch hieß: Stress reduzieren, heißt es heute: Antibiotika nehmen und Stress reduzieren. Morgen könnte das noch mehr sein. Grundsätzlich werden Medikamente sicherlich auch mißbräuchlich verschrieben.
jorge42[/POST]']
Die Neigung bei jedem wehwehchen Antibiotika zu verschreiben ist auch EIN Beispiel.Vernünftige Ärzte tun das nicht.
jorge42[/POST]']
Die Ursache für Allergien und Neurodermitis sind noch nicht erforscht, Impfungen stehen als EINE Möglichkeit dar, Hygien (oder eher zu viel davon) wird auch als Grund untersucht, hängt immer davon ab welche Quellen man zur Information nutzt. Da kann Dein UNWAHRSCHEINLICH auch andersrum gedreht werden. Das wird auch in Insider Kreisen nicht anders sein, selbst wenn du Arzt wärst, wärst du voreingenommen, je nach Forschungbereich.
Nun, Statistische Zusammenhänge geben die ersten Hinweise. Wo treten die Allergien auf, bei welchen Leuten, welche Besonderheite gibt es. Da gibt es sehr viele Koinzidenzen und wohl nur die wenigsten werden relevant sein. Daher ist es gefährlich Vermutungen anzustellen und bestimmte Dinge als potentiell gefährlich hinzustellen, auch wenn es nur eine statistische Auffälligkeit unter vielen gibt. Letztlich muß das jeder für sich entscheiden, könnte man meinen. Stimmt auch in gewissen Rahmen, dennoch entsteht hier dennoch eine Gefährdung der Allgemeinheit durch Angst, die bisher nicht begründet ist. Eine blöde Entscheidung die man da treffen muß.
jorge42[/POST]']
Aber mein Fazit: Es soll sich jeder selbst informieren aber bitte nicht vorgekaut den Bericht von spiegel.de als 100%ige Wahrheit preisen und alle andere als Verantwortungslos bezeichen und zum 3ten mal, ja ich lasse mein Kind impfen, aber nicht 6fach und masern und hepatitis kommen dann dran, wenn es die richtige Zeit ist, also nicht vor 3.Dafür gibt es den Kinderarzt des Vertrauens.
Richtig behämmert finde ich jedoch Leute, die zur ersten Impfung gehen, dann aber nicht die Folgeimpfungen mitmachen. Da nehmen sie ein Risiko für nichts in Kauf. Wie die Torfnasen, die ihr Antibiotikum nicht aufbrauchen.

Das mit dem Voodoo war auf die "unnatürlichen Substanzen" gemünzt. Ich weiss nicht, wie Du das gemeint hast. Wenn Du den Impfstoff, also die Proteine, oder abgetöteten Viren meinst, dann ist das vollkommener Quatsch. Was die Konservierungsmittel wie Quecksilber angeht: Ok, Quecksilber braucht man nicht in größeren Mengen im Körper. Die Mengen die man benutzt sind Studien zu Folge aber offenbar ungefährlich und schlicht notwendig um Verunreinigungen (die dann wirklich gefährlich werden können) zu vermeiden. Unnatürlich ist übrigens nichts.
Mit all den pflanzlichen Heilmitteln ist das ja auch so eine Sache. So natürlich und daher prinzipiell nicht schädlich. Da wird Weidenrinde gegen Kopfschmerzen empfohlen. Ja, klasse. Daraus hat man damals die Salicylsäure gewonnen. Ganz schön unangenehm, wie die auf den Magen schlägt. Daher hat man sie dann Acetylisiert, womit man dann ASS hat. Heute vollsynthetisch hergestellt. Das synthetische ist als besser als das natürliche. Zudem hat man bekannte Wirkstoffe in bekannten Konzentrationen, Verunreinigungen sind sehr viel unwahrscheinlicher. Die synthetischen Mittel sind also in der Regel sicherer, als die aus Pflanzen extrahierten. Man sollte zudem auch bedenken, daß die stärksten Gifte natürlichen Ursprungs sind, sowohl in Tier und Pflanzenwelt vorkommend.
Letztlich ging es meist von Naturstoff zum Medikament. Man erkennt den Wirkstoff und verändert diesen um seine Eigenschaften zu verbessern. Dann muß man "nur" noch eine Synthese hinbekommen, wenn der Naturstoff zu selten oder zu teuer zu gewinnen ist. Synthetische Salicylsäure unterscheidet sich nicht von "natürlicher" Salicylsäure. Naja, das wird Dir bekannt sein, wohl nur ein Mißverständnis. Aber mich ärgert das immer wieder, weil das im Dunstkreis der Esoteriker, Vitalismustheoretikern usw. liegt. Uralte, längst widerlegte Theorien werden da als neue, tolle Erkenntnisse verkauft. Man macht mit dem Unwissen und Ängsten der Menschen jede Menge Geld und das finde ich verachtenswert.

Alchemist
2006-07-10, 17:58:18
Detritus[/POST]']Sehr gut! So ist es richtig.

Kleines Beispiel:
Mein älteres Kind hat fast die ganze Palette an Impfungen und durfte auch schon mit 2Monaten das erste mal Antibiotika schlucken.
Beim zweiten waren wir "gescheiter" bzw. haben uns informiert (und einen hervorragenden Homöopathen&Allgemeinmedizinier gefunden); sprich der kleine Sprössling hat nur die allerallerwichtigsten.

Das ältere Kind ist häufiger krank, kriegt gleich einen Schnupfen, hat Allergien und wurde mit 2Jahren bewegungstherapiert.
Dem kleineren fehlt NIX.Das kann viele Ursachen haben. Vielleicht liegen beim älteren Kind einfach gewisse Defekte im Genom vor, die es grundsätzlich anfälliger machen. Oder eben umgekehrt, hat das jüngere Kind eine bessere genetische Ausstattung, ein besseres Immunsystem (wobei beim Immunsystem zugegebenermaßen vieles wichtige erst nach der Geburt stattfindet). Du magst recht haben, daß es da einen Zusammenhang gibt. Aber sicher ist das absolut nicht. Es ist nicht selten, daß Kinder derselben Eltern verschiedene Anfälligkeiten für bestimmte Krankheiten haben. Genetische Krankheiten kommen auch nicht zwangsläufig bei allen Kindern vor. Es gibt halt Unterschiede und viele Einflüsse. Welches Spermium? Wie alt sind Vater und Mutter? Welche Belastungen waren ihre Körper vor der Zeugung, bzw. während der Schwangerschaft ausgesetzt? Hormonschwankungen usw. usw. Es lässt sich also schwerlich sagen, woran es nun genau liegt. Bei Zwillingen wäre das einfacher, aber wer experimentiert schon mit seinen Kindern? Verständlicherweise kein vernünftiger Mensch.
Detritus[/POST]']
Meine Meinung: in der heutigen Zeit in unserem Kulturkreis machen Impfungen nicht besonders viel Sinn. Ausser du hast Aktien der grossen Pharmakonzerne.Das ist allerdings Unsinn. Das zeigt uns doch grade der Ausbruch der Masern in NRW. Krankheiten können zurückkommen wenn sie nicht konsequent ausgerottet werden. Zudem ist in heutigen Zeiten eine Impfung gegen Hepatitis sehr angebracht. Bald wird es auch einige Impfstoffe gegen bestimmte Krebsarten geben.
Auch die Globalisierung (u.a. die des Tourismus) spricht für die Impfung. Krankheiten, die hier schon lange nicht mehr aufgetreten sind, kommen in vielen Ländern noch vor, in die man heute als Tourist oder aus beruflichen Gründen reist. Und diese Leute kommen ja auch hierher zurück. Migranten bringen Krankheiten mit. TBC war selten geworden in West- und Mitteleuropa. im Ostblock hingegen noch recht verbreitet. Durch die Migrationsbewegungen der Menschen ist es nun auch hier wieder häufiger. Man denke nur an all die Geschlechtskrankheiten die sich unsere Sextouristen so einfangen und hier verbreiten.
Man geht schon gewissenhaft vor. Impfungen gegen Krankheiten, die in einem bestimmten Zeitraum nicht mehr aufgetreten sind, werden weggelassen. Gegen Pocken wird man seit längeren nicht mehr geimpft, da sie als ausgestorben gelten. Eine der schlimmsten und ansteckendsten Krankheiten die man kennt. Was für ein unglaublicher Erfolg! Das Impfen ist wohl der größte Meilenstein der Medizingeschichte neben den Antibiotika. Beiden verdanken wir wohl neben der Hygiene den größten Anstieg bei der Lebenserwartung.

Haarmann
2006-07-10, 18:27:49
Alchemist

Auch das RKI weiss, dass man mit toten Viren impfen kann und der Geimpfte nen Schutz und aktive Viren aufbauen kann...
Das freut die mit dem geschwächten Immunsystem auch ungemein...

Mike1
2006-07-10, 18:40:17
ich hab panische angst vor spritzen und darum seit ich 10 bin keine spritze mehr bekommen. bis jetzt hab ichs überlebt :ugly: und wenn ich an irgendsonem zeuch abkratz isses mir auch egal :ucrazy3:
die menschheit hat mehrere tausen jahre ohne impfungen durchgestanden, warum sollten jetzt plötzlich alle tot umfallen?

jorge42
2006-07-10, 18:40:40
Es ist in der Tat ein kompliziertes Thema. Auch ich nehme nicht gern Medikamente ein. Aber die Medizin lernt ja auch dazu. Man weiss heute mehr über die Ursachen von Krankheiten als früher. So sind Magengeschwüre oftmals auf Bakterien zurückzuführen (Helicobacter pilori), also nimmt man neben Protonenpumpenblockern noch Antibiotika, womit die Heilungschancen vergrößert werden. Auch bei psychischen Erkrankungen scheint sich ja zu zeigen, daß manche Medikamente bei manchen Krankheiten potenter sind als eine Psychotherapie allein (z.B. Antidepressiva bei Angststörungen). Dennoch nimmt man Psychopharmaka sehr viel weniger gern, als man eine Therapie ohne Pillen machen.
ist ja nett, dass du hier mit fachwissen um dich greifst, die wenigsten dürften wissen was Protonenpumpenblockern sind (ich gehör auch dazu).
Ich finde es nett dass aber nicht alle Ärzte der selben Meinung sind wie du. Die Pharmaindustrie ist wie ich schon sagte nicht der Heilsbringer. Ich finde es schön, dass es mittlerweile auch Ärzte gibt, die andere Ansätze verfolgen. Auch wenn "so genannte Studien" belegen wollen, dass Homöpathie nicht wirkt/wirken kann, so zeigt sich allein an der Heilung des Patienten die Wirksamkeit. Ein 6 Monate altes Kind weiß nichts von Placebo. Man könte sagen, das war nicht die Homöpathie, klar aber dann könnte man sagen das war nicht das andere Medikament. Obwohl ich hier nur exemplarisch Homöpathie anspreche und icht darüber mit dir diskutieren möchte.
Wenn's aber nicht ohne funktioniert?
wer sagt das? Oh ja, da gibt es natürlhich etliche Studien und Statistiken, nur von wem bezahlt?
Vernünftige Ärzte tun das nicht.
es gibt nicht nur vernünftige Ärzte, leider können das viele Menschen nicht unterscheiden oder erkennen und glauben dem Gott in weiß eh alles. Glücklicherweise war der Onkel von Farma&Co. vorher da und hat sein Köfferchen mit Geld da gelassen.

Nun, Statistische Zusammenhänge geben die ersten Hinweise. Wo treten die Allergien auf, bei welchen Leuten, welche Besonderheite gibt es. Da gibt es sehr viele Koinzidenzen und wohl nur die wenigsten werden relevant sein. Daher ist es gefährlich Vermutungen anzustellen und bestimmte Dinge als potentiell gefährlich hinzustellen, auch wenn es nur eine statistische Auffälligkeit unter vielen gibt. Letztlich muß das jeder für sich entscheiden, könnte man meinen. Stimmt auch in gewissen Rahmen, dennoch entsteht hier dennoch eine Gefährdung der Allgemeinheit durch Angst, die bisher nicht begründet ist. Eine blöde Entscheidung die man da treffen muß.
Stimmt echt ne blöde Entscheidung, aber die muss nun mal getroffen werden.

Dafür gibt es den Kinderarzt des Vertrauens.
da gibt es eben sehr unterschiedliche Kategorien. Vom "Sofort-Medikamenten-Verschreiber" bis zum "ich-nehme-mir-erstmal-1-stunde-Zeit-um-das-Kind-kennenzulernen". Letztere ist mit bzgl. meines Kindes lieber. Und ja es gibt sie.

Richtig behämmert finde ich jedoch Leute, die zur ersten Impfung gehen, dann aber nicht die Folgeimpfungen mitmachen. Da nehmen sie ein Risiko für nichts in Kauf. Wie die Torfnasen, die ihr Antibiotikum nicht aufbrauchen.

full ACK.

Das mit dem Voodoo war auf die "unnatürlichen Substanzen" gemünzt. Ich weiss nicht, wie Du das gemeint hast. Wenn Du den Impfstoff, also die Proteine, oder abgetöteten Viren meinst, dann ist das vollkommener Quatsch. Was die Konservierungsmittel wie Quecksilber angeht: Ok, Quecksilber braucht man nicht in größeren Mengen im Körper. Die Mengen die man benutzt sind Studien zu Folge aber offenbar ungefährlich und schlicht notwendig um Verunreinigungen (die dann wirklich gefährlich werden können) zu vermeiden. Unnatürlich ist übrigens nichts.

NUll ACK. Unatürlich ist alles, was über unatürliche wege in den Körper gelangt. Inaktive Viren, Quecksilber (natürlcih nur in geringen Dosen) :biggrin:
Man schluckt natürlich das geringere Überl :hammer:So kann man es natürlich auch sehen.
Aber mich ärgert das immer wieder, weil das im Dunstkreis der Esoteriker, Vitalismustheoretikern usw. liegt. Uralte, längst widerlegte Theorien werden da als neue, tolle Erkenntnisse verkauft. Man macht mit dem Unwissen und Ängsten der Menschen jede Menge Geld und das finde ich verachtenswert.

schieb mich bitte nicht in diese Ecke, da bin ich weit von weg.

EDIT: Aber ich denke diese Diskussion führt nirgendwohin. Da ich kein Arzt mit Fachwissen in Molekularbiologie oder beim Bernhard-Nocht-Institut angestellt bin, fehlt mir das nötige Know-How um selbst wissenschaftliche Ergebnisse anbieten zu können. Du wirst mich nicht davon abhalten können der Pharmaindustrie (nicht der Medizin und dem Fortschritt i.A.) skeptisch gegenüber zu stehen. Ebenso wenig vertraue ich statistiken die zweifelshafter Herkunft sind(zweifelshaft, weil niemand sie überprüfen kann). Mit den Fachleuten (auch Ärzte gennant) bin ich auch vorsichtig, den Arzt seines Vertrauens zu finden ist bei der Masse an Pfuschern (sorry etws hart, aber ich habe da so meine Erfahrung) nicht so einfach. Da kann man glücklich sein, wenn man jemanden findet den man vertrauen kann (nicht die Voodoopriesterin um die Ecke) sondern der allgemeinmediziner, der sich auch mal zeit nimmt (trotz steigender Kosten und sinkender Einnahmen) und nicht gleich als Kinderschäner verdammt, weil man sein Kind nicht im 6ten Lebensmonat mit einer 6fach Diptherie, tetanus, mumps, masern, hep, polio impfung zu dröhnen möchte. Leider auch häufig genug erlebt.

Black-Scorpion
2006-07-10, 18:45:11
Nur mal ein kleiner Denkansatz.
In der DDR bestand Impfpflicht und Allergien oder änliches waren weit weniger verbreitet wie heute.
Die Zunahme an Allergien und anderen müssen nichts mit den Impfungen zu tun haben.
Aber was einige Eltern mit ihren Kindern veranstalten grenzt für mich schon an Körperverletzung.
Wie kann man nur so Blöd sein und seine Kinder auf sogenannte Masernpartys schleppen nur damit sich die Kinder gegenseitig anstecken?

jorge42
2006-07-10, 18:55:10
Anonym_001[/POST]']Nur mal ein kleiner Denkansatz.
In der DDR bestand Impfpflicht und Allergien oder änliches waren weit weniger verbreitet wie heute.
Die Zunahme an Allergien und anderen müssen nichts mit den Impfungen zu tun haben.
Aber was einige Eltern mit ihren Kindern veranstalten grenzt für mich schon an Körperverletzung.
Wie kann man nur so Blöd sein und seine Kinder auf sogenannte Masernpartys schleppen nur damit sich die Kinder gegenseitig anstecken?

das mit den Party, war in den 70er auch in, bzw. wurde das nicht kranke Kind zum kranken ins bett gesteckt, damit es sich auch ansteckt, dann "hat mans hinter sich gebracht".

Finde ich auch unverantwortlich. Normale Schnupfen kann man bei Kindern nicht vermeiden, aber ich verbitte mir Besuche von leuten die vegrippte Kinder oder sonstige Kinderkrankheiten mitbringen.

Alchemist
2006-07-11, 07:33:11
Mike1[/POST]']ich hab panische angst vor spritzen und darum seit ich 10 bin keine spritze mehr bekommen. bis jetzt hab ichs überlebt :ugly: und wenn ich an irgendsonem zeuch abkratz isses mir auch egal :ucrazy3:Na dann...
Mike1[/POST]']
die menschheit hat mehrere tausen jahre ohne impfungen durchgestanden, warum sollten jetzt plötzlich alle tot umfallen?Was die Menschheit so alles überlebt hat. Epedemien hat sie überlebt bei denen Millionen starben. Ist trotzdem keine schöne Sache, wenn die eigene Familie oder der Freundeskreis wegstirbt. Die Menschheit würde wahrscheinlich auch einen Atomkrieg überleben. Nicht viele Menschen, aber dennoch wohl genug um die Art zu erhalten.
Impfstoffe haben u.a. die Kindersterblichkeit massiv gesenkt.

Mike1
2006-07-11, 12:38:31
Alchemist[/POST]']Na dann...
Was die Menschheit so alles überlebt hat. Epedemien hat sie überlebt bei denen Millionen starben. Ist trotzdem keine schöne Sache, wenn die eigene Familie oder der Freundeskreis wegstirbt. Die Menschheit würde wahrscheinlich auch einen Atomkrieg überleben. Nicht viele Menschen, aber dennoch wohl genug um die Art zu erhalten.
Impfstoffe haben u.a. die Kindersterblichkeit massiv gesenkt.
den erfolg sieht man ja: treibhauseffekt....

Alchemist
2006-07-11, 13:01:25
jorge42[/POST]']ist ja nett, dass du hier mit fachwissen um dich greifst, die wenigsten dürften wissen was Protonenpumpenblockern sind (ich gehör auch dazu).Oh, sorry. Kurz und knapp gesagt: Sie hemmen die Produktion der Magensäure, so daß der Magen nicht weiter geschädigt wird, bzw. Sodbrennen unterbunden werden kann.
jorge42[/POST]']
Ich finde es nett dass aber nicht alle Ärzte der selben Meinung sind wie du. Die Pharmaindustrie ist wie ich schon sagte nicht der Heilsbringer. Ich finde es schön, dass es mittlerweile auch Ärzte gibt, die andere Ansätze verfolgen. Auch wenn "so genannte Studien" belegen wollen, dass Homöpathie nicht wirkt/wirken kann, so zeigt sich allein an der Heilung des Patienten die Wirksamkeit. Ein 6 Monate altes Kind weiß nichts von Placebo. Man könte sagen, das war nicht die Homöpathie, klar aber dann könnte man sagen das war nicht das andere Medikament. Obwohl ich hier nur exemplarisch Homöpathie anspreche und icht darüber mit dir diskutieren möchte.Das bringt auch nichts. Nach allem was wir wissen kann Homöopathie nicht besser wirken als Placebos, weil kein Wirkstoff enthalten ist.
jorge42[/POST]']
wer sagt das? Oh ja, da gibt es natürlhich etliche Studien und Statistiken, nur von wem bezahlt?Die Erfahrung? Studien? Ok, Studien sind in der Regel gekauft, um Deinem Weltbild zu entsprechen. Aber es wird wohl auch welche geben, die nicht gekauft sind. Die kriegen wir nicht zu Gesicht? Naja.
jorge42[/POST]']
es gibt nicht nur vernünftige Ärzte, leider können das viele Menschen nicht unterscheiden oder erkennen und glauben dem Gott in weiß eh alles. Glücklicherweise war der Onkel von Farma&Co. vorher da und hat sein Köfferchen mit Geld da gelassen.Nun, schwarze Schafe hast du überall. Das ist kaum zu vermeiden. Als Laien stehen wir da dann natürlich blöd da und wer rennt schon immer zu verschiedenen Ärzten um andere Meinungen einzuholen und welche Krankenkasse macht das auf Dauer mit? Ein Arzt der erklärt und sich Zeit nimmt ist wohl schon mal ein gutes Zeichen, aber bietet sicherlich keine echte Sicherheit.
jorge42[/POST]']Stimmt echt ne blöde Entscheidung, aber die muss nun mal getroffen werden.So ist das mit den Entscheidungen. Die wenigsten sind einfach zu treffen. Und immer ist der Zweifel im Hinterkopf. Es gibt nunmal keine Sicherheit im Leben. Es gibt immer Chancen und Wahrscheinlichkeiten, die man meist nicht einmal kennt. Tja, so lässt uns der liebe Gott hier ratlos zurück.

jorge42[/POST]']
da gibt es eben sehr unterschiedliche Kategorien. Vom "Sofort-Medikamenten-Verschreiber" bis zum "ich-nehme-mir-erstmal-1-stunde-Zeit-um-das-Kind-kennenzulernen". Letztere ist mit bzgl. meines Kindes lieber. Und ja es gibt sie.Natürlich schätzt man jene die sich Zeit nehmen. Andererseits hat ein Arzt ja auch eine gewisse Erfahrung, so daß auch eine schnell gestellte Diagnose nicht unbedingt besser ist, als eine die sich in einem längeren Gespräch entwickelt. Natürlich fühlt man sich als Patient sehr viel besser, wenn der Arzt sich Zeit nimmt. Ich bevorzuge auch das ausführliche Gespräch.
jorge42[/POST]']
NUll ACK. Unatürlich ist alles, was über unatürliche wege in den Körper gelangt.Ahso meinst Du das. Hepatitis B gelangt auch über das Blut/Gewebe in den Körper, Tetanus ebenso. Schluckimpfung...
jorge42[/POST]']
Inaktive Viren, Quecksilber (natürlcih nur in geringen Dosen) :biggrin:
Man schluckt natürlich das geringere Überl :hammer:So kann man es natürlich auch sehen.Natürlich. Inaktive Viren, bzw. deren Bestandteile sind natürlich das geringere Übel als aktive Viren. Letztere bringen einen schon mal um, erstere so gut wie nie. Was man so an Giften und Schwermetallen über die Nahrung, Luft, Wasser und andere Wegen aufnimmt dürfte deutlich mehr sein, als als Konservierungsstoff in so einer Spritze ist.

jorge42[/POST]']
schieb mich bitte nicht in diese Ecke, da bin ich weit von weg.Gut.
jorge42[/POST]']
EDIT: Aber ich denke diese Diskussion führt nirgendwohin. Da ich kein Arzt mit Fachwissen in Molekularbiologie oder beim Bernhard-Nocht-Institut angestellt bin, fehlt mir das nötige Know-How um selbst wissenschaftliche Ergebnisse anbieten zu können. Du wirst mich nicht davon abhalten können der Pharmaindustrie (nicht der Medizin und dem Fortschritt i.A.) skeptisch gegenüber zu stehen. Ebenso wenig vertraue ich statistiken die zweifelshafter Herkunft sind(zweifelshaft, weil niemand sie überprüfen kann). Mit den Fachleuten (auch Ärzte gennant) bin ich auch vorsichtig, den Arzt seines Vertrauens zu finden ist bei der Masse an Pfuschern (sorry etws hart, aber ich habe da so meine Erfahrung) nicht so einfach. Da kann man glücklich sein, wenn man jemanden findet den man vertrauen kann (nicht die Voodoopriesterin um die Ecke) sondern der allgemeinmediziner, der sich auch mal zeit nimmt (trotz steigender Kosten und sinkender Einnahmen) und nicht gleich als Kinderschäner verdammt, weil man sein Kind nicht im 6ten Lebensmonat mit einer 6fach Diptherie, tetanus, mumps, masern, hep, polio impfung zu dröhnen möchte. Leider auch häufig genug erlebt.In Ordnung. Sich mit Quellen zu beschiessen bringt eh nichts und dafür sind wir beide nicht kompetent genug, um deren Inhalt wirklich beurteilen zu können (ich zumindest nicht).

Alchemist
2006-07-11, 13:11:09
Mike1[/POST]']den erfolg sieht man ja: treibhauseffekt....Umsonst gibt es nichts. In die Zukunft sehen kann niemand. Dennoch versuchen wir verständlicherweise Leiden zu mindern, Krankheiten zu heilen, unser Leben reicher und angenehmer zu machen. Ansonsten könnten wir uns natürlich zur Verhinderung des Treibhauseffektes und anderer Probleme entschließen 50% der Weltbevölkerung umzubringen, indem wir ihnen z.B. bestimmte Produkte verweigern (Dünger, Nahrungsmittel, Medizin). Tja, was wenn wir beide dann zu denen gehören?