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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : CMOS löschen beim A7V133C


Wolfram
2001-08-10, 12:31:29
Hallo Leute,

ich hab hier Mist gebaut mit meiner Kummerkiste (Asus A7V133C). Und zwar (tataaa) natürlich beim Übertakten *ocl*.
Nachdem mein TBird 1333 anstandslos mit FSB 145 auf 1450 lief, hab ich´s mal über den Multiplikator versucht. 11x133=1466 ging problemlos, also probierte ich 1533.

Und siehe da: Beim Reboot gab der Rechner einen langen BIOS-Piepston von sich und schaltete ab. Das tut er immer noch. Ich hab versucht, das CMOS zu löschen, indem ich die Batterie für eine Stunde rausgenommen und die entsprechenden Lötpunkte kurzgeschlossen habe (hallo Asus, ist ein Jumper eigentlich sooo teuer?). Nichts.

Ein einzige langer BIOS-Pieper soll ja auf ein Speicherproblem hinweisen (bei obigem Ablauf IMHO unwahrscheinlich). Trotzdem mal mit den beiden SDRAM-Riegeln herumprobiert (nur 1 Riegel in der 1.Bank). Ein einziges Mal ging der Rechner nicht wieder aus, das BIOS meldete sich aber ebenfalls nicht. Ansonsten wie oben beschrieben: Ein, langer Piepston, aus...

Wie kann ich das CMOS _zuverlässig_ löschen? Oder ist mir der Athlon evtl. abgeraucht?

Für jede Hilfe dankbar,
Wolfram

Zitrone
2001-08-10, 12:34:29
Zum Löschen des CMOS muss der ATX-Stecker vom Board getrennt werden !!!

Mit Schrauberzieher (oder was auch immer) die Kontakte kurzschliessen...

Wolfram
2001-08-10, 12:37:03
Hallo Zitrone,

das ging ja mit Überlichgeschwindigkeit...
Reicht es nicht den Netzstecker zu ziehen ?

Zitrone
2001-08-10, 12:40:04
Ich musste es erst einmal tun...und hatte dabei den Stecker runter...einfach mal probieren

War allerdings kein Board vom World's Mobo-Manufactor No.1 ;)

Thowe
2001-08-10, 12:52:47
Sollte reichen den Netzstecker zu ziehen

Wolfram
2001-08-10, 13:00:40
Originally posted by Zitrone
War allerdings kein Board vom World's Mobo-Manufactor No.1 ;)

Klingt da möglicherweise eine Spur von Sarkasmus mit? ;)
(Hab in dem von Dir weiter unten angezettelten Poll auch für das von mir eingesetzte Board gevotet... und siehe, ich war nicht der einzige.)

Hab´s gerade nochmal probiert... nix. Gleiche Symptome. Kann es sein, daß das Löschen des CMOS über die Lötstellen nicht richtig funktiert? Wie geht´s sonst?

ow
2001-08-10, 13:26:27
AMD hat doch einen festen Multi, der nur durch Manipulation geaendert werden kann (L1-Bruecken oder so??).

Also: Manipulation rueckgaengig machen, dann sollte der AMD mit dem Default-Multi starten.

Wolfram
2001-08-10, 13:34:26
Ich hab offenbar einen ungelockten erwischt :). Jedenfalls startete er mit per BIOS eingestellten 11x133=1466 Mhz ohne Probleme.

Wolfram
2001-08-10, 14:06:15
Problem gelöst. Es war offenbar der CPU-Fan-Check im BIOS (den ich meines Wissens zwar nicht eingeschaltet hatte, und der per default abgeschaltet ist, aber bei diesem Board kann man sich ja auf nix verlassen).

Ich hab den (langsamdrehenden, 2200rpm) 8cm-YS-Tech-Lüfter, der die CPU kühlt, an einen anderen Lüfteranschluß geklemmt und die mit meinem Billigkühlkörper gelieferten 4600rpm-Sirene (na ja, nicht allzu laut) wieder an den CPU-Lüfteranschluß geklemmt- das System bootete prompt.

Noch ein Wort zum CMOS: Die Sache mit dem Fan-Check hat sich die Kiste offenbar gemerkt, die Systemzeit aber vergessen... komisch???.

Und zum Overclocking: Mit diesem Kühler/Lüfter komm ich offenbar nicht über ~1450/1466 Mhz hinaus- bei 1533 hängt sich die Kiste zum Windows-Start auf. Na, dann werd ich mal bei 10x145=1450 bei 2-2-2 Speichertiming bleiben...

Danke für Eure Mühen!

Wolfram