Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hoffnungsschimmer für den Frieden?
SuperHoschi
2006-09-19, 14:49:58
Gerade lese ich diese Nachricht auf Spiegel.de:
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http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,437798,00.html
Im Streit über die Islam-Äußerungen des Papstes hat Irans Präsident Ahmadinedschad die Klarstellung von Benedikt XVI. akzeptiert. Er schlug damit einen anderen Ton als Irans geistliches Oberhaupt Ajatollah Chamenei an. US-Präsident Bush bezeichnete das Bedauern des Heiligen Vaters als aufrichtig.
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Könnte diese versöhnliche Geste des Papstes und die Annahme durch
den Präsidenten des Irans endlich wieder etwas Entspannung bringen?
Sogar Bush macht mit und spielt den "Guten", worauf ich weniger gebe
als auf die Reaktion von Ahmadinedschad.
Ich würde mir ja wünschen, daß die Glaubensführer einen Schritt
aufeinander zugehen würden um damit den Menschen wieder
näher zum friedlichen Miteinander führen würden.
lg
SuperHoschi
alkorithmus
2006-09-19, 14:52:35
Der Papst kommt aus Deutschland.
Und wie der iranische Präsident zu Deutschland steht dürfte Jedem klar sein.
SuperHoschi
2006-09-19, 16:32:42
Ja schon, nur jede Stimme die nicht in den Hasschor einstimmt
ist quasi schon ein Gewinn.
Seine Fehler zuzugeben und sich zu entschuldigen ist schon ein
Zeichen von Größe, hoffentlich wirkt das etwas in die Betonköpfe ein.
lg
SuperHoschi
FeuerHoden
2006-09-25, 20:23:18
Es wird in gewissen Regionen noch lange keinen Frieden geben weil die Unruhe gewissen Gruppen immer Vorteile bietet.
SuperHoschi
2006-09-26, 12:00:19
Kleine Scharmützel wirds immer geben, aber die so genannten
großen Religionskriege hoffentlich nicht mehr, die Kreuzzüge
waren schon schlimm genug.
Monger
2006-09-26, 12:18:28
Ahmadinedschad versteht es hervorragend, zu taktieren. In der letzten UN Tagung hat er ja auch vielen Honig ums Maul geschmiert. Hier und dort ein Lob, dann und wann wieder eine überdramatisierte Aussage - er bewegt sich sehr geschickt zwischen böser Bube und Musterknabe hin und her.
Wo diese Scharade hin führen soll, weiß wohl keiner so recht, aber clever ist der Mann schon.
Btw, was hat dieser Thread im ReWi Forum verloren?
Dusauber
2006-09-28, 21:01:41
Der Wolf im Schafsfell hält sich für den neuen Messias, und glaubt, das nur wenn alle Welt an Allah und seinen Prophet Mohammed glaubt, also wir alle Muslems werden, es den lang ersehnten Weltfrieden gibt. :|
Hier nochmal ein Zitat aus Ahmadinejads Brief an Bush:Zunehmend erkennen wir, dass Menschen weltweit sich zusammentun in Richtung auf einen Anziehungspunkt - Gott den Allmächtigen. Zweifelsohne durch den Glauben an Gott und die Schriften der Propheten werden die Menschen ihre Probleme in Griff bekommen. Mein Frage an Sie lautet: ”Möchten Sie nicht dabei sein?”
Herr Präsident,
ob wir wollen oder nicht, die Welt wird zum Glauben an den Allmächtigen hingezogen, und die Gerechtigkeit und der Wille Gottes werden über alles den Sieg davon tragen.
Und der Friede sei mit denen, die der Rechtleitung folgen
Mahmood Ahmadinejad
Präsident der Islamischen Republik Iran
Btw, was hat dieser Thread im ReWi Forum verloren?Weil's im Islam keine Politik ohne Religion gibt.
Telema
2006-09-29, 03:22:37
Ahmadinedschad war zu diesem Zeitpunkt als er das gesagt hatte in Venezuela. Wo es einen recht hohen Anteil an Katholiken gibt. Wäre woll kaum toll angekommen bei denen unten. Ausserdem will er Venezuela auf seine Seite bekommen weil es Reich an Öl ist und die Amis auch net so recht mag
Cyphermaster
2006-09-29, 12:05:52
Der Wolf im Schafsfell hält sich für den neuen Messias, und glaubt, das nur wenn alle Welt an Allah und seinen Prophet Mohammed glaubt, also wir alle Muslems werden, es den lang ersehnten Weltfrieden gibt. :|
Hier nochmal ein Zitat aus Ahmadinejads Brief an Bush:Nur mal angemerkt:
- dort steht DIE Propheten, nicht DER Prophet. Jesus wird von den Muslimen auch unter dem Status "Prophet" akzeptiert...
- "Gott, der Allmächtige" ist nicht zwingend islamisch. Der Glaube an einen einzigen Gott kommt in vielen Religionen vor.
Kurz: Insgesamt eine überraschend religions-neutrale Rede! Wundert mich nicht, denn der Einfluß der Mullahs schmälert den des Machtmenschen Ahmadinedschad...
Weil's im Islam keine Politik ohne Religion gibt.Religion und Politik sind auch im Islam trennbar. Der Anspruch der Religion auf ALLES im Leben wird nur unterschiedlich interpretiert - genau wie es ja auch den Gedanken des christlichen/jüdischen Religionsstaates gab/gibt. Diese -imho notwendige- Trennung von Gesellschaft und Religion(en) existierte bei uns auch lange nicht, und ist auch jetzt noch nicht komplett offen. Auch wir haben noch den rein christlichen Gottesbezug in manchen säkularen Dingen verankert.
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