Undertaker
2007-01-13, 16:03:18
Bitte in die User-HW Tests verschieben!
Hallo
Heute gibt es mal wieder einen kleinen Usertest von mir, diesmal zu meinem neuen Uni-Notebook Acer TravelMate 2482NWXMi.
1. Entscheidungsfindung
Seit einigen Wochen habe ich bereits überlegt, ob nicht der Kauf eines Laptops zur sinnvolleren Nutzung von Freistunden an der Uni erwägenswert wäre. Ein solches Gerät, welches nuneinmal den ganzen Tag über den Campus getragen werden muss, sollte deshalb problemlos in meinen Rucksack passen und auch vom Gewicht längere Zeit erträglich sein.
Nach einigen Recherchen im Netz und Begutachtung der erhältlichen Displaygrößen in den üblichen Elektronikmärkten fiel die Wahl recht schnell auf ein 14" Widescreendisplay, welches in meinen Augen einen optimalen Kompromiss aus Größe, Auflösung (ich kenne kein Gerät, das weniger als 1280x800 bietet) und Gewicht des resultierenden Notebooks bietet; das Widescreenformat erleichtert desweiteren die Aufstellung auf den schmalen Hörsaal-Bänken.
Preislich wollte ich nur so viel wie nötig ausgeben, die Leistungsanforderungen waren durch den erwähnten Verwendungszweck auf ein Minimum begrenzt (XP-tauglich, d.h. 512MB Ram und eine Intel- oder AMD-CPU)
Ein Blick in die sortierte Preisliste bei Geizhals brachte dann schnell mein Wunschgerät hervor:
http://geizhals.at/deutschland/?cat=nb14&sort=p
2. Ausstattung
- Celeron-M 420, 1600MHz, 1MB L2 (Yonah-Kern), 533MHz FSB
- 512MB RAM, DDR2-533 4-4-4-12
- Intel i940GML, Centrino 3 Platform, WLAN von Acer
- GMA950 Grafik (4 Pixelpipelines, 1 TMU, 1 Vertex Shader, 4 Pixelshader (v2.0))
- 60GB HDD (Toshiba MK6034GAX, IDE, 8MB, 5400U/min)
- DVD+/-RW Duallayer und DVD-RAM (Philips)
- 14,1" WXGA (1280x800) 16:10 TFT, matt
- Li-Ionen Akku, 44Wh
- Linpus Linux
Anschlüsse:
- Cardreader (SD/MMC/MS/MS Pro/xD)
- VGA
- S-Video
- 10/100Mbps LAN
- 802.11b/g WLAN
- 56k Modem
- 3x USB 2.0
- PCMCIA
- 3x Klinke, belegbar mit Kopfhörer, Mic, Line-in/Line-out, SPDIF
3. Äußere Eigenschaften, Verarbeitung und Inbetriebnahme
Der Laptop besitzt Abmessungen von 25x34x3,5cm und ein Gewicht von 2,4kg, ohne Akku etwa 2,1kg (Schätzung). Außer Netz- und Modemkabel sowie der Treiber-CD ist kein weiteres Zubehör vorhanden, ich habe allerdings auch nichts vermisst. Der Akku, vorbildlicherweise bereits geladen (Li-Ionen Akkus sollten nie im leeren Zustand gelagert werden), lässt sich mit nur einem Handgriff schnell und sicher montieren. Das Gehäuse besteht aus recht ordentlich anmutendem Plastik in den üblichen Farben schwarz/silber, Spaltmaße und die allgemeine Verarbeitung wären auch höheren Preisklassen noch angemessen. Leider kommt mir das Gehäuse, speziell aber das Display nicht besonders verwindungssteif vor, man sollte deshalb besonders beim Transport im Rucksack darauf achten, das das Gerät gut liegt und nicht durch den Rücken oder andere Gegenstände verbogen wird. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Laufwerksschublade, die Mechanik wirkt sehr klapprig und sollte vorsichtig behandelt werden.
Die erste Inbetriebnahme gelang problemlos, nach einem kurzen, aber recht lauten aufheulen des Lüfters arbeitete der Laptop ersteinmal lautlos. Mit dem installierten Linpus Linux, anscheinend ohne grafische Oberfläche, konnte ich nichts anfangen, es wurde mit Windows XP SP2 ersetzt. Acer hat alle notwendigen Treiber mitgeliefert, nach etwa einer Stunde war das System komplett betriebsbereit und alle Treiber und notwendige Software installiert. Die Tastatur ist leicht geschwungen und besitzt einen sehr guten Anschlag, die Tasten sind mit 19mm Kantenlängen angenehm groß. Im Gegensatz zu vielen teureren Geräten die ich kenne, biegt sich die Tastatur beim tippen auch nicht durch.
4. Das Display
Ein 14,1" Widescreen mit 1280x800 ohne spiegelnde Glasscheibe entsprach genau dem was ich wollte. Als Desktop-Monitor müsste ich es allerdings mit einem glatten "mangelhaft" bewerten, im Notebook ist es immerhin noch "befriedigend". Blickwinkel nach oben oder unten gibt es praktisch keine, auf einem schwarzen Hintergrund kann man selbst bei senkrechter Betrachtung eine Aufhellung nach unten sowie eine Verdunkelung nach oben feststellen. Bei hellen oder farbigen Inhalten fällt dies nicht auf, aber man sollte den Neigungswinkel exakt justieren, ansonsten erkennt man schnell gar nichts mehr; bei einer ansonsten recht guten Ausleuchtung ist dies doch etwas ärgerlich. Seitlich kann man ab etwa 45° Blickwinkel nach rechts oder links deutliche Veränderungen warnehmen, dies stört aber verständlicherweise eher weniger. Die Helligkeit lässt sich in 15 Stufen regeln, könnte aber vorallem im Netzbetrieb gerne höher sein - dank Entspiegelung ist aber auch draußen noch vernünftiges arbeiten möglich. Wenn bei einer solchen "Schreibmaschine" auch eher unwichtig, sollte man doch die recht hohen Schaltzeiten des Displays erwähnen - mit Hilfe des Programms "Pixperan" habe ich etwa 25-30ms ermittelt. Farben wirken aufgrund der niedrigen Helligkeit zwar etwas blass, sind aber recht natürlich. Ansonsten bin ich mit der Darstellung, eine entsprechende Sitzposition vorausgesetzt, aber ganz zufrieden, viel mehr muss bei einem solchen Gerät nicht haben. Keine Pixelfehler.
5. Systemleistung
Die verbaute Toshiba-Festplatte gehört zu den schnelleren ihrer Art, nur die im Vergleich zu 7200U/min Desktopplatten deutlich höhere Zugriffszeit fällt vorallem anfangs etwas störend auf. Der Celeron M ist eine richtig gute CPU, welche in etwa im Bereich A64 2800+/P4 2,8GHz/AXP 3200+ einzuordnen ist. Aktuell muss dieser noch mit einem Single-Channel Interface auskommen, eine Aufrüstung auf 2x512MB ist allerdings vorgesehen und sollte nocheinmal einiges an Leistung bringen. USB und LAN Port (PCI-E angebunden) liefern brauchbare Übertragungsraten, auch das Acer-WLAN muss sich mit >2MB/s und guter Reichweite nicht hinter "richtigen" Intel-Lösungen verstecken.
6. Grafikleistung
Auch wenn nicht dafür vorgesehen, habe ich das Notebook einigen 3D-Tests unterzogen. Mit etwa 4000 Punkten im 3D-Mark2001 liegt der GMA950 nur auf Geforce2 Niveau, die deutlich höhere Shaderleistung lässt den Chip aber auch bei etwas aktuelleren Spielen noch ganz gut dastehen: Half-Life 2 läuft in 800x600 und mittleren Details schon halbwegs spielbar, Generals und Warcraft 3 sogar in 1024x768 - mit doppelter Speicherbandbreite denke ich, dass man mit dem Chip einige alte Perlen recht ordentlich wird spielen können.
7. Mobilität und Lautstärke
14" empfinde ich als das Maximum, welches noch problemlos transportabel ist. Daneben ist natürlich auch noch die Akkulaufzeit von Bedeutung, welche ich in den vergangenen Tagen ausführlich getestet habe:
Tätigkeit_______________________Laufzeit
Idle____________________________~3,5h
Office (Word, PDF)________________~3h
sonstiges Arbeiten (~25% CPU-Last)~2,5h
Das Display befand sich dabei durchgängig auf niedrister Helligkeit, was im Vergleich zur maximalen etwa 15min Laufzeit bringt, aber in den meisten Fällen völlig ausreicht. Es könnte wohl noch ein wenig mehr sein, wenn der Celeron M die üblichen Stromspartechniken beherrschen würde, welche ihm aber komplett fehlen - ich bin noch am nachforschen, ob man hier per Software wie RM-Clock etwas erreichen kann, dass scheint im Augenblick aber eher unwahrscheinlich. Theoretisch sollte sich auch jede Core Solo/Duo CPU verbauen lassen, wobei man hier natürlich den maximalen Stromverbrauch und die Kühlungsmöglichkeiten im Auge behalten muss.
Ein komplett leerer Akku lässt sich im Betriebt in etwa 3 Stunden wieder aufladen, bei ausgeschaltetem Gerät sollte dies noch etwas schneller gehen. Die Lautstärke rührt von einem einzigen verbauten Lüfter her, welcher im Idle etwa zu 20% der Zeit, unter Last dauerhaft läuft. Der erreichte Lärmpegel ist noch in einem erträglichen Bereich, ich würde auf einen Radiallüfter mit etwa 1500-2000U/min tippen - das ginge bei der vergleichsweise geringen Abwärme auch besser.
8. Fazit
Nun, kann man für 500€ einen brauchbaren Laptop der 14"-Klasse erwerben? Eindeutig JA. Gewisse Einschränkungen verstehen sich da von selber: Das Display liegt noch unter dem Niveau schlechter Desktopmonitore, vorallem was die Blickwinkel betrifft. Wirklich gute Akkulaufzeiten >3h auch bei intensiverem Arbeiten kann man mit einem Celeron M nicht erreichen. Die Onboardgrafik reicht für ein älteres Spielchen zwischendurch, mehr aber auch nicht. Man erhält ein ordentlich verarbeitetes, kompaktes Gerät mit ansprechender Rechenleisung zu einem Preis, den sich jeder Student leisten können sollte - und damit genau das was ich wollte.
MfG Undertaker
Anhänge:
Bild von Geizhals:
http://geizhals.at/img/pix/228638.jpg
Front/rechts:
http://img401.imageshack.us/img401/6781/vr1wz0.th.jpg (http://img401.imageshack.us/my.php?image=vr1wz0.jpg)
Rückseite/links:
http://img401.imageshack.us/img401/7366/hl1hk9.th.jpg (http://img401.imageshack.us/my.php?image=hl1hk9.jpg)
Offen:
http://img411.imageshack.us/img411/3150/fr1pr9.th.jpg (http://img411.imageshack.us/my.php?image=fr1pr9.jpg)
Bildqualität gerade:
http://img404.imageshack.us/img404/4838/ff1rw6.th.jpg (http://img404.imageshack.us/my.php?image=ff1rw6.jpg)
Von oben:
http://img175.imageshack.us/img175/6302/ffo1qo0.th.jpg (http://img175.imageshack.us/my.php?image=ffo1qo0.jpg)
Von unten:
http://img401.imageshack.us/img401/5471/ffu1bm1.th.jpg (http://img401.imageshack.us/my.php?image=ffu1bm1.jpg)
Seitlich:
http://img245.imageshack.us/img245/1158/ffs1bc9.th.jpg (http://img245.imageshack.us/my.php?image=ffs1bc9.jpg)
Das etwas klapprige Laufwerk:
http://img245.imageshack.us/img245/7662/lw1ag0.th.jpg (http://img245.imageshack.us/my.php?image=lw1ag0.jpg)
Bildvergleich mit meinem Dell-TFT:
http://img260.imageshack.us/img260/8520/vsdell1cw3.th.jpg (http://img260.imageshack.us/my.php?image=vsdell1cw3.jpg)
Hallo
Heute gibt es mal wieder einen kleinen Usertest von mir, diesmal zu meinem neuen Uni-Notebook Acer TravelMate 2482NWXMi.
1. Entscheidungsfindung
Seit einigen Wochen habe ich bereits überlegt, ob nicht der Kauf eines Laptops zur sinnvolleren Nutzung von Freistunden an der Uni erwägenswert wäre. Ein solches Gerät, welches nuneinmal den ganzen Tag über den Campus getragen werden muss, sollte deshalb problemlos in meinen Rucksack passen und auch vom Gewicht längere Zeit erträglich sein.
Nach einigen Recherchen im Netz und Begutachtung der erhältlichen Displaygrößen in den üblichen Elektronikmärkten fiel die Wahl recht schnell auf ein 14" Widescreendisplay, welches in meinen Augen einen optimalen Kompromiss aus Größe, Auflösung (ich kenne kein Gerät, das weniger als 1280x800 bietet) und Gewicht des resultierenden Notebooks bietet; das Widescreenformat erleichtert desweiteren die Aufstellung auf den schmalen Hörsaal-Bänken.
Preislich wollte ich nur so viel wie nötig ausgeben, die Leistungsanforderungen waren durch den erwähnten Verwendungszweck auf ein Minimum begrenzt (XP-tauglich, d.h. 512MB Ram und eine Intel- oder AMD-CPU)
Ein Blick in die sortierte Preisliste bei Geizhals brachte dann schnell mein Wunschgerät hervor:
http://geizhals.at/deutschland/?cat=nb14&sort=p
2. Ausstattung
- Celeron-M 420, 1600MHz, 1MB L2 (Yonah-Kern), 533MHz FSB
- 512MB RAM, DDR2-533 4-4-4-12
- Intel i940GML, Centrino 3 Platform, WLAN von Acer
- GMA950 Grafik (4 Pixelpipelines, 1 TMU, 1 Vertex Shader, 4 Pixelshader (v2.0))
- 60GB HDD (Toshiba MK6034GAX, IDE, 8MB, 5400U/min)
- DVD+/-RW Duallayer und DVD-RAM (Philips)
- 14,1" WXGA (1280x800) 16:10 TFT, matt
- Li-Ionen Akku, 44Wh
- Linpus Linux
Anschlüsse:
- Cardreader (SD/MMC/MS/MS Pro/xD)
- VGA
- S-Video
- 10/100Mbps LAN
- 802.11b/g WLAN
- 56k Modem
- 3x USB 2.0
- PCMCIA
- 3x Klinke, belegbar mit Kopfhörer, Mic, Line-in/Line-out, SPDIF
3. Äußere Eigenschaften, Verarbeitung und Inbetriebnahme
Der Laptop besitzt Abmessungen von 25x34x3,5cm und ein Gewicht von 2,4kg, ohne Akku etwa 2,1kg (Schätzung). Außer Netz- und Modemkabel sowie der Treiber-CD ist kein weiteres Zubehör vorhanden, ich habe allerdings auch nichts vermisst. Der Akku, vorbildlicherweise bereits geladen (Li-Ionen Akkus sollten nie im leeren Zustand gelagert werden), lässt sich mit nur einem Handgriff schnell und sicher montieren. Das Gehäuse besteht aus recht ordentlich anmutendem Plastik in den üblichen Farben schwarz/silber, Spaltmaße und die allgemeine Verarbeitung wären auch höheren Preisklassen noch angemessen. Leider kommt mir das Gehäuse, speziell aber das Display nicht besonders verwindungssteif vor, man sollte deshalb besonders beim Transport im Rucksack darauf achten, das das Gerät gut liegt und nicht durch den Rücken oder andere Gegenstände verbogen wird. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Laufwerksschublade, die Mechanik wirkt sehr klapprig und sollte vorsichtig behandelt werden.
Die erste Inbetriebnahme gelang problemlos, nach einem kurzen, aber recht lauten aufheulen des Lüfters arbeitete der Laptop ersteinmal lautlos. Mit dem installierten Linpus Linux, anscheinend ohne grafische Oberfläche, konnte ich nichts anfangen, es wurde mit Windows XP SP2 ersetzt. Acer hat alle notwendigen Treiber mitgeliefert, nach etwa einer Stunde war das System komplett betriebsbereit und alle Treiber und notwendige Software installiert. Die Tastatur ist leicht geschwungen und besitzt einen sehr guten Anschlag, die Tasten sind mit 19mm Kantenlängen angenehm groß. Im Gegensatz zu vielen teureren Geräten die ich kenne, biegt sich die Tastatur beim tippen auch nicht durch.
4. Das Display
Ein 14,1" Widescreen mit 1280x800 ohne spiegelnde Glasscheibe entsprach genau dem was ich wollte. Als Desktop-Monitor müsste ich es allerdings mit einem glatten "mangelhaft" bewerten, im Notebook ist es immerhin noch "befriedigend". Blickwinkel nach oben oder unten gibt es praktisch keine, auf einem schwarzen Hintergrund kann man selbst bei senkrechter Betrachtung eine Aufhellung nach unten sowie eine Verdunkelung nach oben feststellen. Bei hellen oder farbigen Inhalten fällt dies nicht auf, aber man sollte den Neigungswinkel exakt justieren, ansonsten erkennt man schnell gar nichts mehr; bei einer ansonsten recht guten Ausleuchtung ist dies doch etwas ärgerlich. Seitlich kann man ab etwa 45° Blickwinkel nach rechts oder links deutliche Veränderungen warnehmen, dies stört aber verständlicherweise eher weniger. Die Helligkeit lässt sich in 15 Stufen regeln, könnte aber vorallem im Netzbetrieb gerne höher sein - dank Entspiegelung ist aber auch draußen noch vernünftiges arbeiten möglich. Wenn bei einer solchen "Schreibmaschine" auch eher unwichtig, sollte man doch die recht hohen Schaltzeiten des Displays erwähnen - mit Hilfe des Programms "Pixperan" habe ich etwa 25-30ms ermittelt. Farben wirken aufgrund der niedrigen Helligkeit zwar etwas blass, sind aber recht natürlich. Ansonsten bin ich mit der Darstellung, eine entsprechende Sitzposition vorausgesetzt, aber ganz zufrieden, viel mehr muss bei einem solchen Gerät nicht haben. Keine Pixelfehler.
5. Systemleistung
Die verbaute Toshiba-Festplatte gehört zu den schnelleren ihrer Art, nur die im Vergleich zu 7200U/min Desktopplatten deutlich höhere Zugriffszeit fällt vorallem anfangs etwas störend auf. Der Celeron M ist eine richtig gute CPU, welche in etwa im Bereich A64 2800+/P4 2,8GHz/AXP 3200+ einzuordnen ist. Aktuell muss dieser noch mit einem Single-Channel Interface auskommen, eine Aufrüstung auf 2x512MB ist allerdings vorgesehen und sollte nocheinmal einiges an Leistung bringen. USB und LAN Port (PCI-E angebunden) liefern brauchbare Übertragungsraten, auch das Acer-WLAN muss sich mit >2MB/s und guter Reichweite nicht hinter "richtigen" Intel-Lösungen verstecken.
6. Grafikleistung
Auch wenn nicht dafür vorgesehen, habe ich das Notebook einigen 3D-Tests unterzogen. Mit etwa 4000 Punkten im 3D-Mark2001 liegt der GMA950 nur auf Geforce2 Niveau, die deutlich höhere Shaderleistung lässt den Chip aber auch bei etwas aktuelleren Spielen noch ganz gut dastehen: Half-Life 2 läuft in 800x600 und mittleren Details schon halbwegs spielbar, Generals und Warcraft 3 sogar in 1024x768 - mit doppelter Speicherbandbreite denke ich, dass man mit dem Chip einige alte Perlen recht ordentlich wird spielen können.
7. Mobilität und Lautstärke
14" empfinde ich als das Maximum, welches noch problemlos transportabel ist. Daneben ist natürlich auch noch die Akkulaufzeit von Bedeutung, welche ich in den vergangenen Tagen ausführlich getestet habe:
Tätigkeit_______________________Laufzeit
Idle____________________________~3,5h
Office (Word, PDF)________________~3h
sonstiges Arbeiten (~25% CPU-Last)~2,5h
Das Display befand sich dabei durchgängig auf niedrister Helligkeit, was im Vergleich zur maximalen etwa 15min Laufzeit bringt, aber in den meisten Fällen völlig ausreicht. Es könnte wohl noch ein wenig mehr sein, wenn der Celeron M die üblichen Stromspartechniken beherrschen würde, welche ihm aber komplett fehlen - ich bin noch am nachforschen, ob man hier per Software wie RM-Clock etwas erreichen kann, dass scheint im Augenblick aber eher unwahrscheinlich. Theoretisch sollte sich auch jede Core Solo/Duo CPU verbauen lassen, wobei man hier natürlich den maximalen Stromverbrauch und die Kühlungsmöglichkeiten im Auge behalten muss.
Ein komplett leerer Akku lässt sich im Betriebt in etwa 3 Stunden wieder aufladen, bei ausgeschaltetem Gerät sollte dies noch etwas schneller gehen. Die Lautstärke rührt von einem einzigen verbauten Lüfter her, welcher im Idle etwa zu 20% der Zeit, unter Last dauerhaft läuft. Der erreichte Lärmpegel ist noch in einem erträglichen Bereich, ich würde auf einen Radiallüfter mit etwa 1500-2000U/min tippen - das ginge bei der vergleichsweise geringen Abwärme auch besser.
8. Fazit
Nun, kann man für 500€ einen brauchbaren Laptop der 14"-Klasse erwerben? Eindeutig JA. Gewisse Einschränkungen verstehen sich da von selber: Das Display liegt noch unter dem Niveau schlechter Desktopmonitore, vorallem was die Blickwinkel betrifft. Wirklich gute Akkulaufzeiten >3h auch bei intensiverem Arbeiten kann man mit einem Celeron M nicht erreichen. Die Onboardgrafik reicht für ein älteres Spielchen zwischendurch, mehr aber auch nicht. Man erhält ein ordentlich verarbeitetes, kompaktes Gerät mit ansprechender Rechenleisung zu einem Preis, den sich jeder Student leisten können sollte - und damit genau das was ich wollte.
MfG Undertaker
Anhänge:
Bild von Geizhals:
http://geizhals.at/img/pix/228638.jpg
Front/rechts:
http://img401.imageshack.us/img401/6781/vr1wz0.th.jpg (http://img401.imageshack.us/my.php?image=vr1wz0.jpg)
Rückseite/links:
http://img401.imageshack.us/img401/7366/hl1hk9.th.jpg (http://img401.imageshack.us/my.php?image=hl1hk9.jpg)
Offen:
http://img411.imageshack.us/img411/3150/fr1pr9.th.jpg (http://img411.imageshack.us/my.php?image=fr1pr9.jpg)
Bildqualität gerade:
http://img404.imageshack.us/img404/4838/ff1rw6.th.jpg (http://img404.imageshack.us/my.php?image=ff1rw6.jpg)
Von oben:
http://img175.imageshack.us/img175/6302/ffo1qo0.th.jpg (http://img175.imageshack.us/my.php?image=ffo1qo0.jpg)
Von unten:
http://img401.imageshack.us/img401/5471/ffu1bm1.th.jpg (http://img401.imageshack.us/my.php?image=ffu1bm1.jpg)
Seitlich:
http://img245.imageshack.us/img245/1158/ffs1bc9.th.jpg (http://img245.imageshack.us/my.php?image=ffs1bc9.jpg)
Das etwas klapprige Laufwerk:
http://img245.imageshack.us/img245/7662/lw1ag0.th.jpg (http://img245.imageshack.us/my.php?image=lw1ag0.jpg)
Bildvergleich mit meinem Dell-TFT:
http://img260.imageshack.us/img260/8520/vsdell1cw3.th.jpg (http://img260.imageshack.us/my.php?image=vsdell1cw3.jpg)