Milton
2007-08-27, 10:06:57
Hallo,
Hier will ich mal meine Erfahrungen mit meinem neuen Beamer wiedergeben, besonders weil sich für dieses und vergleichbare Geräte auch kaum Erfahrungsberichte finden ließen.
Es handelt sich dabei um den Optoma EP709, den ich letzte Woche für 590 Euro erstehen konnte. Die genauen Daten finden sich hier:
http://www.projektoren-datenbank.com/pro/ans.php?id=5091
Man beachte auch den recht günstigen Lampenpreis.
Ich wollte ein Gerät mit 1024er Auflösung, in der Preisklasse gab es noch Alternativen von Acer und Benq, erstere scheinen recht laut zu sein, letztere will ich nicht finanziell fördern. Hauptgrund für die Entscheidung zum EP709 war allerdings der vorhandene DVI-Port.
Damit habe ich den Beamer zu meinem PC verbunden (mittels eines 7.5 m Clicktronic Kabels, das es bei ebay für unter 40 Euro gab), der als alleiniges Abspielgerät dient.
Der Beamer projeziert an eine weiße Wand, mit einer Diagonale von ca. 2m.
Meine Eindrücke:
Vielleicht bin ich anspruchslos, aber ich bin mit dem Bild durchaus zufrieden. Das schwarz bleibt fast so schwarz wie die unbeleuchtete Umgebung, in Filmen ist der Beamer nicht zu grell, wenn man den Weißwert etwas herunterstellt. Die Farben sind nicht automatisch perfekt, aber man kann sie sehr detailliert einstellen. Daß die Farben nicht so lebendig wie auf meinem TFT mit S-IPS Panel sind, schiebe ich mal auf die nicht-vorhandene Leinwand. Aber insgesamt bin ich mit dem Bild zufrieden.
Den Regenbogeneffekt konnte ich bisher nicht wahrnehmen, lediglich beim Aufstehen sehe ich aus den Augenwinkeln manchmal bunte Farben. Aber nie beim eigentlichen Filmschauen. Über die Frequenz des Farbrads schweigt sich die Anleitung leider aus, aber ich habe auch keine Beschwerden diesbezüglich.
Durch die hohe Helligkeit des Beamers kann man auch bei Tageslicht weniger anspruchsvolle Dinge wie z.B. Fernsehserien durchaus genießen. Aber im abgedunkelten Raum ist das Bild natürlich viel besser. Bemerkenswert ist dort der Unterschied von dem fast unangenehmen grellen Weiß von Windowsanwendungen (z.B. Explorer) zu der perfekten Helligkeit von Filmen, bei gleichen Bildeinstellungen. Dieses Phänomen verstehe ich nicht, vielleicht gibt es ein farbloses Segment im Farbrad.
Den noch helleren EP709S braucht man für den Hausgebrauch jedoch auf alle Fälle nicht.
Das Menü ist sehr einfach zu bedienen, die Fernbedienung funktioniert auch, wenn man hinter dem Beamer sitzt. Zoom und Focus am Gerät funktionieren auch einfach und gut.
Kritikpunkte:
-Obwohl der Beamer von der Homepage als flüsterleise angepriesen wird, ist er deutlich wahrnehmbar (27dba). Etwa so laut wie ein einfacher, lauter PC von der Stange. Als Silent-PC Besitzer fällt mir das natürlich besonders auf. Allerdings nicht während ein Film mit Ton läuft. Und da das Ding ja nur an ist, wenn es gebraucht wird, kann ich damit leben. Das einzige Gräusch, was ich höre, ist der Lüfter, kein Sirren vom Farbrad.
-Der Beamer kommt nur im Pappkarton, eine Tasche wäre schön gewesen. Es gibt außerdem kein gedrucktes Handbuch.
Fazit: Wenn man die Kohle hat, kann man sich natürlich bessere Beamer kaufen. Falls nicht, kann man auch mit so einem Gerät glücklich werden.
Hier will ich mal meine Erfahrungen mit meinem neuen Beamer wiedergeben, besonders weil sich für dieses und vergleichbare Geräte auch kaum Erfahrungsberichte finden ließen.
Es handelt sich dabei um den Optoma EP709, den ich letzte Woche für 590 Euro erstehen konnte. Die genauen Daten finden sich hier:
http://www.projektoren-datenbank.com/pro/ans.php?id=5091
Man beachte auch den recht günstigen Lampenpreis.
Ich wollte ein Gerät mit 1024er Auflösung, in der Preisklasse gab es noch Alternativen von Acer und Benq, erstere scheinen recht laut zu sein, letztere will ich nicht finanziell fördern. Hauptgrund für die Entscheidung zum EP709 war allerdings der vorhandene DVI-Port.
Damit habe ich den Beamer zu meinem PC verbunden (mittels eines 7.5 m Clicktronic Kabels, das es bei ebay für unter 40 Euro gab), der als alleiniges Abspielgerät dient.
Der Beamer projeziert an eine weiße Wand, mit einer Diagonale von ca. 2m.
Meine Eindrücke:
Vielleicht bin ich anspruchslos, aber ich bin mit dem Bild durchaus zufrieden. Das schwarz bleibt fast so schwarz wie die unbeleuchtete Umgebung, in Filmen ist der Beamer nicht zu grell, wenn man den Weißwert etwas herunterstellt. Die Farben sind nicht automatisch perfekt, aber man kann sie sehr detailliert einstellen. Daß die Farben nicht so lebendig wie auf meinem TFT mit S-IPS Panel sind, schiebe ich mal auf die nicht-vorhandene Leinwand. Aber insgesamt bin ich mit dem Bild zufrieden.
Den Regenbogeneffekt konnte ich bisher nicht wahrnehmen, lediglich beim Aufstehen sehe ich aus den Augenwinkeln manchmal bunte Farben. Aber nie beim eigentlichen Filmschauen. Über die Frequenz des Farbrads schweigt sich die Anleitung leider aus, aber ich habe auch keine Beschwerden diesbezüglich.
Durch die hohe Helligkeit des Beamers kann man auch bei Tageslicht weniger anspruchsvolle Dinge wie z.B. Fernsehserien durchaus genießen. Aber im abgedunkelten Raum ist das Bild natürlich viel besser. Bemerkenswert ist dort der Unterschied von dem fast unangenehmen grellen Weiß von Windowsanwendungen (z.B. Explorer) zu der perfekten Helligkeit von Filmen, bei gleichen Bildeinstellungen. Dieses Phänomen verstehe ich nicht, vielleicht gibt es ein farbloses Segment im Farbrad.
Den noch helleren EP709S braucht man für den Hausgebrauch jedoch auf alle Fälle nicht.
Das Menü ist sehr einfach zu bedienen, die Fernbedienung funktioniert auch, wenn man hinter dem Beamer sitzt. Zoom und Focus am Gerät funktionieren auch einfach und gut.
Kritikpunkte:
-Obwohl der Beamer von der Homepage als flüsterleise angepriesen wird, ist er deutlich wahrnehmbar (27dba). Etwa so laut wie ein einfacher, lauter PC von der Stange. Als Silent-PC Besitzer fällt mir das natürlich besonders auf. Allerdings nicht während ein Film mit Ton läuft. Und da das Ding ja nur an ist, wenn es gebraucht wird, kann ich damit leben. Das einzige Gräusch, was ich höre, ist der Lüfter, kein Sirren vom Farbrad.
-Der Beamer kommt nur im Pappkarton, eine Tasche wäre schön gewesen. Es gibt außerdem kein gedrucktes Handbuch.
Fazit: Wenn man die Kohle hat, kann man sich natürlich bessere Beamer kaufen. Falls nicht, kann man auch mit so einem Gerät glücklich werden.