Gast
2009-06-26, 14:22:00
Da ich in der letzten Zeit doch vermehrt am PC zocke, bin ich mit der Leistung meiner 9600GT immer weniger zufrieden. Die Grafikkarte stellt auch das schwächste Glied im ansonsten recht leistungsfähigen Rechner dar, was der Tatsache geschuldet ist, dass ich bis vor einiger Zeit nur gelegentlich mal ein 3D-Spiel gezockt habe.
Geplant war eigentlich der Kauf einer GT300-basierenden Karte bei dessen Erscheinen, sollte die nächste NV-Generation nicht ein totaler Flop werden, wonach es aktuell aber nicht aussieht. Durch die Probleme beim 40-nm-Prozess seitens TSMC liegt das Releasedatum nun aber doch recht weit in der Zukunft, sodass ich zumindest übergangsweise eine stärkere GPU benötige, da man in Spielen wie Crysis die Details für ein flüssiges Spielerlebnis doch recht stark reduzieren muss, um meiner Bildschirmauflösung von 1920x1200 gerecht zu werden. Auf Antialiasing kann ich bei Leistungsproblemen im Notfall schon verzichten, aber die anisotrope Filterung muss sein. Wenn Leistung auch für AA vorhanden ist, sehen meine Prioritäten folgendermaßen aus: Wenn 8x HQAF erreicht ist, gehe ich mit dem Multisampling auf 2x. Danach aktiviere ich Transparenz-Supersampling, um bei immer noch vorhandener Leistung auf 4x MSAA + TSAA hochzugehen. Sind jetzt immer noch Reserven vorhanden, investiere ich diese in zusätzliches Supersampling.
Das Reduzieren der Auflösung kommt für mich eher nicht in Frage, auch wenn die Skalierungsfähigkeiten meines HP L2475w so schlecht auch nicht sind.
Mein System sieht zur Zeit so aus:
Core i7 920
Asus P6T Deluxe
6 GiB DDR3-SDRAM
Intel X25-E 32 GiB + Seagate Cheetah 15k.6 + einige Storageplatten von Samsung und Seagate
HP L2475w (24"-Widescreen) + Benq FP91V+ (19"-Display im 5:4-Format) im Multimonitor-Betrieb
...und eben die erwähnte 9600GT. Das Netzteil reicht ebenfals für alle am Markt befindlichen 1-GPU-Grafikkarte aus. Da es finanziell nicht gerade soo rosig aussieht zur Zeit und die neue Karte nur bis zum Erscheinen der D3D11-Karten (Highend oder Mainstream, je nachdem) reichen muss, wollte ich mit dem Budget nicht allzu hoch gehen. Am liebsten hätte ich natürlich eine GTX 285, aber 280 € ist mir hier zu viel. Preislich attraktiv finde ich die GTX-260-Karten mit 216 SPs auf GT200b-Basis. Auch die GTX 275 ist preislich recht ansprechend. Da ich bei Alternate noch eine Gutschrift über etwa 50 Euro plus freiem Versand habe und die Nutzung dieser definitiv nötig ist, wenn ich eine halbwegs gute Karte haben will, sollte die neue Grafikkarte dort lieferbar sein.
Meine ersten Recherchen brachten folgende in Frage kommenden Karten:
GTX 260 216 SP mit 896 MiB VRAM (http://geizhals.at/deutschland/a376673.html) von Leadtek mit erhöhten Taktraten (602 | 1242 | 1107 MHz) für 147,90 €
Preislich ist diese Karte sehr interessant. Die leicht erhöhten Taktraten der Extreme-Version sind nicht ausschlaggebend, aber wenn diese auch gleich die günstigste bei Alternate lieferbare GTX 260 im Referenzdesign darstellt, nimmt man sie doch gerne mit. Einzig Sorgen macht mir hier der VRAM, der mit 896 MiB doch gerne etwas größer sein dürfte. Immerhin stellen die nur 512 MiB meiner aktuellen 9600GT für mich als eingefleischten GTA4-Fan einen bedeutenden Nachteil dar, da ich deswegen die Details ziemlich herunterstellen muss, obwohl die restliche Hardware ein perfektes Spielerlebnis ermöglicht. Hier nun eine Frage an euch: Wie sieht es mit 896 MiB und GTA 4 nun aus? Lässt sich das Spiel mit maximalen Texturdetails (wichtig) damit einwandfrei spielen? Schon nach dem ersten Spielen von GTA 4 habe ich mir fest vorgenommen, dass es mit der nächsten Grafikkartenanschaffung dann auch in hohen Details laufen wird. ;) Ansonsten gefällt mir die GTX 260 nämlich recht gut und wäre mein absoluter Favorit, da der Preis sehr überzeugt. Eigentlich möchte ich ja meist ein "unkastriertes" Modell einer Reihe haben, aber da die Anschaffung hier nur dazwischen geschoben wurde, da es bis GT300 noch dauert, halte ich die Ausgabe von 280 € in eine GTX 285 für nicht sinnvoll.
Eine Alternative, die nicht an der VRAM-Knappheit leidet, wäre eine GTX 260 mit 1792 MiB, ebenfalls als 216-SP-Version (http://geizhals.at/deutschland/a415221.html) von Gainward für 30 Euro mehr, also 179,90 €.
Hier sind die Taktraten zwar geringfügig niedriger (585, 1242 und 999 MHz beim Speicher), dafür ist die Größe des VRAMs aber mehr als ausreichend. Allerdings bedeutet dies auch einen Aufpreis von immerhin 30 Euro, der den Gesamtpreis immer mehr in Richtung GTX 275 treibt. Aber wenn dies die einzige Möglichkeit ist, um sich keine Sorgen um einen zu knappen Speicher machen muss, wären diese 30 Euro finanziell drin und auch durchaus sinnvoll.
Als suboptimal empfinde ich, dass sich Gainward hier nicht an das Referenzdesign hält und eine eigene Kühlerkonstruktion verwendet, die mit ihren zwei Lüftern ein wenig an OC-Kiddie-Placeboprodukte, wie Wasserkühlung für DIMMs oder Festplatten erinnert. Wie gut ist dieser Kühler wirklich? Ich bin grundsätzlich nicht gerade lautstärkeempfindlich, das ist nicht mein Problem. Aber kühlt das Ding auch anständig und stimmt die Wertigkeit der Lüfter? Ich habe wenig Lust dazu, dass mir einer der beiden das Drehen einstellt und ich rumbasteln darf.
Größer sind meine Bedenken auch in der Frage, ob sich Gainward bei der Platine und dem Rest an die Nvidia-Vorgaben hält, sodass ich die Karte mit gängigen Tools von Nvidia oder Drittentwicklern übertakten, lüftersteuern, usw. kann. Eine Notwendigkeit für proprietäre Gainward-Programme wäre ein No-Go, da es diese mit Sicherheit nicht für GNU/Linux gibt und die existierenden Programme ausschließlich Karten nach Referenzdesign unterstützen. Auch unter Windows möchte ich lediglich die Nvidia-Treiber, den Nhancer und vllt. NVs andere SW zum Übertakten nutzen. Einzige Alternative wäre noch der Rivatuner, wenn er denn irgendwann unter 64-Bit-NT-Systemen läuft. Gainward-eigene Software möchte ich definitiv nicht nutzen. Meine Erfahrungen mit Programmen, die von Mainboard- oder Grafikkartenherstellern stammen, sind ebenso grausig, wie praktisch alles, was ich anderswo davon gesehen habe. Allein die entsprechenden GUIs von Programmen wie Asus Smartdoctor o.ä. sind schon zum Fürchten. Dazu kommt, dass eine Unterstützung für alternative und auch zukünftige MS-Betriebssysteme nicht gesichert ist.
Als dritte Möglichkeit ist mir eine GTX 275 mit 896 MiB (http://geizhals.at/deutschland/a418878.html[/url) von Leadtek für 189 € aufgefallen. Der Aufpreis zur GTX 260 mit 1792 MiB ist nur sehr gering und die GPU entspricht von der Leistung einer GTX 285. Das war es aber auch schon, was für die Karte spricht. Der kleine VRAM schadet wohl mehr, als die Mehrleistung der GPU nutzt. Da spare ich lieber die 40 Euro und nehme die GTX 260.
Die entscheidende Frage ist also, ob die Verdoppelung des VRAMs bei einer GTX 260 die 30 Euro, sowie eine, wenn auch geringe, Verringerung der Taktraten rechtfertigt. Da dies von der Software abhängt, möchte ich diese noch nennen:
Als OS für Spiele kommt ein Windows 7 als RC in der 64-Bit-Version zum Einsatz, später dann wohl die RTM. Ferner als Erstsystem zum Arbeiten und Surfen ein Debian Sid. Gespielt werden praktisch ausschließlich Actionspiele. Als Beispiel führe ich mal auf:
GTA 4 (hier fehlt es aktuell an VRAM)
Bioshock (läuft auch auf der 9600GT ausreichend gut)
Riddick EfBB und Dark Athena (lief auf 9600GT brauchbar ohne AA)
Crysis (habe ich noch nicht, würde es aber gerne mal spielen. Hatte es mal angespielt und musste die Details stark verringern, dass es annehmbar lief und das war noch auf 1280x1024. Daher habe ich einen Kauf verschoben.)
geplante Spiele:
Dead Space
Gears of War
Mirrors Edge
Left 4 Dead
Far Cry 2
Stalker
Jedenfalls sollte halbwegs rüberkommen, welche Art von Spielen gespielt werden sollen. Ich hoffe, jemand von euch, kann mir hier eine Einschätzung geben, inwieweit man mit 896 MiB hier zurechtkommt, ohne die Sparsamkeit nach dem Kauf zu bereuen.
Auch über gänzlich andere Vorschläge würde ich mich freuen, sofern sie begründet sind. Klar, normalerweise wäre mir der Sprung von 9600GT auf GTX 260 zu klein, um eine Aufrüstung zu rechtfertigen. Da ich aber jetzt den Spaß am Spielen gefunden habe und aktuell auch die Zeit dazu aufbringen kann, möchte ich ungern bis Ende des Jahres warten. Ich bezweifle, dass GT300 in den nächsten 3 Monaten zu menschlichen Preisen kaufbar ist. Länger möchte ich nicht warten. Mit einer stärkeren Grafikkarte kann ich auch nach GT300-Release abwarten bis die Preise sinken und auch die Konkurrenz am Markt ist. Die 9600GT ist zwar eine sehr gute Grafikkarte, erfüllt aber meine Ansprüche leistungsmäßig nicht mehr. Das war beim Kauf freilich anders, da ich damals überhaupt nicht am Rechner gespielt hatte. Vielleicht habt ihr ja noch eine Idee für einen Preis-Leistungsknaller auf dem Markt.
Entschuldigt das sehr lange Posting, aber lieber beschreibe ich meine Situation detailliert, anstatt dass man mir als potenzieller Beantworter erst jede Kleinigkeit aus der Nase ziehen muss und mir selbt dann nicht vernünftig helfen kann.
Mit einem Wunsch eines schönen Wochenendes dankt euch,
ein Gast ;)
Geplant war eigentlich der Kauf einer GT300-basierenden Karte bei dessen Erscheinen, sollte die nächste NV-Generation nicht ein totaler Flop werden, wonach es aktuell aber nicht aussieht. Durch die Probleme beim 40-nm-Prozess seitens TSMC liegt das Releasedatum nun aber doch recht weit in der Zukunft, sodass ich zumindest übergangsweise eine stärkere GPU benötige, da man in Spielen wie Crysis die Details für ein flüssiges Spielerlebnis doch recht stark reduzieren muss, um meiner Bildschirmauflösung von 1920x1200 gerecht zu werden. Auf Antialiasing kann ich bei Leistungsproblemen im Notfall schon verzichten, aber die anisotrope Filterung muss sein. Wenn Leistung auch für AA vorhanden ist, sehen meine Prioritäten folgendermaßen aus: Wenn 8x HQAF erreicht ist, gehe ich mit dem Multisampling auf 2x. Danach aktiviere ich Transparenz-Supersampling, um bei immer noch vorhandener Leistung auf 4x MSAA + TSAA hochzugehen. Sind jetzt immer noch Reserven vorhanden, investiere ich diese in zusätzliches Supersampling.
Das Reduzieren der Auflösung kommt für mich eher nicht in Frage, auch wenn die Skalierungsfähigkeiten meines HP L2475w so schlecht auch nicht sind.
Mein System sieht zur Zeit so aus:
Core i7 920
Asus P6T Deluxe
6 GiB DDR3-SDRAM
Intel X25-E 32 GiB + Seagate Cheetah 15k.6 + einige Storageplatten von Samsung und Seagate
HP L2475w (24"-Widescreen) + Benq FP91V+ (19"-Display im 5:4-Format) im Multimonitor-Betrieb
...und eben die erwähnte 9600GT. Das Netzteil reicht ebenfals für alle am Markt befindlichen 1-GPU-Grafikkarte aus. Da es finanziell nicht gerade soo rosig aussieht zur Zeit und die neue Karte nur bis zum Erscheinen der D3D11-Karten (Highend oder Mainstream, je nachdem) reichen muss, wollte ich mit dem Budget nicht allzu hoch gehen. Am liebsten hätte ich natürlich eine GTX 285, aber 280 € ist mir hier zu viel. Preislich attraktiv finde ich die GTX-260-Karten mit 216 SPs auf GT200b-Basis. Auch die GTX 275 ist preislich recht ansprechend. Da ich bei Alternate noch eine Gutschrift über etwa 50 Euro plus freiem Versand habe und die Nutzung dieser definitiv nötig ist, wenn ich eine halbwegs gute Karte haben will, sollte die neue Grafikkarte dort lieferbar sein.
Meine ersten Recherchen brachten folgende in Frage kommenden Karten:
GTX 260 216 SP mit 896 MiB VRAM (http://geizhals.at/deutschland/a376673.html) von Leadtek mit erhöhten Taktraten (602 | 1242 | 1107 MHz) für 147,90 €
Preislich ist diese Karte sehr interessant. Die leicht erhöhten Taktraten der Extreme-Version sind nicht ausschlaggebend, aber wenn diese auch gleich die günstigste bei Alternate lieferbare GTX 260 im Referenzdesign darstellt, nimmt man sie doch gerne mit. Einzig Sorgen macht mir hier der VRAM, der mit 896 MiB doch gerne etwas größer sein dürfte. Immerhin stellen die nur 512 MiB meiner aktuellen 9600GT für mich als eingefleischten GTA4-Fan einen bedeutenden Nachteil dar, da ich deswegen die Details ziemlich herunterstellen muss, obwohl die restliche Hardware ein perfektes Spielerlebnis ermöglicht. Hier nun eine Frage an euch: Wie sieht es mit 896 MiB und GTA 4 nun aus? Lässt sich das Spiel mit maximalen Texturdetails (wichtig) damit einwandfrei spielen? Schon nach dem ersten Spielen von GTA 4 habe ich mir fest vorgenommen, dass es mit der nächsten Grafikkartenanschaffung dann auch in hohen Details laufen wird. ;) Ansonsten gefällt mir die GTX 260 nämlich recht gut und wäre mein absoluter Favorit, da der Preis sehr überzeugt. Eigentlich möchte ich ja meist ein "unkastriertes" Modell einer Reihe haben, aber da die Anschaffung hier nur dazwischen geschoben wurde, da es bis GT300 noch dauert, halte ich die Ausgabe von 280 € in eine GTX 285 für nicht sinnvoll.
Eine Alternative, die nicht an der VRAM-Knappheit leidet, wäre eine GTX 260 mit 1792 MiB, ebenfalls als 216-SP-Version (http://geizhals.at/deutschland/a415221.html) von Gainward für 30 Euro mehr, also 179,90 €.
Hier sind die Taktraten zwar geringfügig niedriger (585, 1242 und 999 MHz beim Speicher), dafür ist die Größe des VRAMs aber mehr als ausreichend. Allerdings bedeutet dies auch einen Aufpreis von immerhin 30 Euro, der den Gesamtpreis immer mehr in Richtung GTX 275 treibt. Aber wenn dies die einzige Möglichkeit ist, um sich keine Sorgen um einen zu knappen Speicher machen muss, wären diese 30 Euro finanziell drin und auch durchaus sinnvoll.
Als suboptimal empfinde ich, dass sich Gainward hier nicht an das Referenzdesign hält und eine eigene Kühlerkonstruktion verwendet, die mit ihren zwei Lüftern ein wenig an OC-Kiddie-Placeboprodukte, wie Wasserkühlung für DIMMs oder Festplatten erinnert. Wie gut ist dieser Kühler wirklich? Ich bin grundsätzlich nicht gerade lautstärkeempfindlich, das ist nicht mein Problem. Aber kühlt das Ding auch anständig und stimmt die Wertigkeit der Lüfter? Ich habe wenig Lust dazu, dass mir einer der beiden das Drehen einstellt und ich rumbasteln darf.
Größer sind meine Bedenken auch in der Frage, ob sich Gainward bei der Platine und dem Rest an die Nvidia-Vorgaben hält, sodass ich die Karte mit gängigen Tools von Nvidia oder Drittentwicklern übertakten, lüftersteuern, usw. kann. Eine Notwendigkeit für proprietäre Gainward-Programme wäre ein No-Go, da es diese mit Sicherheit nicht für GNU/Linux gibt und die existierenden Programme ausschließlich Karten nach Referenzdesign unterstützen. Auch unter Windows möchte ich lediglich die Nvidia-Treiber, den Nhancer und vllt. NVs andere SW zum Übertakten nutzen. Einzige Alternative wäre noch der Rivatuner, wenn er denn irgendwann unter 64-Bit-NT-Systemen läuft. Gainward-eigene Software möchte ich definitiv nicht nutzen. Meine Erfahrungen mit Programmen, die von Mainboard- oder Grafikkartenherstellern stammen, sind ebenso grausig, wie praktisch alles, was ich anderswo davon gesehen habe. Allein die entsprechenden GUIs von Programmen wie Asus Smartdoctor o.ä. sind schon zum Fürchten. Dazu kommt, dass eine Unterstützung für alternative und auch zukünftige MS-Betriebssysteme nicht gesichert ist.
Als dritte Möglichkeit ist mir eine GTX 275 mit 896 MiB (http://geizhals.at/deutschland/a418878.html[/url) von Leadtek für 189 € aufgefallen. Der Aufpreis zur GTX 260 mit 1792 MiB ist nur sehr gering und die GPU entspricht von der Leistung einer GTX 285. Das war es aber auch schon, was für die Karte spricht. Der kleine VRAM schadet wohl mehr, als die Mehrleistung der GPU nutzt. Da spare ich lieber die 40 Euro und nehme die GTX 260.
Die entscheidende Frage ist also, ob die Verdoppelung des VRAMs bei einer GTX 260 die 30 Euro, sowie eine, wenn auch geringe, Verringerung der Taktraten rechtfertigt. Da dies von der Software abhängt, möchte ich diese noch nennen:
Als OS für Spiele kommt ein Windows 7 als RC in der 64-Bit-Version zum Einsatz, später dann wohl die RTM. Ferner als Erstsystem zum Arbeiten und Surfen ein Debian Sid. Gespielt werden praktisch ausschließlich Actionspiele. Als Beispiel führe ich mal auf:
GTA 4 (hier fehlt es aktuell an VRAM)
Bioshock (läuft auch auf der 9600GT ausreichend gut)
Riddick EfBB und Dark Athena (lief auf 9600GT brauchbar ohne AA)
Crysis (habe ich noch nicht, würde es aber gerne mal spielen. Hatte es mal angespielt und musste die Details stark verringern, dass es annehmbar lief und das war noch auf 1280x1024. Daher habe ich einen Kauf verschoben.)
geplante Spiele:
Dead Space
Gears of War
Mirrors Edge
Left 4 Dead
Far Cry 2
Stalker
Jedenfalls sollte halbwegs rüberkommen, welche Art von Spielen gespielt werden sollen. Ich hoffe, jemand von euch, kann mir hier eine Einschätzung geben, inwieweit man mit 896 MiB hier zurechtkommt, ohne die Sparsamkeit nach dem Kauf zu bereuen.
Auch über gänzlich andere Vorschläge würde ich mich freuen, sofern sie begründet sind. Klar, normalerweise wäre mir der Sprung von 9600GT auf GTX 260 zu klein, um eine Aufrüstung zu rechtfertigen. Da ich aber jetzt den Spaß am Spielen gefunden habe und aktuell auch die Zeit dazu aufbringen kann, möchte ich ungern bis Ende des Jahres warten. Ich bezweifle, dass GT300 in den nächsten 3 Monaten zu menschlichen Preisen kaufbar ist. Länger möchte ich nicht warten. Mit einer stärkeren Grafikkarte kann ich auch nach GT300-Release abwarten bis die Preise sinken und auch die Konkurrenz am Markt ist. Die 9600GT ist zwar eine sehr gute Grafikkarte, erfüllt aber meine Ansprüche leistungsmäßig nicht mehr. Das war beim Kauf freilich anders, da ich damals überhaupt nicht am Rechner gespielt hatte. Vielleicht habt ihr ja noch eine Idee für einen Preis-Leistungsknaller auf dem Markt.
Entschuldigt das sehr lange Posting, aber lieber beschreibe ich meine Situation detailliert, anstatt dass man mir als potenzieller Beantworter erst jede Kleinigkeit aus der Nase ziehen muss und mir selbt dann nicht vernünftig helfen kann.
Mit einem Wunsch eines schönen Wochenendes dankt euch,
ein Gast ;)