Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sendet ein Computer Mikrowellen aus?
Mikrowellen befinden sich im elektromagnetischem Spektrum in einem Frequenzbereich von 300 MHz bis 300 GHz.
Also genau der Frequenzbereich in der auch moderne CPUs, PCIe und die DDR3 Speicheranbindung arbeitet.
Besteht also nicht die Möglichkeit, daß von einem Rechner Mikrowellenstrahlung ausgesendet wird?
Insbesondere wenn das Gehäuse offen ist?
PS:
Natürlich müßte man den Threadtitel mit ja beantworten, denn WLAN und UMTS Karten arbeiten ebenfalls in diesem Frequenzbereich als Sender, aber bei denen ist das ja auch so gedacht, deswegen schließen wir diese Dinge mal von der Frage aus.
Mir geht es eher um Peripherie, bei der das eigentlich nicht vorgesehen ist.
Impia
2010-09-18, 08:27:06
Nein, es reicht nicht aus einfach diese Frequenz anzulegen um damit (praktisch) Mikrowellen zu erzeugen. Wenn du 200Hz auf ein Kabel legst hörst du ja auch keinen Ton.
Um Mikrowellen auszusenden braucht man schon eine spezielle Konstruktion. Such mal nach Magnetron.
Nein, es reicht nicht aus einfach diese Frequenz anzulegen um damit (praktisch) Mikrowellen zu erzeugen. Wenn du 200Hz auf ein Kabel legst hörst du ja auch keinen Ton.
Um Mikrowellen auszusenden braucht man schon eine spezielle Konstruktion. Such mal nach Magnetron.
Du vergleichst hier leider Äpfel mit Birnen.
Ein Ton wird durch Schallwellen erzeugt, das bedeutet also, du mußt Schwingungen auf ein Medium (z.B. Luft) ausüben und dieses Medium überträgt dann die Schallwellen.
Legst du nun 200 Hz auf ein Kabel, dann enstehen dadurch keine Schallwellen, aber Elektromagnetische Wellen im Bereich von 200 Hz können dadurch durchaus gesendet werden.
Schallwellen und Elektromagnetische Wellen sind also zwei völlig verschiedene Dinge.
Impia
2010-09-18, 08:52:53
Das war als vereinfachtes Beispiel gemeint um dem TE (oder Dir ? [Gast = Gast?]) zu verdeutlichen das es nicht ausreicht einfach nur die Frequenz zu erzeugen. Bei den 200Hz Beispiel müsste ein Lautsprecher die Frequenz in mechanische Arbeit umwandeln.
Bei Mikrowellen müssen freigesetzte Elektronen gerichtet beschleunigt werden und das geht nicht durch ein simples erzeugen der Frequenz.
Von daher war das Beispiel gar nicht mal so abwegig. Äpfel mit Birnen ? Jain. Bei beiden Arten fehlt der "Übertrager".
Elektromagnetische Wellen sind Elektromagnetische Wellen und abhängig von ihrer Frequenz sind sie automatisch Mikrowellen, Radiostrahlung, Licht oder bspw. auch Gamma- und Röntgenstrahlung.
Desweiteren brauchen Elektromagentische Wellen kein Trägermedium, da sie sich im Vakuum ausbreiten.
Anderseits werden die Elektromagentische Wellen, sofern man sie sich als Teilchen vorstellen, in Form von vielen Photonen mit unterschiedlicher Intensität ausgestrahlt.
Siehe auch hier:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/15/Electromagnetic_spectrum_c.svg/1000px-Electromagnetic_spectrum_c.svg.png
Quelle: Wikipedia
Bei Mikrowellen müssen freigesetzte Elektronen gerichtet beschleunigt werden
Und das da ist übrigens auch nicht korrekt.
Wie bereits gesagt sind Mikrowellen elektromagnetische Wellen und ihre Teilchen nennt man daher Photonen.
Elektronen werden hier nirgends beschleunigt.
Crop Circle
2010-09-18, 09:28:35
Es ging ihm um die Erzeugung von Mikrowellen.
Es ging ihm um die Erzeugung von Mikrowellen.
Er hat keine Ahnung, das ist das Problem.
Die Frequenz reicht nämlich, in der richtigen Frequenz sind Elektromagnetische Wellen nämlich Mikrowellen per Definition.
Die Frage ist nur:
1) Wirkt die Leitung, der IC etc. als Sender
2) Wie groß ist deren Intensität.
Ein Magnetron braucht man nur, wenn man mit einigen hundert Watt Feldstärke senden will.
D.h. also, das was eure WLAN Geräte von sich geben, sind Mikrowellen mit Feldstärken von wenigen mA.
Mikrowellen sind es aber dennoch.
Nein, der PC sendet keine Wellen aus, is doch alles unter Metall verpackt, da ist das Handy am Ohr die höchste Strahlungsquelle. WLAN strahlt mit weniger Leistung, maximal 100 mW, während das Handy 1W abstrahlt, Bluetooth genauso.
Die Strahlendosis die ein Röhrenmonitor geworfen hat dürfte aber alles übertreffen.
Gasti
2010-09-18, 11:31:24
Was spielt es für eine Rolle, ob es Mikrowellen oder nicht sind, solange die Feldstärke direkt am Sender sehr schwach ist und man selbst von diesem noch ein Stück entfernt ist.
Soll das so ein "OMG Mikrowellen wir werden alle sterben!!!"-Thread werden?
[QUOTE=Gast;8275066
Besteht also nicht die Möglichkeit, daß von einem Rechner Mikrowellenstrahlung ausgesendet wird?[/QUOTE]
Wenn er WLAN hat ja. Die 2,4GHz sind genau der Bereich in dem Handelsübliche Mikrowellenherde arbeiten.
Spasstiger
2010-09-18, 11:49:02
Ein PC sendet Strahlung aus, deshalb steckt man ihn ja in ein Metallgehäuse. Dabei geht es nicht um die Gefährdung des Anwenders, sondern um potentielle Störungen bei anderen Geräten.
/EDIT: Ich hätte "im Radio-/Mikrowellenbereich" ergänzen sollen. ;)
Kennwort
2010-09-18, 11:53:30
hi
alles oberhalb des absoluten nullpunktes strahlt. deswegen kann man auch allem eine temp. zuordnen.
mfg
BlackBirdSR
2010-09-18, 12:23:45
hi
alles oberhalb des absoluten nullpunktes strahlt. deswegen kann man auch allem eine temp. zuordnen.
mfg
Ja und selbst dort gibt es noch eine Strahlung, da auch am Nullpunkt keine Ruhe einkehren darf (Unschärfe).
Also was wird das hier? Fröhliches Physik-Fakten Werfen? ;)
Ein PC strahlt natürlich, aber man wird nicht verstrahl, ok? :)
Klar wird man verstrahlt. Aber der gängigen Lehrmeinung nach so schwach dass es nicht schädlich ist.
Verglichen mit den 10-20 WLans die man in nem schönen Mietshaus hat - Peanuts ^^
Iruwen
2010-09-18, 14:48:33
Klar wird man verstrahlt. Aber der gängigen Lehrmeinung nach so schwach dass es nicht schädlich ist.
Die Frage ist wo schädlich anfängt. Bei Krebs? Oder schon bei Kopfschmerzen? Vielleicht sind die Wünschelrutengänger ja doch keine Spinner. Die Auswirkungen von Elektrosmog sind ganz im Sinne der Industrie nicht hinreichend erforscht.
Gasti
2010-09-18, 14:56:08
Die Frage ist wo schädlich anfängt. Bei Krebs? Oder schon bei Kopfschmerzen? Vielleicht sind die Wünschelrutengänger ja doch keine Spinner. Die Auswirkungen von Elektrosmog sind ganz im Sinne der Industrie nicht hinreichend erforscht.
Unglücklicherweise konnte noch keiner dieser "Experten" sein Können unter Laborbedingungen beweisen.(ist aber eh unwichtig da Glaubenssache)
Wo konnte man den Zusammenhang zwischen Elektrogeräten und Kopfschmerzen beweisen?
Achso ich vergaß Weltverschwörung und so...
Und überhaupt könnte man mit "Abschirmungstechniken" ja auch kein Geld verdienen...
Der Zusammenhang zwischen Krebsrisiko und Handy dauernd an der Birne ist doch mittlerweile belegt meines Wissens nach.
Gasti
2010-09-18, 15:13:17
Der Zusammenhang zwischen Krebsrisiko und Handy dauernd an der Birne ist doch mittlerweile belegt meines Wissens nach.
Wüste ich jetzt nicht.
Es gibt seit jeher Studien die Es bestätigen oder verneinen. Bewiesen ist es afaik nicht.
Man konnte allerdings beobachten, dass sich die Hirnhälfte an der das Handy war sich erwärmt hat. Das könnte natürlich auf Dauer Schäden verursachen.
Aber darum geht es in diesem Thread gar nicht.
felfuw
2010-09-18, 15:14:42
Nein ist er nicht. Bisher zeigen die allermeisten Studien, insbesondere auch eine sehr umfangreiche durch die WHO in Auftrag gegeben, keinen Zusammenhang zwischen Krebsrisiko und Handynutzung.
Tigerchen
2010-09-18, 15:48:12
Der Zusammenhang zwischen Krebsrisiko und Handy dauernd an der Birne ist doch mittlerweile belegt meines Wissens nach.
Nein. Dafür gibt es eine Studie mit Mäusen. Die Wirkung war allerdings ziemlich erstaunlich. Handystrahlung und damit Elektrosmog hilft Mäusen gegen Alzheimer.:eek:
http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2010-01/handystrahlung-krebs
Headjunkie
2010-09-25, 01:51:37
Irgendeine EU Studie hat letztens sich einfach mal die Krebsraten in der EU im Verlauf der letzten paar Dekaden angesehen und die haben daraus geschlussfolgert gehabt das der massive Anstieg in der Handynutzung in den letzten 10-15 Jahren keinerlei Anstieg der Krebsraten zu Folge hatte.
Des sagt zwar nix ueber Langzeitwirkungen aus, aber zumindest so extremst kleinst-Strahlquellen wie ein PC sollten damit als ungefaehrlich bewiesen worden sein.
(Die Analyse+Statistik war hier in den 3DCenter News mit drin vor nen paar Wochen/Monaten, bei Beduerfnis also bitte selbst danach suchen).
Bucklew
2010-09-25, 02:17:09
Irgendeine EU Studie hat letztens sich einfach mal die Krebsraten in der EU im Verlauf der letzten paar Dekaden angesehen und die haben daraus geschlussfolgert gehabt das der massive Anstieg in der Handynutzung in den letzten 10-15 Jahren keinerlei Anstieg der Krebsraten zu Folge hatte.
Die wird es auch kaum geben, da die Eindringtiefen von Mikrowellen extrem gering ist.
Je höher die Frequenz, desto geringer die Eindringung/Durchdringung.
Soso... Extrem geringe Eindringtiefe, logo. Darum kann man ja auch mit der Mikrowelle nicht kochen...
Bucklew
2010-09-25, 11:13:45
Soso... Extrem geringe Eindringtiefe, logo. Darum kann man ja auch mit der Mikrowelle nicht kochen...
Ja, der Vorteil einer Mikrowelle ist nicht, dass das ganze Gericht auf einmal erwärmt wird oder von Innen heruas, das ist Quatsch. Auch die Mikrowelle erwärmt nur eine wenige μm dicke äußere Schicht. Der Vorteil der Mikrowelle ist, dass nicht erst das Gefäß erwärmt werden muss.
Malabolge
2010-09-25, 11:49:25
Ja, der Vorteil einer Mikrowelle ist nicht, dass das ganze Gericht auf einmal erwärmt wird oder von Innen heruas, das ist Quatsch. Auch die Mikrowelle erwärmt nur eine wenige μm dicke äußere Schicht. Der Vorteil der Mikrowelle ist, dass nicht erst das Gefäß erwärmt werden muss.
Dann pack bitte eine Gabel in Teig ein und lege sie in die Mikrowelle !:biggrin:
und nicht vergessen - das gesicht dann bitte schön nahe an das Glas halten ! :D;D
Wow , Toll hier lauter PhysiX-Experten. (sorry den konnte ich mir jetzt nicht verkneifen)
Bucklew
2010-09-25, 12:04:48
Dann pack bitte eine Gabel in Teig ein und lege sie in die Mikrowelle !:biggrin:
und nicht vergessen - das gesicht dann bitte schön nahe an das Glas halten ! :D;D
Wow , Toll hier lauter PhysiX-Experten. (sorry den konnte ich mir jetzt nicht verkneifen)
Was hat jetzt Metall in der Mikrowelle mit der Eindringtiefe zu tun? :confused:
Aber ihr könnt ja gern mal selbst ein große Stück Fleisch in die Mikrowelle machen und laufen lassen. Während außen herum schon durch ist, ist das Innere immer noch kalt.
Headjunkie
2010-09-25, 12:23:32
Brauchts kein grosses Stueck Fleisch fuer,
einfach mal versuchen 400g Gehacktes aufzutauen. Aussen wirds schon langsam braun und innen drin immer noch Eis....
Aber die "Eindringtiefe" ist relativ schnurze, jede EM-Welle fliegt genauso weit bis sie auf eine Struktur (normalerweise Elektronen auf gewissen Bahnen, aber auch Molekülgitter und anderes) trifft die sie absorbieren oder wenigstens reflektieren kann,
Da im atomaren Bereich nunmal viel "Nichts" ist im Vergleich zum mit Atomkernen und Elektronen gefuellten Bereich penetriert ein gewisser %Anteil von fast jeder EM-Welle komplette und feste Dinge wie zB. Fleisch. Aber wichtig ist der Durchschnitt, wieviele Wellen werden insgesamt absorbiert/reflektiert und wieviele gehen wirklich durch, und hier ham Mikrowellen keine guten Zahlen einfach weil sie super von H20 Molekülen absorbiert werden, was in den meisten Gerichten im Ueberfluss vorhanden ist.
Aber um zum TS und seiner Frage zurueck zu kommen, eine Mikroewelle sendet im zig 100W Bereich, was erwiesenermassen toedlich sein kann(siehe Katzen/Hamster in Mikrowellen), allerdings auch nicht weiter verwunderlich ist, 100er Watt sind nunmal ne ganze Menge an Energie.
Beim PC versucht man allerdings die ungewollte und vorallem fokusierte Strahlung auf ein Minimum zu begrenzen, und zwar nicht aus gesundheits-technischen Gruenden, sondern einfach weil die meisten Halbleiterkomponenten in einem starken Strahlenumfeld ihren Geist aufgeben.
Als Vergleich, um einen ASIC mit Roentgen zu durchleuchten muss man ca 1000 mal schwaechere Roentgenstrahlen verwenden als an Menschen da ansonsten der komplette Chip geschrottet wird.
Und daher ist der PC zwar immernoch eine Strahlenquelle(wie so ziemlich alles) aber wenns zB. der SB oder NB Chip im Inneren ueberlebt, dann wirds nen Menschen absolut nix tun koennen. (Und dann kommt da ja nochmal die extra Schirmung des Metalcases hinzu).
Nix davon brauch viel Physikverstaendnis sondern ist Physik auf 7. Klasse Niveau, also guckt einfach nochmal in eure (alten) Schulbuecher, da werden auch Mikrowellen erklaert.
Gruss Headjunkie
Iruwen
2010-09-25, 19:13:37
Die Strahlenbelastung rund um Atomkraftwerke ist angeblich auch unbedenklich, trotzdem erkranken vor allem Kinder an Laeukämie. Jede Studie (http://www.umweltinstitut.org/radioaktivitat/krebs-um-atomkraftwerke/leukamie-um-atomkraftwerke-keine-entwarnung-fur-krummel-55.html) oder Statistik ist nur so gut wie derjenige der sie gefälschterstellt hat und der aktuelle Stand der Wissenschaft war schon oft genug nicht korrekt.
Das soll nicht heißen dass wir alle durch von PCs verursachten Krebs sterben sondern dass man für solche Möglichkeiten offen sein sollte und nicht jeden Kritiker als esoterischen Spinner abtun.
neustadt
2010-09-25, 19:40:36
Man konnte allerdings beobachten, dass sich die Hirnhälfte an der das Handy war sich erwärmt hat. Das könnte natürlich auf Dauer Schäden verursachen.
Inzwischen wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass ein noch stärkerer Effekt der Hirnhälftenerwärmung eintritt, wenn man sich ne Mütze aufn Kopf zieht! :eek:
neustadt
2010-09-25, 19:51:48
Das seriöseste was ich mal zur Strahlenbelastung von Mobilfunk gelesen habe ist, dass die Hirn eigenen em Wellen beeinflusst werden können. In der Studie haben sich die Tiefschlafphasen der Probanten verändert. Kritik an der Studie war gabs aber auch. Die Teilnehmerzahl war recht gering.
Dass sich Wellen gegenseitig beeinflussen ist ja allgemein bekannt, daher macht das für mich deutlich mehr sinn, als die durch erwärmung ausgelösenden krebs theorien.
Und Lösung gibts auch: einfach nachts handy ausmachen. Hat auch noch den vorteil, dass der akku länger hält :)
Gasti
2010-09-25, 19:51:52
Inzwischen wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass ein noch stärkerer Effekt der Hirnhälftenerwärmung eintritt, wenn man sich ne Mütze aufn Kopf zieht! :eek:
Ist Das ernst gemeint oder kann es ignoriert werden?
Iruwen
2010-09-25, 19:57:43
Faktisch ist das doch absolut korrekt. Angenommen jemand verklausuliert das subtiler als Studie - Proof of Concept.
Gasti
2010-09-25, 20:05:13
Das seriöseste was ich mal zur Strahlenbelastung von Mobilfunk gelesen habe ist, dass die Hirn eigenen em Wellen beeinflusst werden können. In der Studie haben sich die Tiefschlafphasen der Probanten verändert. Kritik an der Studie war gabs aber auch. Die Teilnehmerzahl war recht gering.
Dass sich Wellen gegenseitig beeinflussen ist ja allgemein bekannt, daher macht das für mich deutlich mehr sinn, als die durch erwärmung ausgelösenden krebs theorien.
Und Lösung gibts auch: einfach nachts handy ausmachen. Hat auch noch den vorteil, dass der akku länger hält :)
Wie nah muss das Handy da am Kopf sein?
Schläft man auf seinem Handy?
Sry aber das ist doch realitätsfremd. Bei den meisten Menschen liegt das Handy sicher mehrere Meter entfernt...
Und was hat die Erwärmung der Hirnhälfte mit Krebs zu tun?
John.S
2010-09-25, 21:25:42
Der Zusammenhang zwischen Krebsrisiko und Handy dauernd an der Birne ist doch mittlerweile belegt meines Wissens nach.
Nein, da ist absolut nichts belegt. Es gab mal eine Studie die das belegt haben wollte, jedoch hat es sich dann als Schwindel einer grünverblendeten Doktorandin herausgestellt, die ihre Daten manipuliert hat.
Vieleicht hat jemand ja einen Link parat, ich finde auf die Schnelle nix passendes.
@Iruwen
Man kann ionisierende Strahlung eines Kernkraftwerkes nicht mit den Mikrowellen vergleichen, die weitaus weniger Energie haben als gewöhnliches Licht. Das einzige was Mikrowellen tun können, ist es die Molekekülschwinung anzuregen, sprich Wärme zu erzeugen. Aber das passiert in jedem lebenden Gewebe mit einem Grundumsatz sowieso, gerade das Hirngewebe frisst sehr viel Energie und erzeugt so viel Wärme. Gleichzeitig hat das Gehirn als wasserreiches Gewebe eine hohe Wärmekapazität und wir ständig mit viel Blut durchflossen. Dass da durch <1W Mikrowellenleistung eine nennenswerte Erwärmung auftritt, ist praktisch unmöglich.
Aber um zum TS und seiner Frage zurueck zu kommen, eine Mikroewelle sendet im zig 100W Bereich,
Das ist Quatsch.
Du mußt schreiben ein Mikrowellenherd sendet im zig 100W Bereich.
Nur dann ist es richtig.
Mikrowellen allein senden auch schon bei 0,000000001 mA.
(siehe Katzen/Hamster in Mikrowellen),
Urban Legend.
Siehe WP.
Die Strahlenbelastung rund um Atomkraftwerke ist angeblich auch unbedenklich, trotzdem erkranken vor allem Kinder an Laeukämie. Jede Studie (http://www.umweltinstitut.org/radioaktivitat/krebs-um-atomkraftwerke/leukamie-um-atomkraftwerke-keine-entwarnung-fur-krummel-55.html) oder Statistik ist nur so gut wie derjenige der sie gefälschterstellt hat und der aktuelle Stand der Wissenschaft war schon oft genug nicht korrekt.
Richtig.
Das Rauchen nicht schädlich sei bzw. bis dem Rauchen juristisch mit einem Gesetz entgegengewirkt werden konnte, hat es über 100 Jahre gedauert.
Und die Schädlichkeit von Asbest wurde AFAIK schon erst seit den 1960ern vermutet, aber verboten wurde es erst so ca. 1990.
Das gleiche kann auf WLAN und Handystrahlung etc. auch noch zutreffen.
Eine Schädlichkeit ist nicht nachgewiesen, aber sie wird vermutet.
Bis das mal wirklich in ein Gesetz umgemünzt wird, sofern notwendig, wird es sicher noch Jahrzehnte dauern.
Wir werden von der letzten endes dann Gültigen Entscheidung aber sicherlich nicht mehr profitieren, wir können nur hoffen, daß das alles nicht schadet.
Und Lösung gibts auch: einfach nachts handy ausmachen. Hat auch noch den vorteil, dass der akku länger hält :)
Das tut er nicht.
Handy an und auschalten ist somit das dümmste was man machen kann, weil das Handy beim Einschalten und hochfahren so mit am meisten Energie verbraucht.
Das beste ist es, das Handy anzulassen, in der sogenannten Ruheophase und lediglich den Funk abzuschalten, moderne Handys haben dafür einen Flugzeugmodus, der schaltet den Funk aus. Das Handy an sich bleibt aber an und sollte an bleiben, wegen längeren Akkulaufzeiten.
Iruwen
2010-09-25, 21:57:04
@John.S
Es ging mir nicht um das konkrete Beispiel und es ging mir auch nicht um die erwähnte Erwärmung, ich kann bestenfalls gefährliches Halbwissen bezüglich der physikalischen Vorgänge vorweisen. Es geht mir darum dass wir mangels Erfahrungswerten nicht einschätzen können welche langfristigen Folgen unsere technologischen Errungenschaften haben werden. Damals nahm man auch an dass Röntgen- und Radaranlagen ungefährlich seien - viele der Betroffenen sind keines natürlichen Todes gestorben. Anzunehmen dass die Wissenschaft heute "viel weiter ist" ist arrogant.
PS: die Dame war Labortechnikerin (also keine Akademikerin) an der medizinischen Fakultät Wien. Siehe z.B. hier (http://www.profil.at/articles/1015/575/266703/peter-michael-lingens-die-handy-gefahr).
Dass da durch <1W Mikrowellenleistung eine nennenswerte Erwärmung auftritt, ist praktisch unmöglich.
Wenn du diese < 1W auf einen kleinen Punkt im Gehirn fokussierst, dann kannst du damit durchaus Gewebe und Gehirnzellen zerstören.
Das gleiche funktioniert auch mit einem 3 mW Laserpointer, wenn du mit den Augen in den eigentlich extrem schwachen Laserstrahl reinschaust, dann werden die Augen diese 3 mW auf einen sehr kleinen Punkt deiner Netzhaut fokussieren und diese irreparabel zerstören.
Headjunkie
2010-09-26, 08:03:44
Das ist Quatsch.
Du mußt schreiben ein Mikrowellenherd sendet im zig 100W Bereich.
Nur dann ist es richtig.
Mikrowellen allein senden auch schon bei 0,000000001 mA.
Da ich im gleichen Satz von Katzen und Hamstern in Mikrowellen sprach, war fuer mich das "Herd" selbstverstaendlich. Du hast ja Recht, aber ich meinte auch nicht allgemein Mikrowellen sondern halt im Zusammenhang Mikrowellenherde. Beim aktuellen Thema leicht missverstaendlich, sry.
@John.S
Es ging mir nicht um das konkrete Beispiel und es ging mir auch nicht um die erwähnte Erwärmung, ich kann bestenfalls gefährliches Halbwissen bezüglich der physikalischen Vorgänge vorweisen. Es geht mir darum dass wir mangels Erfahrungswerten nicht einschätzen können welche langfristigen Folgen unsere technologischen Errungenschaften haben werden. Damals nahm man auch an dass Röntgen- und Radaranlagen ungefährlich seien - viele der Betroffenen sind keines natürlichen Todes gestorben. Anzunehmen dass die Wissenschaft heute "viel weiter ist" ist arrogant.
Wenn du dir wirklich Sorgen ueber technologische Problemquellen machen willst, dann fang doch mit welchen an wo wir heute auch wirklich vermuten das Probleme existieren. Kein serioeser Wissenschaftler vermutet ueberhaupt potentielle Probleme mit Handystrahlung (da ist sogar SMS tippen gefaehrlicher!).
Aber bei Partikeln die kuenstlich in nano-Groesse hergestellt werden vermuten viele das durch die Groesse die Zellwandpenetration erlaubt das sich noch zu einem Massenproblem entwickeln wird. Genauso der Fakt das wir den ganzen Tag sitzen dank PC/TV, die Bandscheiben von der Haelfte der Weltbevoelkerung sind demnaechst reperatuerbeduerftig, etc etc.
Also, nix gegen gesunde Skepsis, aber nachdem wir heute zumindest bei so simplen Dingen wie EM-Wellen(die sich seit 100 jahren ja net veraendert haben) Interaktion mit Materie gut verstehen koennte dieser Schmarn mit "koennte, haette, wird" uns alle krank machen langsam mal aufhoeren. Oder muessen wir bei allem 60 Jahre warten? Wir sind heute a bissel weiter mit unserem Verstaendnis als in vor 60 Jahren wo ein Menschenleben auch wesenlich weniger wert war.
Und nur weil auch mal Risiken uebersehen werden, sind unsere generellen Safteynetze heutzutage gerade in Menschenbezogenen Technologien ziemlich gut.
Und nein, absolute Sicherheit wirds nie geben, aber nach 20 Jahren und 100% nicht-Nachweisbarkeit koennten war unsere Energie an was sinnvolleres verschwenden.
Wenn du diese < 1W auf einen kleinen Punkt im Gehirn fokussierst, dann kannst du damit durchaus Gewebe und Gehirnzellen zerstören.
Das gleiche funktioniert auch mit einem 3 mW Laserpointer, wenn du mit den Augen in den eigentlich extrem schwachen Laserstrahl reinschaust, dann werden die Augen diese 3 mW auf einen sehr kleinen Punkt deiner Netzhaut fokussieren und diese irreparabel zerstören.
Der Vergleich hinkt zwar (Netzhaut ist afaik die sensibelste Zelle die offen liegt am Koerper), aber prinzipiell hast du Recht.
Nur das ein Handy nix fokusiert aussendet sondern im Gegenteil normalerweise eine omnidirectionale Antenne hat (man weiss ja net wo die Tower im Bezug zum Handy stehen), wird das 1W in alle Richtungen fast gleichmaessig abgestrahlt, das heisst bei 1m Abstand vom Handy hasste ne 3D Kugel mit 1m Radius, da ist also nix mit 1W mehr uebrig, geschweige denn gefokust.
Dazu kommt das unser Skelett/Kopf ja auch noch a bissel Schirmung bringt.
Und klar, wenns Handy am Ohr ist dann wird 1/3 der 3D Kugel ploetzlich durch den Kopf geschossen, aber da ist immernoch genau 0,nix fokusiertes dabei.
Gruss Headjunkie
PS: Skepsis bei Fortschritt ist gut, zuviel Skepsis killt Fortschritt
John.S
2010-09-26, 13:45:11
Wenn du diese < 1W auf einen kleinen Punkt im Gehirn fokussierst, dann kannst du damit durchaus Gewebe und Gehirnzellen zerstören.
Ach, und wie fokusierst du die Mikrowellen auf derart kleine Flächen mit einem Handy?
Bitte vorrechnen...
Das gleiche funktioniert auch mit einem 3 mW Laserpointer, wenn du mit den Augen in den eigentlich extrem schwachen Laserstrahl reinschaust, dann werden die Augen diese 3 mW auf einen sehr kleinen Punkt deiner Netzhaut fokussieren und diese irreparabel zerstören.
Das ist der schlechteste Vergleich den man in diesem in diesem Zusammenhang machen kann. Augen sind speziell für diesen Wellenlängenbereich empfindlich und haben dazu noch eine Linse die fokusiert.
Weder das eine noch das andere ist aber bei den Mikrowellen eines Handys gegeben.
John.S
2010-09-26, 13:48:05
@John.S
Es ging mir nicht um das konkrete Beispiel und es ging mir auch nicht um die erwähnte Erwärmung, ich kann bestenfalls gefährliches Halbwissen bezüglich der physikalischen Vorgänge vorweisen. Es geht mir darum dass wir mangels Erfahrungswerten nicht einschätzen können welche langfristigen Folgen unsere technologischen Errungenschaften haben werden. Damals nahm man auch an dass Röntgen- und Radaranlagen ungefährlich seien - viele der Betroffenen sind keines natürlichen Todes gestorben. Anzunehmen dass die Wissenschaft heute "viel weiter ist" ist arrogant.
Ich kann dich ja verstehen. Beim Handy hat man aber wie schon erwähnt keine irsinnig hohen Sendeleistungen bzw. Intensitäten (Radar) oder kurwellige Strahlung wie die Röntgenstrahlung es ist.
PS: die Dame war Labortechnikerin (also keine Akademikerin) an der medizinischen Fakultät Wien. Siehe z.B. hier (http://www.profil.at/articles/1015/575/266703/peter-michael-lingens-die-handy-gefahr).
Danke für den Link, ist schon länger her wo ich das gelesen habe...
searched4u
2010-09-26, 16:28:26
PS: Skepsis bei Fortschritt ist gut, zuviel Skepsis killt Fortschritt
Ich kann das hier nur unterstreichen.
Bei dem Tempo des wissenschaftlichen Fortschritts in allen Bereichen kommt die nachweisbarkeit durch Studien einfach nicht mehr hinterher. Wenn wir mit der Einführung neuer Technologien 60 Jahre (ein unvorstellbarer Zeitraum !) warten würden bzw. gewartet hätten, wo würden wir dann Heute stehen. . .
der Michl
Bucklew
2010-09-26, 19:06:08
Das gleiche kann auf WLAN und Handystrahlung etc. auch noch zutreffen.
Eine Schädlichkeit ist nicht nachgewiesen, aber sie wird vermutet.
Dann dürfte auf der Erde gar kein Leben existieren, denn uns umgibt hier überall ein Erdmagnetfeld, dass von der Stärke her DEUTLICH über allem liegt, was so an Handy oder WLAN strahlt. Und trotzdem sind wir noch nciht gestorben.
Savay
2010-09-26, 20:06:36
du kannst jetzt das vergleichsweise statische erdmagnetfeld aber nicht direkt mit einem elektrodynamischen feld künstlichen ursprungs vergleichen da die zeitliche komponente bedeutend geringer ist...(aus menschlicher sicht kann man es ja gar als statisch bezeichnen)
ein pulsar in nächster nähe zum sonnensystem hätte sich ja auch...sagen wir mal...relativ negativ auf die entwicklung von lebensformen ausgewirkt. :wink:
nunja nen pulsar ist vlt ein etwas extremes beispiel aber im grunde ist das resultierende feld eines pulsars dem einer künstlichen radioquelle deutlich ähnlicher als das erdmagnetfeld.
nichts desto trotz sind die feldstärken eines handys und WLAN viel zu gering als das es eine rolle spielen sollte...die durchschnittliche stewardess ist um dimensionen stärkerer strahlung ausgesetzt...trotzdem scheint es da keine massive zunahme von folgeerrkankungen nachweisbar zu sein vorallem da schon länger geflogen als schnurlos telefoniert wird.
sollte man aber eine ausgewachsene radaranlage (für die privaten patriot raketen im blumenbeet ;)) in seinem wohnzimmer betreiben wollen würde ich doch vorher mal den arzt konsultieren ;D
Bucklew
2010-09-26, 20:09:49
du kannst jetzt das vergleichsweise statische erdmagnetfeld aber nicht direkt mit einem elektodynamischen feld künstlichen ursprungs vergleichen da die zeitliche komponente bedeutend geringer ist...
Dafür ist die leistungskomponente viel höher ;)
Und die zeitliche lässt sich machen, dreh dich mal im Kreis ;D
Savay
2010-09-26, 20:14:10
Und die zeitliche lässt sich machen, dreh dich mal im Kreis ;D
naja wohl eher schnell genug (ergo ein paar millionen mal pro sekunde :D) um den globus rennen! wenn ich stehenbleibe und mich drehe ändere ich ja nicht meine position im feld bzw nur so gering das ich nur einen fast gegen null gehenden minimalen bruchteil der vollen feldstärke ausnutze. :wink:
Ach, und wie fokusierst du die Mikrowellen auf derart kleine Flächen mit einem Handy?
Meine Worte galten eher für WLAN Geräte, mit denen ist durchaus Richtfunk mit Parabolspiegel und Röhrenantennen möglich.
die durchschnittliche stewardess ist um dimensionen stärkerer strahlung ausgesetzt...trotzdem scheint es da keine massive zunahme von folgeerrkankungen nachweisbar zu sein vorallem da schon länger geflogen als schnurlos telefoniert wird.
Stewardessen haben gehäuft Brust- und Gebärmutterkrebs und können im etwas höheren alter (sagen wir mal ab 32) oft keine Kinder mehr erzeugen.
Spasstiger
2010-09-26, 23:05:29
Meine Worte galten eher für WLAN Geräte, mit denen ist durchaus Richtfunk mit Parabolspiegel und Röhrenantennen möglich.
Da gibt es aber Grenzwerte für die Sendeleistung. Bezogen auf einen isotropen Kugelstrahler darf die Sendeleistung maximal 100 mW betragen. Nutzt man einen Richtantenne mit einem Gewinn von 20 dB, muss die Sendeleistung auf 1 mW gedrosselt werden.
Bucklew
2010-09-26, 23:55:36
naja wohl eher schnell genug (ergo ein paar millionen mal pro sekunde :D) um den globus rennen! wenn ich stehenbleibe und mich drehe ändere ich ja nicht meine position im feld bzw nur so gering das ich nur einen fast gegen null gehenden minimalen bruchteil der vollen feldstärke ausnutze. :wink:
Wenn du dich um 360° um dich selbst drehst hat sich logischerweise auch das magnetische Feld um dich um 360° gedreht ;)
Headjunkie
2010-09-27, 00:45:30
Stewardessen haben gehäuft Brust- und Gebärmutterkrebs und können im etwas höheren alter (sagen wir mal ab 32) oft keine Kinder mehr erzeugen.
Haste du dafuer evtl. ne Quelle?
Habe das jetzt schon mehrmals von Leuten gehoert aber noch nie irgendwo nachlesen koennen (zumindest nichts ueber "SUN" Niveau, und das ist halt ne englische BILD).
Iruwen
2010-09-27, 12:21:31
http://www.ssk.de/de/werke/2004/volltext/ssk0413.pdf
http://www.vcockpit.de/fileadmin/dokumente/ags/KURZFASSUNGCockpit-Final.pdf
Man beachte Formulierungen wie "Da bislang aber generell kein Zusammenhang ... festgestellt werden konnte". Differenzen zwischen den Studien je nach Auftraggeber zeigen auch wie der Hase läuft.
Jede Studie oder Statistik ist nur so gut wie derjenige der sie gefälschterstellt hat und der aktuelle Stand der Wissenschaft war schon oft genug nicht korrekt.
John.S
2010-09-27, 14:02:50
Meine Worte galten eher für WLAN Geräte, mit denen ist durchaus Richtfunk mit Parabolspiegel und Röhrenantennen möglich.
Schon, vergleich aber trotzdem da mal die Intensitäten. Die paar mW werden zwar gebündelt erreichen aber selbst wenn wir von einem Abstrahlwinkel von 0° also null Divergenz ausgehen, bei geschätzen 30cm² Antennenfläche nur so 1,5W/m² Intensität. Das ist für eine Erwärmung gar nichts.
Headjunkie
2010-09-27, 14:08:38
http://www.ssk.de/de/werke/2004/volltext/ssk0413.pdf
http://www.vcockpit.de/fileadmin/dokumente/ags/KURZFASSUNGCockpit-Final.pdf
Man beachte Formulierungen wie "Da bislang aber generell kein Zusammenhang ... festgestellt werden konnte". Differenzen zwischen den Studien je nach Auftraggeber zeigen auch wie der Hase läuft.
Hast du deine verlinkten PDFs auch mal gelesen?
In "http://www.vcockpit.de/fileadmin/dokumente/ags/KURZFASSUNGCockpit-Final.pdf" wird klar gesagt das das Risiko fuer diese Berufsgruppe nicht nachweisbar/signfikant steigt und im Gegenteil die Sterberate der gesamten untersuchten Gruppe 50%!!!! UNTER der Normalbevölkerungsrate liegt.
Es wird zwar festgestellt das die Wahrscheinlichkeit fuer 2 bestimmte Sorten von Krebs um 1.5 bzw 1.8 erhoeht wird, allerdings nicht genug Daten fuer einen wirklichen statistischen Nachweis vorliegen da einfach nicht genug Leute in der untersuchten Gruppe gestorben sind. Gegen die 2 erhoehten Risiken listen der Report einige auf die sogar reduziert worden.
Insgesamt, allein von den Zahlen ganz am Anfang her kann man nur sagen das im Flugzeug arbeiten anscheinend sicherstellt lange/laenger zu leben!
("Von den über 6000 Piloten/Flugingenieuren sind zwischen 1960 und 1997 insgesamt 255 Personen verstorben, erwartet waren 533 Todesfälle").
Mein Jott, klar kann und wird jede Statistik angepasst, aber allein mit diesen 2 Zahlen (die du sogar selbst ueberpruefen kannst, rechne einfach die Todesrate in der BRD im selben Zeitfenster aus, Daten sind frei verfuegbar) wird klargestellt das selbst wenn durch konstantes Fliegen Risiken erhoeht werden, diese Erhoehungen marginal sein muessen, sonst wuerden nicht gerade mal 50% der erwarteten Tode auftreten.
Iruwen
2010-09-27, 15:43:47
Hast du auch gesehen wer die Studie durchgeführt hat und das in Relation zur Studie der SSK gesetzt und vielleicht sogar den Text gelesen der um die Zahlen drumherumsteht? Da wird nämlich erklärt warum das so aussieht.
Savay
2010-09-27, 16:33:57
höhenstrahlung setzt sich aber auch nochmal gänzlich anders zusammen da sowohl alpha als auch betastrahlen ein bestandteil sind.
der gamma strahlen anteil ist zwar prinzipiell auch ganz "normale" elektromagnetische strahlung ist jedoch bedeutend energiereicher als alles was auf der erde abseits einer kernspaltung oder anderer spezialanwendungen künstlich herbeigeführt werden kann. :smile:
die strahlenbelastung in großen höhen ist um das zigtausendfache höher als durch die lächerlich geringen energienen die ein wlan oder ein handy abstrahlt.
Wenn du dich um 360° um dich selbst drehst hat sich logischerweise auch das magnetische Feld um dich um 360° gedreht ;)
ich habe meine relative position im feld aber kaum verändert...und genau darum geht es doch! man muss die vektoren der felder kreuzen ansonsten ändert sich der energetische zustand nicht.
man wird zwar mit allem was ausserhalb des körpermittelpunkts liegt vektoren durchstreifen jedoch geschieht dies in einem derartig kleinen winkel und mit einer so geringen frequenz das es nahezu gegen null strebt :wink:
die größtmögliche lageänderung ist numal 180°...ergo von pol zu pol. die feldstärke wird ja durch die energetische differenz der pole definiert...die sind zwar verdammt stark aber eben auch sehr weit voneinander entfernt. aber um die volle feldstärke zu nutzen muss ich das feld komplett durchfahren...und das noch mit einer entsprechend hohen frequenz ;)
Bucklew
2010-09-27, 17:28:47
ich habe meine relative position im feld aber kaum verändert...und genau darum geht es doch! man muss die vektoren der felder kreuzen ansonsten ändert sich der energetische zustand nicht.
man wird zwar mit allem was ausserhalb des körpermittelpunkts liegt vektoren durchstreifen jedoch geschieht dies in einem derartig kleinen winkel und mit einer so geringen frequenz das es nahezu gegen null strebt :wink:
Nein, das Erdmagnetfeld ist ja über der Erdoberfläche ziemlich konstant, da wirst du bei einer Bewegung mit endlichen Geschwindigkeit nahezu keine Änderung bei Bewegungen über die Erde feststellen.
Wenn du dich allerdings um die eigene Achse dagegen drehst, ändert sich die Orientierung des Magnetfeldes, das auf dich einwirkt. Eine 180° Drehung im Erdmagnetfeld ändert natürlich auch die Orientierung des auf dich einwirkenden Feldes um 180°. Das ganze 50x in der Sekunde und das ganz wirkt als ob man neben ner normalen Stromleitung sitzt. Wobei das nicht ganz stimmt, bei ner Stromleitung löschen sich die Wellen von Hin- und Rückleiter noch teilweise aus. Die Formel hab ihc jetzt nicht im Kopf, EMF ist etwas länger her :D
Headjunkie
2010-09-27, 17:40:00
Hast du auch gesehen wer die Studie durchgeführt hat und das in Relation zur Studie der SSK gesetzt und vielleicht sogar den Text gelesen der um die Zahlen drumherumsteht? Da wird nämlich erklärt warum das so aussieht.
Ja, hast du?
Selbst wenn alle Piloten dank Auswahlverfahren die gesuendesten Menschen der Erde sind, der Effekt der Strahlung kann einfach nicht besonders gross sein wenn sie alle einfach nicht sterben?
Ist das wirklich so schwere Logik?
Gruppe A stirbt nur halb so oft wie Gruppe B,
Gruppe A ist gesuender/treibt mehr Sport etc als Gruppe B, wird also statistisch spaeter sterben(wobei das ja auch noch angezweifelt werden kann).
Nun arbeitet Gruppe A in einem nach deiner Ansicht "extremst gefaehrdeten" Job mit "massiver" Strahlenbelastung und trotzdem stirbt sie nur halb so oft wie Gruppe B.
Wie schlimm kann die Strahlung denn dann bitte sein?!?!?!?
Vielleicht nimmt die Strahlung ihnen wirklich 1 Lebensjahr, im groben und ganzen scheint der Effekt aber hoechstens minimalistisch zu sein, und wenn du jeden Effekt der dein Leben um 1 Jahr verringern kannst betrachten willst, na dann prost Mahlzeit, hoffe du hast nix vor in den naechsten 30 Jahren....
Und da Gruppe A vs Gruppe B nicht Afrikaner vs Japaner ist, sondern Gruppe A einfach ne Subgruppe der Gruppe B, ist so ein extremer Ausschlag wie 50% geringere Sterberate halt EXTREM! Und ja, vielleicht "haetten wuerden koennten" Gruppe A sogar eine 60% geringere Sterberate ohne Strahlung erreichen, aber so what, sie leben trotzdem laenger! Und der Effekt der Strahlung muss klein sein, ansonsten koennte Gruppe A ohne (Flugzeug)Strahlung ja ne Sterbequote von 0 erreichen...
Iruwen
2010-09-27, 18:25:16
Nun arbeitet Gruppe A in einem nach deiner Ansicht "extremst gefaehrdeten" Job mit "massiver" Strahlenbelastung
Lies erstmal meine Posts richtig bevor du dich an der Interpretation von Studienergebnissen versuchst.
Headjunkie
2010-09-27, 18:27:30
ich kann bestenfalls gefährliches Halbwissen bezüglich der physikalischen Vorgänge vorweisen
Ok, und nun?
Deinen Post gelesen, warum argumentierst du ueberhaupt in einem Thema in dem du selbst zugibst keine/kaum wirkliche Ahnung zu haben?
Der TS wollte bestimmt nicht wissen ob du an irgendetwas glaubst, sondern er hat eine direkte Frage gestellt gehabt.
Savay
2010-09-27, 18:41:14
Nein, das Erdmagnetfeld ist ja über der Erdoberfläche ziemlich konstant, da wirst du bei einer Bewegung mit endlichen Geschwindigkeit nahezu keine Änderung bei Bewegungen über die Erde feststellen.
Wenn du dich allerdings um die eigene Achse dagegen drehst, ändert sich die Orientierung des Magnetfeldes, das auf dich einwirkt. Eine 180° Drehung im Erdmagnetfeld ändert natürlich auch die Orientierung des auf dich einwirkenden Feldes um 180°.
ich bestreite doch garnicht das sich die richtung des feldes umkehrt... ;)
die differenz der resultierenden magnetischen spannung ist allerdings absolut minimalst, da der winkel den du im feld durchschreitest viel zu gering ist.
die volle feldstärke basiert auf dem dipolmoment zwischen den polen und die "nutzt" du nur dann aus wenn du dich einmal komplett um 180° (im sinne einer kreisfunktion) von pol zu pol bewegst...natürlich nicht um den (magnetischen) äquator das wäre (in einem idealisierten modell) selbstverständlich nicht so schlau. :biggrin:
dazu kommt der relativ große abstand zum erdkern...das führt dazu das die flussdichte in richtung pole und in richtung erdkern zunimmt und an der oberfläche schon deutlich abgeschwächt ist. :smile:
darum ist die induzierte spannung an einer spule wenn du sie im freien raum (ohne zusätzliches künstliches magnetfeld) drehen lässt, an sich ja auch nicht wirklich messbar...
andernfalls wäre es ja auch zu einfach oder?
einen fetteren magneten als das erdmagnetfeld gibt es in unserer hemisphäre nunmal nicht...dann müsste man nur an einer beliebigen spule drehen und schon kann man eine schön hohe spannung induzieren. :wink:
Bucklew
2010-09-27, 18:52:00
ich bestreite doch garnicht das sich die richtung des feldes umkehrt... ;)
Das ist aber genau der entscheidende Punkt, wenn auch Mikrowellen oder ähnliche elektromagnetische Wellen für uns schädlich sein sollten.
die differenz der resultierenden magnetischen spannung ist allerdings absolut minimalst, da der winkel den du im feld durchschreitest viel zu gering ist.
die volle feldstärke basiert auf dem dipolmoment zwischen den polen und die "nutzt" du nur dann aus wenn du dich einmal komplett um 180° (im sinne einer kreisfunktion) von pol zu pol bewegst...natürlich nicht um den (magnetischen) äquator das wäre (in einem idealisierten modell) selbstverständlich nicht so schlau. :biggrin:
dazu kommt der relativ große abstand zum erdkern...das führt dazu das die flussdichte in richtung pole und in richtung erdkern zunimmt und an der oberfläche schon deutlich abgeschwächt ist. :smile:
Die Probleme sind, dass a) das Magnetfeld viel zu groß ist, als das man diesen "Optimalfall" überhaupt messbar herbeiführen könnte und b) unsere Körperfläche viel zu klein ist, um viel Energie aufzunehmen. Und das sogar bei so einem starken Magnetfeld, verglichen mit WLAN & Co. Ich persönlich hätte eher Angst beim Telefonieren zu sterben, weil ich unachtsam auf die Straße laufe oder ich beim stolpern über ein Routerkabel sterbe, als das mich die Strahlen umbringen.
ich habe meine relative position im feld aber kaum verändert...und genau darum geht es doch! man muss die vektoren der felder kreuzen ansonsten ändert sich der energetische zustand nicht.
man wird zwar mit allem was ausserhalb des körpermittelpunkts liegt vektoren durchstreifen jedoch geschieht dies in einem derartig kleinen winkel und mit einer so geringen frequenz das es nahezu gegen null strebt :wink:
die größtmögliche lageänderung ist numal 180°...ergo von pol zu pol. die feldstärke wird ja durch die energetische differenz der pole definiert...die sind zwar verdammt stark aber eben auch sehr weit voneinander entfernt. aber um die volle feldstärke zu nutzen muss ich das feld komplett durchfahren...und das noch mit einer entsprechend hohen frequenz ;)
Also ich stelle gerade fest, wenn ich mich schnell im Kreis um den eigenen Mittelpunkt drehe, dann wird mir schwindelig.
An der Erdstrahlung muß also etwas dran sein.
Beweis erbracht.
Iruwen
2010-09-27, 21:46:49
Ok, und nun?
Deinen Post gelesen, warum argumentierst du ueberhaupt in einem Thema in dem du selbst zugibst keine/kaum wirkliche Ahnung zu haben?
Der TS wollte bestimmt nicht wissen ob du an irgendetwas glaubst, sondern er hat eine direkte Frage gestellt gehabt.
Du hast doch auch keine Ahnung und lamentierst hier rum. Es geht um ein ganz anderes Problem. Und die Antwort auf seine Frage ist ja, aber so einfach ist es nunmal nicht.
Killerspielspieler
2010-10-01, 12:39:02
Prinzipiell stahlt jedes Gerät elektromagnetische Strahlung aus.
Aber gefährlich ist das nicht. Da geht es mehr um die Störstahlung, die ein Gerät aussendet.
Da ich Zugriff auf eine EMV-Kammer habe hab ich einfach mal mein Laptop (Acer 1810TZ) reingesteckt und geschaut wie es er sich verhält.
Hier die Grafik.
http://www.abload.de/thumb/laphoxm.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=laphoxm.jpg)
Schön zu sehen ist, dass das Gerät bei 667 MHz (RAM) und 830 MHz (CPU im idle) strahlt. Die restlichen Peaks sind irgendwelche anderen Takte von der Peripherie. Die dicke Welle kann vom Akku stammen. So eine Welle haben viele Geräte mit Akku. Das ist alles in db micro-Volt angegeben. Die Strahlung bewegt sich also im Bereich 25-30 dBµV das sind umgerechnet zwischen 5 und 12 pico-Watt an Leistung.
(dB-Werte sind im natürlichem Logarhytmus angegeben d.h. 23 dB ist das doppelte von 20 dB und 26 das 4-fach usw.)
Natürlich gibt es Grenzwerte die nicht überschritten werden dürfen. (s. rote linie nach dieser bestimmten Norm)
Zum Vergleich der Leistungen mal ein Scan im Frequenzband in Würzburg:
http://www.abload.de/thumb/frequencskf.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=frequencskf.jpg)
Da sieht man schön die Radiofreqenzen DVB-T usw. mit Werten um die 50 dBµV.
d.h. Von Radiowellen bekommt man mehr Stahlung ab als von einem PC überhaupt ausgehen können ;)
Ich hoffe ich konnte einen kleinen Einblick in das Thema EMV geben und zum Thema Mikrowellen vom PC
Headjunkie
2010-10-01, 13:48:46
Science vs Beliefs 1:0!
Samma, dBuV hab ich als Einheit bisher noch net gesehen, gibts da nen bestimmten Grund warum net einfach dBm(milli-watt) verwendet wird?
Weder im Studium noch jetzt auf Arbeit hab ich bisher nen dBuV getroffen und war deshalb bissel verwundert.
(Und bevor jetzt wieder irgendwelche Heinis ankommen, mein letztes Projekt ueber 8 Monate waren GPS Signale und UWB Technik, also viel mit Strahlung/gesendeten Signalen)
Ist dBuV ne Standard Einheit in Deutschland oder ist die relativ speziell?
Wohne seit einigen Jahren net in D, also wuerds mich interessieren obs ne geographische Spezialitaet ist, ne thematische oder ob ich es einfach noch net getroffen habe?
S8472
2010-10-01, 13:49:28
@Killerspielspieler
Klasse Betrag!
Danke für deine Mühe
Killerspielspieler
2010-10-01, 14:28:56
Bei uns in der Firma verwenden wir nur dBµV. Das ist die gängige Einheit auch mit in der Kommunikation mit Lieferanten / Kunden (überwiegend Taiwan&China). Ist ja im Prinzip das selbe wie dBm nur mit einer anderen Referenz. (0dBµV sind -105dBm oder sowas in der Grössenordnung hab ich da im Hinterkopf)
Wir haben recht viel mit EMV, GPS und allg. Messtechnik zu tun. dBµV ist eigentlich auch gängig wenn man mit Antennentechnik zu tun hat (Empfangspegel)
Flyinglosi
2010-10-01, 17:53:47
Ein kleiner Beitrag am Rande zum Thema Abstrahlung von elektrischen Schaltungen: Wir haben im letzten Semester an der Uni in nem Praktikum mit Hilfe eines Transistors und ein paar passiver Bauelemente (ne Spule und zwei Kondensatoren) nen Oszillaor aufgebaut (Resonanfrequenz fg ca. 1MHz).
Mit Hilfe eines ebenfalls aufgebauten Mikrofonverstärkers konne man fg ein wenig verändern, wodurch das am Mikro aufgenommene Signal quasi FM moduliert wurde.
So und nun der wichtige Teil: Am Oszilator gab es keine Antenne, nur die offene Luftspule (ne einfache Zylinderspule, 10mm lang, Durchmesser 3mm, ca. 10 Windungen) und man konnte im Abstand von 3-4m das Signal im Radio klar und deutlich empfangen.
mfg Stephan
Spasstiger
2010-10-01, 19:14:20
@Killerspielspieler: dBµV/m ist eine Einheit für die elektrische Feldstärke, wohingegen dBm eine Einheit für die elektrische Leistung ist.
Da im Freiraum/Vakuum keine Leistung abfällt, ist die elektrische Feldstärke die sinnvollere Einheit. Die an einer Antenne oder einem bestrahlten Körper abfallende Leistung lässt sich damit leicht berechnen.
Headjunkie
2010-10-02, 12:15:57
@Spasstiger und Killerspieler:
Macht Sinn, wobei ja auch dBm/m moeglich waer.
Sieht halt nur bloed aus mit den 2 m's (-:
Thx fuer Erklaerungen/Experiment.
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