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#1 (im Thread / einzeln) |
Gold Member
Registriert: 2006-06-11
Beiträge: 826
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Wie sieht es technisch bei aktueller Desktophardware aus? Wenn oberstes Gebot ist, einen PC zu bauen der möglichst Stabil ist, was ist die beste Taktik? Ist ein moderner PC bauartbedingt wegen irgendwelcher Bauteile am stabilsten, wenn er mit der vorgesehenen Taktung läuft? Oder würde es z.B. Sinn machen, den FSB zu senken? Oder könnte es nicht sogar passieren, dass ein runtergetakteter PC weniger stabil läuft, weil z.B. irgendwelche Teile eben nicht wie vorgesehen laufen?
R.I.P.
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#2 (im Thread / einzeln) |
Avantgarde Member
Registriert: 2004-05-01
Beiträge: 5.561
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Re: Stabilität durch Runtertakten?
Eigentlich sollten PC-Komponenten unter Einhaltung ihrer Spezifikation stabil laufen.
AMD Ryzen 9800X3D
MSI PRO B650-A WiFi CORSAIR Vengeance 32GB (2x16GB) 6000MHz Gainward Phantom RTX4090 Samsung Odyssey Neo G9 Dampferclub |
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#3 (im Thread / einzeln) |
Gold Member
Threadstarter Registriert: 2006-06-11
Beiträge: 826
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Re: Stabilität durch Runtertakten?
![]() Eigentlich sollten PC-Komponenten unter Einhaltung ihrer Spezifikation stabil laufen. ![]() Und es mag durchaus sein, dass die Stabilität statistisch gesehen nicht schlecht ist. Aber es geht ja hier darum das Maximum in der Kategorie rauszuholen. ![]()
R.I.P.
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#4 (im Thread / einzeln) |
Gast
Gast
Beiträge: n/a
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Re: Stabilität durch Runtertakten?
FSB-Probleme aufgrund zu hohen Taktes sind nun wirklich (sehr-)alt. Untervolten bis auf 1V ist heutzutage eigentlich kein Thema bei entsprechender Technik und Frequenz. Bus-Fix auch nicht. Oder wie oder was?
Freibier? |
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#6 (im Thread / einzeln) |
Gast
Gast
Beiträge: n/a
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Re: Stabilität durch Runtertakten?
Die Standardeinstellungen sind am stabilsten, da sie am meisten getestet wurden.
Außerdem optimieren die Mainboardbauer die Settings vorallem für Standardwerte. Undervolten kann sogar zu mehr Instabilität führen, da es mit normalen Mitteln gar nicht möglich ist, die CPU ausreichend zu testen (prime ist auch nur EIN Anwendungsbereich von VIELEN). Wenn dann noch interne Chipsatztimings ins Spiel kommen, wirds unübersichtlich. |
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#7 (im Thread / einzeln) |
Insane Member
Registriert: 2001-11-23
Ort: Hildesheim
Beiträge: 18.293
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Re: Stabilität durch Runtertakten?
Die Taktik des Runtertaktens ist vom Gedankengang gar nicht mal so schlecht. Aber man sollte bedenken, dass die Kapazitäten in Schaltkreisen für bestimmte Frequenzen auslegelegt sind. Daher kann man das Prinzip nur begrenzt anwenden.
Für maximale Stabilität würde ich den niedrigsten Takt anwenden, den eine Baureihe "von Haus" aus bietet. Wenn also das Spektrum der im Handel angebotenen CPU von 2 bis 3 GHZ reicht, würde ich 2 GHZ nicht unterschreiten. Bei Ram ist die Sache verzwickter, das sind unter Umständen die Timings wichtiger als die Taktraten. Hier würde ich nach Kompatibilitätslisten schauen. Auch hier darf der Takt nicht grenzenlos nach unter korrigiert werden. Das Untervolten halte ich mit Verlaub für die dümmste Idee. ![]()
Wenn es danach geht, sind zwei Drittel der User dieses Forums hochbegabte legasthenische Politikwissenschaftler mit umfangreichen informationstechnischen Kenntnissen, die zumindest gelegentlich einen Joint rauchen. (unbekannter Gast)
Fortschritt ist wie eine Herde Schweine. Sie hat eine Menge Vorteile, aber niemand darf sich wundern, dass alles voller Scheiße ist. (Zoltan Chivay) |
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#8 (im Thread / einzeln) |
Insane Member
Registriert: 2001-11-23
Ort: Hildesheim
Beiträge: 18.293
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Re: Stabilität durch Runtertakten?
![]() würde da eher bei der software ansetzen, denn diese verursacht wohl ungleich mehr abstürze wenn sie nicht richtig zusammenpasst
Wenn es danach geht, sind zwei Drittel der User dieses Forums hochbegabte legasthenische Politikwissenschaftler mit umfangreichen informationstechnischen Kenntnissen, die zumindest gelegentlich einen Joint rauchen. (unbekannter Gast)
Fortschritt ist wie eine Herde Schweine. Sie hat eine Menge Vorteile, aber niemand darf sich wundern, dass alles voller Scheiße ist. (Zoltan Chivay) |
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#9 (im Thread / einzeln) |
Gast
Gast
Beiträge: n/a
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Re: Stabilität durch Runtertakten?
![]() Aber es geht ja hier darum das Maximum in der Kategorie [Stabilität] rauszuholen. Ansonsten schleicht sich nach zwei, drei Monaten Dauerbetrieb gern mal ein Fehler ein und nach ein paar Jahren platzen die ersten Kondensatoren dir weg. Nicht stabil also. |
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#10 (im Thread / einzeln) |
Admiral Member
Registriert: 2002-08-14
Beiträge: 2.744
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Re: Stabilität durch Runtertakten?
wenn man ein stabiles system haben will, dann muss man die komponenten benutzen die am laengsten stabil liefen. klingt vielleicht dumm, aber es ist so. es kann sein dass man zwei komponenten hat die eigentlich gleich sind z.b. cpu, die eine ist ewig gelaufen ohne probleme und die andere kackt immer ab. das hat auch eher weniger mit taktung zu tun.
runtertakten bringt vielleicht was, kann aber auch probleme bringen wenn die komponente dann ausserhalb der spezifikation laeuft. ein sportwagen der bei vollen touren immer im ersten gang betrieben wird, wuerde wohl auch ueberhitzen. ich wuerde an deiner stelle einfach von einer cpu-linie (z.b. opteron) vom selben stepping die am niedrigsten getaktete cpu nehmen und am takt nichts aendern. die sollte dann sehr stabil laufen. wenn es wirklich auf stabilitaet ankommt, z.b. nasa, militaer usw. benutzt man mehrere redundante cpus. oft 3 oder mehr und dann von verschiedenen baureihen/herstellern. |
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#11 (im Thread / einzeln) |
Insane Member
Registriert: 2001-11-23
Ort: Hildesheim
Beiträge: 18.293
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Re: Stabilität durch Runtertakten?
![]() wenn man ein stabiles system haben will, dann muss man die komponenten benutzen die am laengsten stabil liefen. klingt vielleicht dumm, aber es ist so. es kann sein dass man zwei komponenten hat die eigentlich gleich sind z.b. cpu, die eine ist ewig gelaufen ohne probleme und die andere kackt immer ab. das hat auch eher weniger mit taktung zu tun. ![]() wenn es wirklich auf stabilitaet ankommt, z.b. nasa, militaer usw. benutzt man mehrere redundante cpus. oft 3 oder mehr und dann von verschiedenen baureihen/herstellern. ![]()
Wenn es danach geht, sind zwei Drittel der User dieses Forums hochbegabte legasthenische Politikwissenschaftler mit umfangreichen informationstechnischen Kenntnissen, die zumindest gelegentlich einen Joint rauchen. (unbekannter Gast)
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#13 (im Thread / einzeln) |
Admiral Member
Registriert: 2005-03-19
Beiträge: 2.003
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Re: Stabilität durch Runtertakten?
![]() Zum Thema Redundanz: Etwaige Institutionen verbauen bei ihren Projekten mehrere Systeme und nicht nur mehrere CPUs. |
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#14 (im Thread / einzeln) |
Silver Member
Registriert: 2006-10-11
Ort: Vulgarien
Beiträge: 272
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Re: Stabilität durch Runtertakten?
Zitat:
Dann solltest du auf jeden Fall nur Serverkomponenten (Netzteil, Board, Lüfter) und ECC-RAM nutzen. Ich denke das war wohl der Beste Vorschlag. DerHeimatlose
Der Letzte der harten Männer......
Wenn 22Uhr durch ist und dich mal wieder alles anpi..t: Sennheiser saves the day !!! ICH WILL EINE AGP 8500GT MIT 1GB BEI 450/333MHz - JETZT ![]() ![]() ![]() ![]() Geändert von Heimatloser (2007-08-20 um 00:00:03 Uhr) |
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#15 (im Thread / einzeln) |
Gold Member
Threadstarter Registriert: 2006-06-11
Beiträge: 826
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Re: Stabilität durch Runtertakten?
![]() Durch "von verschiedenen baureihen/herstellern" wird das schon impliziert. Man muß doch nicht jedes selbstverständliche Detail extra erwähnen.
R.I.P.
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#16 (im Thread / einzeln) |
Avantgarde Member
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Re: Stabilität durch Runtertakten?
![]() Für maximale Stabilität würde ich den niedrigsten Takt anwenden, den eine Baureihe "von Haus" aus bietet. Wenn also das Spektrum der im Handel angebotenen CPU von 2 bis 3 GHZ reicht, würde ich 2 GHZ nicht unterschreiten. ![]() Das Untervolten halte ich mit Verlaub für die dümmste Idee. ![]() beispiel: mein 4200+ läuft default mit 1,3v. runtergetaktet auf 1000mhz sind das nur 1,1v. die 2200mhz default takt schafft er aber schon mit 1,15v. das lohnt sich einfach! Geändert von LordDeath (2007-08-20 um 00:51:09 Uhr) |
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#17 (im Thread / einzeln) |
Senior Member
Registriert: 2003-06-27
Beiträge: 174
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Re: Stabilität durch Runtertakten?
Ich hab hier für mein neues Projekt folgende Hardware:
Asrock P4i65G Pentium 4 2,4 GHz (Prescott Kern, ohne HT, 1MB L2 Cache) 512 MB DDR-400 Ram original Samsung Satelco Easywatch DVB-C (Digital Budget TV-Karte) 2GB Sandisk Ultra2 im CF-IDE Adapter als Festplatte Diese Woche kommt noch eine FuSi DVB-C FullFeatured Karte dazu. Zurzeit läuft die CPU mit 1,3GHz bei 1,175 Volt. Den FSB kann man zwischen 66 und 300 MHz einstellen. Bei 66 MHz bleibt er jedoch beim booten hängen, mit 72 MHz FSB funktioniert das System einwandfrei. Um auf die niedrige Spannung zu kommen hab ich alle VID Pins vom Spannungsregler angehoben (kein Kontakt zum Board) und einen davon auf Masse gelegt. Als Kühler kommt ein Arctic Cooling Freezer 4 zum Einsatz. Die höchste Temperatur die ich bis jetzt im Bios gesehen habe waren 35 Grad. Zur probe hab ich mal den CPU-Lüfter ausgesteckt und hab einen Temperatur fühler zwischen die Kühlrippen gesteckt. Maxmimal erreichte er 44 Grad im idle. Die kleinste VCore die ich jetzt einstellen kann sind 1,1 Volt, dabei bootet das System aber nicht, ab 1,15 läuft er stabil. Sicherheitshalber hab ich dann 1,175 eingestellt. Da aus dem System ein VDR wird ist die Leistung immer noch ausreichend. Soviel zum Thema untertakten. Ich hoff nur das die FuSi Karte auch ohne Probleme läuft. mfg KiLLERHOLiC
Intel I7-920 @ 4GHz, Asus P6T SE, 6x2048 MB DDR-3 1333 Ram,1x Intel X25-M 80GB, 1x Samsung 750GB SATA, 2x Samsung 640GB SATA, Benq DW-1640, Samsung SH-S203B, Palit GTX260 216SP 896MB, SB X-FI Xtreme Music
Geändert von KiLLERHOLiC (2007-08-20 um 08:37:15 Uhr) |
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#18 (im Thread / einzeln) |
Admiral Member
Registriert: 2002-08-14
Beiträge: 2.744
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Re: Stabilität durch Runtertakten?
![]() Zum ersten Abschnitt sage ich mal lieber gar nix. Zum zweiten: ICH würde eher empfehlen, aus der Linie einen Höheren zu nehmen und den auf den Wert runtertakten, den der Unterste hat. Irgendwie logischer, wenn man bedenkt, dass die CPUs nicht nach Frequenzen gebaut, sondern selektioniert werden. |
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#19 (im Thread / einzeln) |
Gast
Gast
Beiträge: n/a
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Re: Stabilität durch Runtertakten?
Alle bei mir stehenden Systeme (P3 600Mhz, Duron 800, Samsung P50) sind noch nie aufgrund von Hardwaredefekten abgestürzt. Bei dem Epox Mainboad des Duron sind zwei Kondensatoren aufgeplatzt, bisher ohne Konsequenzen.
Meine Erfahrung ist, wenn Abstürze auftreten, dann kommen die nicht einfach aus heiterem Himmel. Ein System, das 3 Jahr läuft, das wird bei entsprechender Kühlung und Lagerung auch noch weitere 3 Jahre leben, mal von der Platte und Kondensatoren als empfindlichste Teile absieht. Pech hat man, wenn die Probleme von Anfang an auftreten, durch Design oder Herstellungsfehler. Hier hilft es einen gescheiten Einzelhändler aufzusuchen, der einem Hardware empfehlen kann, die selten oder garnicht reklamiert wird. So konnte ich zum beispiel ruhigen Gewissens zu einem Elitegroup Mainboard greifen, das 2002 Gekauft - noch heute bei einem Freund im Dauerbetrieb läuft. Lieber zu ausgereifter und in Kombination ausgetesteter Hardware greifen, als hochgezüchtete und diese dann heruntertakten. Denn zu viel Spannung bei zu geringem Takt lässt ein System auch abstürzen. Und welche Spannungen nun genau die richigte bei einem niedrigem Takt sind, wird dir keiner sagen können oder wollen. Zumal man dies nicht immer mitbekommt, zu wenig Spannung äußerte sich bei meinem erwürdigen Samsung P35 immer als Atapi Fehler ... und endete in einem Wackelkontakt auf der Hauptplatine ... Grund: Thermisches Fehldesign verbunden mit falschem Ergeiz das Notebook Geräuschlos zu bekommen. Weniger ist nicht immer mehr. |
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#20 (im Thread / einzeln) |
Junior Member
Registriert: 2007-12-21
Beiträge: 1
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Re: Stabilität durch Runtertakten?
![]() ...Das Untervolten halte ich mit Verlaub für die dümmste Idee. Da die Voltzahl quadratisch in den Verbrauch und damit die Wärmeabgabe eingeht sind effekt wie passive Kühlung und geringer Stromverbauch doch sehr schöne Effekte. Wer auf maximale Stabilität aus ist, sollte die Taktrate entsprechend nach unten anpassen. Es kommt natürlich immer auf die Rahmenbedingungen an. Ein Car-PC im schlecht belüftetem Kofferaum kann undervoltet durchaus stabilier laufen, da er weniger abwärme erzeugt, als eine mit Standard-Setting betriebene CPU. |
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