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Alt 2016-08-09, 10:41:41   #1 (im Thread / einzeln)
PHuV
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Deutschland - Das Aus als große Sportnation?

Ich mache hier bewußt ein neues Thema auf. Man schaue auf den Medallienspiegel, und bisher noch keine einzige Medallie für Deutschland. Man kann ja seid Jahren schon beobachten, wie der deutsche Spitzensport mehr und mehr in die Knie geht, sei es durch Streichung von Förderungen, Kostenersparnissen im Breitensport usw.

Oder war das ehemalige Duell DDR vs. Deutschland noch eine Herausforderung, welche nun fehlt, wo man mit Sport die Überlegenheit des jeweiligen Systems demonstrieren wollte?

Liegt es an den strengen Dopingkontrollen in Deutschland, was in anderen Ländern sicher nicht so streng gehandhabt wird?

Wird sich hier Deutschland wieder erholen, oder ist angesichts vieler Krisen und anderweitiger Probleme Deutschland im internationaler Spitzensport nun endgültig passé?

Miesester Nvidia Launch und Caseking Verkauf vor Ort ever!!!

vBulletin Total Ignore:Badesalz, #44 , Razor, Pest, Mosher, GSXR-1000, Filp, und viele andere.
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Alt 2016-08-09, 10:43:05   #2 (im Thread / einzeln)
Liquaron
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Re: Deutschland - Das Aus als große Sportnation?

Problem ist denke ich der Fußball. Diese Sportart ist einfach zu dominant. Kinder wollen alle Fußballer werden und interessieren sich kaum noch für andere Sportarten. Außerdem ist die Förderung in der Leichtathletik glaube ich echt miserabel und finanziell komplett unterversorgt.

Prozessor: Ryzen 7 5800x3D
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Alt 2016-08-09, 10:50:11   #3 (im Thread / einzeln)
[dzp]Viper
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Re: Deutschland - Das Aus als große Sportnation?

Liquaron hat das mit der Förderung und der finanziellen Unterversorgung der Sportarten Abseits vom Fussball schon ganz genau erfasst.

Sport spielt in der Deutschen Politik keine Rolle. Auch im Schulsystem spielt Sport nur noch eine nebensächliche Rolle.

Wenn man sieht was Leichtathleten verdienen (bzw. nicht verdienen) und nebenbei noch voll Arbeiten gehen müssen um leben zu können kann man sich denken wieso wir in der Leichtathletik keine Rolle mehr spielen.
Wer entscheidet sich schon eine Sportart professionell anzugehen, wenn er davon nicht leben kann? Stellt euch mal vor die Fußballer müssten Nebenbei noch einem 30 oder 40 Stunden Job nachgehen


Intel i5 13600k | Gigabyte B760 Gaming X| 32GB DDR4 | RTX 4080 Super | 3 SSDs @ 2 TB | Windows 11
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Alt 2016-08-09, 10:55:30   #4 (im Thread / einzeln)
Cubitus
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Re: Deutschland - Das Aus als große Sportnation?

Naja wir haben doch gute Sportzentren, sogar in jeder kleinen Kreisstadt. Angebote sind da.. aber werden weniger angenommen.
Der Profi-Athlet wird hingegen zu wenig bezahlt, richtig. Als Fussballer kannst du eigl erst ab der zweiten Liga ordentlich verdienen.

Unabhängig davon: Sport sollte wieder mehr in den Schulen unterrichtet werden, aber nicht nur als Fach sondern in Form eines gesunden Lebensmodells, Ernährung+Sport damit unsere Kiddys nicht adipös und faul werden.

Ach ja 2015 war auch schon ein schlechtes Jahr für den deutschen Hochleistungs-Sport.

Etwas zu vermeiden ist keine Therapie von einem Trauma, es ist ein Symptom.

Geändert von Cubitus (2016-08-09 um 10:58:30 Uhr)
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Alt 2016-08-09, 10:58:29   #5 (im Thread / einzeln)
Gangus
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Re: Deutschland - Das Aus als große Sportnation?

Bei Olympischen Sommerspielen waren wir doch immer scheiße.
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Alt 2016-08-09, 11:01:23   #6 (im Thread / einzeln)
blackbox
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Re: Deutschland - Das Aus als große Sportnation?

Also bitte. Die Spiele gehen noch bis zum 21. August.

Einen Abgesang schon JETZT zu schreiben ist nun wirklich verfrüht.

Und wann wird aufgehört, nur auf die ersten 3 Plätze zu schielen? Wer das tut, setzt sich nicht wirklich seriös mit dem Thema auseinander.

Geändert von blackbox (2016-08-09 um 11:02:24 Uhr)
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Alt 2016-08-09, 11:02:34   #7 (im Thread / einzeln)
Anadur
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Re: Deutschland - Das Aus als große Sportnation?

Zitat von Liquaron Beitrag anzeigen
Problem ist denke ich der Fußball. Diese Sportart ist einfach zu dominant. Kinder wollen alle Fußballer werden und interessieren sich kaum noch für andere Sportarten. Außerdem ist die Förderung in der Leichtathletik glaube ich echt miserabel und finanziell komplett unterversorgt.

Das hat nichts mit dem Fußball zu tun. Der war schon immer Dominat in Deutschland. Dort findet man auch genauso die Nachwuchsprobleme.

Sport hat in Deutschland schon immer nur zwei Säulen gehabt. Die eine sind die Vereine, die andere ist die Bundeswehr. Wobei die Bundeswehr ja auch auf die Nachwuchsarbeit der Vereine angewiesen ist.

Während der Bereich der Sportler beim Staat sogar ausgebaut wurde, haben die Vereine seit Jahren ein massives Nachwuchs- und Strukturproblem. Das wird sich auch unter den aktuellen gesellschaftlichen Bedingungen eher noch verstärken.
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Alt 2016-08-09, 11:04:49   #8 (im Thread / einzeln)
Liquaron
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Re: Deutschland - Das Aus als große Sportnation?

Zitat von Anadur Beitrag anzeigen
Das hat nichts mit dem Fußball zu tun. Der war schon immer Dominat in Deutschland. Dort findet man auch genauso die Nachwuchsprobleme.

Sport hat in Deutschland schon immer nur zwei Säulen gehabt. Die eine sind die Vereine, die andere ist die Bundeswehr. Wobei die Bundeswehr ja auch auf die Nachwuchsarbeit der Vereine angewiesen ist.

Während der Bereich der Sportler beim Staat sogar ausgebaut wurde, haben die Vereine seit Jahren ein massives Nachwuchs- und Strukturproblem. Das wird sich auch unter den aktuellen gesellschaftlichen Bedingungen eher noch verstärken.
Man hat beim Fußball in Deutschland Nachwuchsprobleme? Na, das sehe ich aber nun wirklich nicht

Beim Rest kann ich dir zustimmen.

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Alt 2016-08-09, 11:13:52   #9 (im Thread / einzeln)
RLZ
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Re: Deutschland - Das Aus als große Sportnation?

Zitat von Liquaron Beitrag anzeigen
Problem ist denke ich der Fußball. Diese Sportart ist einfach zu dominant. Kinder wollen alle Fußballer werden und interessieren sich kaum noch für andere Sportarten. Außerdem ist die Förderung in der Leichtathletik glaube ich echt miserabel und finanziell komplett unterversorgt.
Ich habe das Konzept von staatlich finanzierten Profisport noch nie verstanden. Wenn sich niemand für meine Sportart interessiert und es deshalb keine Sponsoren gibt, muss ich es halt als Hobby betreiben.
Die Zeiten, in denen sich Staaten durch eingebürgerte und bis zum Limit gedopte Sportler profilieren können, ist imo auch längst vorbei.
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Alt 2016-08-09, 11:15:04   #10 (im Thread / einzeln)
Anadur
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Re: Deutschland - Das Aus als große Sportnation?

Zitat von Liquaron Beitrag anzeigen
Man hat beim Fußball in Deutschland Nachwuchsprobleme? Na, das sehe ich aber nun wirklich nicht

Auch beim Fußball hat man den. Da lebt man gerade noch von der Substanz, die angeschoben wurde, um sich bei der HeimWM nicht gänzlich zu blamieren.

Die Mehrheit der Kinder geht heute nicht mehr in Vereine. Das betrifft Fußballvereine genauso wie Tennis, Handball oder die Leichtathletik.
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Alt 2016-08-09, 11:15:13   #11 (im Thread / einzeln)
Tomi
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Re: Deutschland - Das Aus als große Sportnation?

Fakt ist...es ist der schlechteste Start einer gesamtdeutschen Mannschaft seit 1990.

Ein "Aus" würde ich nicht herbeireden. Wo es im Detail hakt, kann ich nicht seriös begründen, dazu fehlt mir Hintergrundwissen. Das Doping Geseier bei den Übertragungen lenkt wohl eher von den eigentlichen Problemen ab. Dazu gehört z.B. die Bundesliga. Dort haben ARD/ZDF ab 2017 wieder massiv reingebuttert, TV Geld was für andere Sportarten gekürzt wird.

Interessant dass wir in Peking, mit leichter Erholung in London, mittlerweile die deutsche Einheit 26 Jahre nach der formellen Einheit im Sport nun auch vollendet zu haben scheinen. Denn im Medaillenspiegel liegt Gesamtdeutschland seit Peking auf dem Niveau der Ex-BRD. Nun wissen hier sicher die meisten, dass die DDR Erfolge nicht nur auf guten Butterbroten beruhten und dass das zugegeben sehr gute Sportfördersystem ab der Kindheit mit teuer Geld erkauft war. Sport war in und für die DDR auch die "Kampftruppe" für die vermeintliche Überlegenheit des Sozialismus. Insofern kann man das auch nicht vergleichen.

Fast alles aufs Doping abzuschieben, ist meiner Meinung nach auf jeden Fall falsch. Ich gehe auch davon aus, dass die meisten der erfolgreichen Länder ebenfalls ein gutes Sichtungssystem haben, gute Trainingsstätten und Bedingungen. Und die Sportförderung dort einen höheren Stellenwert hat.

@Blackbox

Medaillen bedeuten solide Prämien, Holzplaketten einen feuchten Händedruck der Sportfunktionäre oder Taschengeld und Abwinken von Sponsoren. Wer nach dem Wettkampf direkt in die Kabine muss (weil 4. oder höher), ist halt nicht im TV zu sehen. Und ggf. den Rückzug des TV von Übertragungen bestimmter Sportarten. Du musst also als Sportler erfolgreich sein, wenn Du mind. deine Trainingsbedingungen (Trainerstab, Betreuerstab, Sportstätten etc.) halten willst. Mit durchgehend 10. Plätzen ist die Karriere schnell vorbei.

Geändert von Tomi (2016-08-09 um 11:17:41 Uhr)
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Alt 2016-08-09, 11:16:46   #12 (im Thread / einzeln)
(del)
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Re: Deutschland - Das Aus als große Sportnation?

Zitat von Cubitus Beitrag anzeigen
Naja wir haben doch gute Sportzentren, sogar in jeder kleinen Kreisstadt. Angebote sind da.. aber werden weniger angenommen.
Haben wir eben nicht. Es fehlen Sportleistungszentren abseits Kienbaum und Berlin-Hohenschönhausen.

Besonders drastisch ist die Entwicklung beim Schwimmsport. Es gibt immer weniger 50m-Bahnen in Deutschland, dafür immer mehr Spaßbäder mit Rutschen, Wellenbad und Whirlpools. In Teilen Deutschlands muss man über 2 Stunden mit dem Auto fahren um ein vernünftiges kompatibles Schwimmbad zu finden, dass unter kompetitiven Gesichtspunkten zum Training genutzt werden kann, nur um sich die Bahnen mit Rentnern und Familien mit Schwimmbrettchen teilen zu müssen.

Aber das Problem fängt bereits in der Schule an. Schwimmen (und Sport generell) wird wegen seines Aufwands gerne als erstes Fach dem Ausfall hingeworfen. Häufig sind Schwimmhallen nicht fußläufig erreichbar, Schwimmen ist kostenintensiv für ärmere Eltern und nicht zuletzt eine Überwindung für Eltern von Mädchen eines bestimmten Kulturkreises.

Es muss wieder eine Rückbesinnung auf den kompetitiven Charakter des Schwimmens quer durch die Bevölkerung erfolgen. Der Spaßfaktor des Schwimmens muss zurückgedrängt werden zugunsten des Leistungsförderungsgedankens und nicht zuletzt muss die Gewichtung des schulischen Schwimmen einen größeren Raum auf dem Zeugnis erfahren. Eine 5 im Schwimmen muss separat ausgewiesen werden und dieselbe Konsequenz wie eine in Mathe entfalten. Wir sind schließlich eine Schwimmnation (gewesen). Das muss unser Anspruch an uns selbst sein. Als weitere Maßnahme müssen Spaßbäder in der Fläche durch ordentliche 50m-Bahnen ergänzt werden.

Was mir auch auffällt:
Die mangelnde Einstellung mancher Deutscher Athleten. Viele behaupten, sie "wollen" die Medaille - keiner sagt, er "holt" sich die verfickte Medaille. Ich sehe keinen Athleten, der sich beim Wettkampf in einen Wettkampfmodus reinsteigert. Wir haben viele durchschnittliche Athleten, die in ihrem Metier befriedigend bis gut unterwegs sind aber kaum Ausnahmesportler wie die USA, die in fast jeder Disziplin Topleute an den Start schicken. Das ist angesichts der Breitenförderung in Amerika kein Wunder aber wenigstens in den wenigen Disziplin, die klassisch von uns mitdominiert werden, müssen wir in der Lage sein, bei der Medaillenvergabe mitzureden. Der jetzige Zustand ist eine Katastrophe verfehlter Sportförderung.
Als ich heute früh Paul Biedermann lässig und fast teilnahmslos an den Beckenrand habe schlurfen sehen, war mir schon vor dem Rennen klar, was dabei herumkommt. Als er nach dem Rennen, darauf angesprochen, antwortete "Sie hätten es ja besser machen können" (sinngemäß), wär ich am liebsten durch den Fernseher geflogen, aus der Kamera geschossen und hätte ihm jeden einzelnen verschissenen Cent seiner hunderttausenden Euro Fördergelder aus dem Schädel gewürgt, die bereits in ihn versenkt wurden. Niemand erwartet einen Olympiasieg aber eine völlig desinteressiert und lässig abgerittene Zeit unter dem Halbfinalergebnis ist ein ausgestreckter Mittelfinger gegen alle, die ihn bezahlen, die ihn sehen und berechtigte Hoffnungen in ihn gesetzt haben.

Geändert von (del) (2016-08-09 um 11:39:54 Uhr)
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Alt 2016-08-09, 11:56:23   #13 (im Thread / einzeln)
RLZ
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Re: Deutschland - Das Aus als große Sportnation?

Zitat von blurks Beitrag anzeigen
Es muss wieder eine Rückbesinnung auf den kompetitiven Charakter des Schwimmens quer durch die Bevölkerung erfolgen. Der Spaßfaktor des Schwimmens muss zurückgedrängt werden zugunsten des Leistungsförderungsgedankens
Das wird zum Glück nicht passieren. Ich wüsste auch nicht, wie man das rational Begründen sollte.
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Alt 2016-08-09, 12:14:06   #14 (im Thread / einzeln)
Matrix316
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Re: Deutschland - Das Aus als große Sportnation?

Wen interessiert Schwimmen? Leichtathletik ist das wichtige und dort holen wir bestimmt ein paar Medallien. Und die haben ja auch noch garnicht angefangen.

Andererseits hatten wir nicht die letzten Jahre ein paar richtig gute Schwimmer? Oder ist das schon wieder zu lange her? Irgendwie sieht man kaum sowas mehr im Fernsehen - außer Olympia oder wenn mal eine WM oder EM ist.

System: AMD Ryzen 9800X3D - NZXT Kraken X63 - Asus Strix B650E-F Wifi - 32 GB RAM G.Skill DDR5 6000 CL30 - XFX 7900XTX 24GB - Samsung 980 PRO 2 TB M2 - Sabrent SB-RKT4P 2 TB M2 - diverse andere Platten insgesamt 10 TB - NZXT C1200 Gold ATX 3.1
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Alt 2016-08-09, 12:50:53   #15 (im Thread / einzeln)
dreas
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Re: Deutschland - Das Aus als große Sportnation?

wen interessieren den die spiele überhaupt? welche sportarten sind denn dort interessant?
ich denke die medien erzeugen mit ihrer berichterstattung ein viel höheres medienangebot als die bevölkerung überhaupt annimmt.

ich kenne keinen in meinem umfeld der sich für hürdenlauf, leichtathletik oder dergleichen interessiert. das wird natürlich auch an die kinder weitergegeben. welche eltern haben denn lust ihre kinder zu irgendwelchen wettkämpfen für einen uninteressanten sport am wochenende durch die halbe republik zu karren?

winterspiele sind da noch ein wenig interessanter. ganz ehrlich, die spiele in rio haben wohl 11 milliarden gekostet. egal in welchem land. das ist einfach wahnsinn!

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Geändert von dreas (2016-08-09 um 12:58:04 Uhr)
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Alt 2016-08-09, 12:56:40   #16 (im Thread / einzeln)
Lethargica
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Re: Deutschland - Das Aus als große Sportnation?

Die Frage ist doch, ob das wirklich schlimm ist.

Brauchen wir einen dopingverseuchten Leistungssport um uns irgendwo zu profilieren?
Dass Leistungssport auf Weltniveau in den wenigsten Fällen gesund ist, darüber brauchen wir wohl nicht groß zu diskutieren.

Viel wichtiger wäre die Förderung des gesunden Breitensports.
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Alt 2016-08-09, 13:11:21   #17 (im Thread / einzeln)
Matrix316
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Re: Deutschland - Das Aus als große Sportnation?

Zitat von dreas Beitrag anzeigen
wen interessieren den die spiele überhaupt? welche sportarten sind denn dort interessant?
ich denke die medien erzeugen mit ihrer berichterstattung ein viel höheres medienangebot als die bevölkerung überhaupt annimmt.

ich kenne keinen in meinem umfeld der sich für hürdenlauf, leichtathletik oder dergleichen interessiert. das wird natürlich auch an die kinder weitergegeben. welche eltern haben denn lust ihre kinder zu irgendwelchen wettkämpfen für einen uninteressanten sport am wochenende durch die halbe republik zu karren?

winterspiele sind da noch ein wenig interessanter. ganz ehrlich, die spiele in rio haben wohl 11 milliarden gekostet. egal in welchem land. das ist einfach wahnsinn!
Aber genau diese Einstellung ist IMO falsch.

Klar, es muss nicht jeden alles interessieren, aber die Sportler haben es verdient, dass sie im Rampenlicht stehen - GERADE auch die Sportarten wo nicht jede Woche 50000 Fans in Stadion gehen - und gerade für diese ist Olympia da.

Und nur weil in deinem Umfeld sich keiner für interessiert, heißt dass das alle genauso denken? Und dass die Sportler keine Förderung verdient haben?

Nicht immer so egoistisch sein. Außerdem ist DAS doch genau der kommerzielle Gedanke den alle so "schlimm" finden. Man kann doch nicht nur das fördern was "beliebt" ist, sondern sollte an alle Sportarten denken. Gerade deswegen finde ich dass Olympia garnicht so kommerziell ist, wie alle immer meinen, weil dort eben auch Randsportarten in den Mittelpunkt gestellt werden.

Was ich eher problematisch finde, wenn sich ein Land für Olympia bewirbt DER dadurch massive Kosten hat und das obwohl es der Bevölkerung garnicht so gut geht. In Deutschland wäre IMO sowas viel billiger stemmbar als in Sotschi oder Rio, ganz einfach weil wir hier ja schon das meiste an Infrastruktur haben.

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Geändert von Matrix316 (2016-08-09 um 13:19:56 Uhr)
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Alt 2016-08-09, 13:12:03   #18 (im Thread / einzeln)
RaumKraehe
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Re: Deutschland - Das Aus als große Sportnation?

Ich frage mich eher gerade wann Deutschland schon mal eine Sportnation war?

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Alt 2016-08-09, 13:21:40   #19 (im Thread / einzeln)
Matrix316
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Re: Deutschland - Das Aus als große Sportnation?

Zitat von RaumKraehe Beitrag anzeigen
Ich frage mich eher gerade wann Deutschland schon mal eine Sportnation war?
Eigentlich schon immer, oder?

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Alt 2016-08-09, 13:26:32   #20 (im Thread / einzeln)
dr_AllCOM3
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Re: Deutschland - Das Aus als große Sportnation?

Keine Foerderung mehr, keine richtige Bundeswehr mehr, Leistung und Vereine sind in unserer linksgruenen Gesellschaft pfuibaeh und Doping kontrollieren wir als einziges Land nach Vorschrift.

Wen wunderts.
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